Arbeit und Beschäftigung

Trotz guter Konjunktur und arbeitsmarktpolitischer Förderung ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland mit knapp einer Million Menschen konstant hoch. Die Diakonie RWL macht sich deshalb für einen Sozialen Arbeitsmarkt stark, der mit Hilfe des sogenannten Passiv-Aktiv-Transfers finanziert werden könnte. Dabei werden die passiven Mittel der Arbeitsmarktpolitik, also die Hartz-IV-Leistungen und die Kosten für Unterkunft und Heizung, in aktive Mittel der Arbeitsförderung umgewandelt. In NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland engagieren sich geschulte Beraterinnen und Berater in mehr als 100 Einrichtungen der Beschäftigungsförderung für arbeitslose Menschen. Zudem gibt es im Bereich der Diakonie RWL rund 80 Beratungsstellen für Arbeitslose

Meldungen zum Thema Arbeit und Beschäftigung

Ausstellung mit Holzhockern und Regalen
8. November 2017

Onlineportal zu Shops diakonischer Beschäftigungsgesellschaften

Mit Shopping Chancen schaffen

In den Beschäftigungsunternehmen der Diakonie stellen arbeitslose Menschen oft kreative und hochwertige Produkte her. Aus Waschtrommeln entstehen Leuchttische, aus alten Holzpaletten Hocker und aus Fahrradschläuchen Gürtel. Meist sind die anspruchsvollen Artikel nur lokal erhältlich. Das ändert sich jetzt mit einem neuen Shop-Portal, über das Angebote ausgewählter diakonischer Beschäftigungsunternehmen leichter zu finden sind.  

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Gruppenfoto Projekt AGH plus
11. Oktober 2017

Neue Projekte für Langzeitarbeitslose

Selbstvertrauen stärken, Perspektiven schaffen

Auf dem Arbeitsmarkt hat rund ein Drittel der 290.000 Langzeitarbeitslosen in NRW so gut wie keine Chance. Mit der Folge, dass viele in Krankheit und Isolation abrutschen. Dabei gibt es vielversprechende Methoden und Projekte, die ihnen wieder eine Perspektive geben. Auf einer Tagung der Freien Wohlfahrtspflege NRW wurden sie jetzt vorgestellt – mit prominenter Unterstützung der Wissenschaft.

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Aufgeklappter Laptop mit Ampel und Aufschrift "Stop! Feierabend"
10. Oktober 2017

Tag der seelischen Gesundheit

Plädoyer für eine gesunde digitale Arbeitswelt

Immer schneller, immer mehr und immer mehr gleichzeitig – so erleben viele Mitarbeitende die Digitalisierung der Arbeitswelt. Der ständige Stress kann krank machen. Darauf weist die Weltgesundheitsorganisation am heutigen Internationalen Tag der seelischen Gesundheit hin. Was aber braucht es, damit der "Arbeitsplatz 4.0" nicht zur Krankheitsfalle wird? Frank Großheimann von der BKK Diakonie plädiert für klare Regelungen.

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4. Oktober 2017

Fachkräftemangel in der Pflege

Der harte Kampf um den Nachwuchs

Wer heute eine Ausbildung in der Altenpflege beginnt, bekommt morgen einen krisensicheren Job. Laut Studien fehlen bis zum Jahr 2030 rund 200.000 Fachkräfte. Doch der Beruf ist bei jungen Leuten nicht beliebt. Einrichtungen und Träger müssen sich stärker anstrengen, wenn sie Nachwuchs gewinnen wollen. Und sich auf eine Generation einstellen, die neue Prioritäten setzt.

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Drei Flüchtlinge im Handwerksbetrieb
10. August 2017

Arbeitslosenreport NRW

Kein Jobwunder für Flüchtlinge

Statt in Arbeit und Ausbildung landen immer mehr anerkannte Flüchtlinge in der Arbeitslosigkeit. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Dabei gibt es durchaus erfolgreiche Programme zur Arbeitsmarktintegration, wie Modellprojekte diakonischer Beschäftigungsgesellschaften zeigen. Sie müssten nur ausgebaut werden.

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Häuserzeile auf dem Land
28. Juli 2017

Diakonie gegen Armut

Zwischen Stadtghetto und Dorfidylle - Armut im Saarland

In der Armutsdiskussion steht das Saarland selten im Fokus. Dabei liegt die Armutsquote an der Saar mit 17,6 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Während sie in bestimmten Stadtvierteln sofort sichtbar ist, zeigt sie sich auf dem Land nur versteckt. Eine Herausforderung für das Diakonische Werk an der Saar, wie Geschäftsführer Wolfgang Biehl erläutert.

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Portrait
20. Juni 2017

Sozialer Arbeitsmarkt

Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren

Trotz guter Konjunktur und vieler Qualifizierungsprogramme sind rund 300.000 Menschen in NRW seit Jahren ohne Job. Ein sozialer Arbeitsmarkt könnte vielen von ihnen wieder Perspektive und Teilhabe geben. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und den Evangelischen Kirchen in NRW hat die Diakonie RWL jetzt ein Konzept dafür präsentiert. Es hilft Menschen wie Mike Schmidt.

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Plakat der Produktionsschule
1. Juni 2017

Diakonie gegen Armut

"Heldentaten" - Zweite Chance für Schulabbrecher

Aus der Schule geflogen, Drogen genommen, im Knast gesessen - Jugendliche, die im Wuppertaler Projekt "Heldentaten" eine zweite Chance bekommen, gehören zu den schwer vermittelbaren Auszubildenden. Beim diakonischen Beschäftigungsträger GESA lernen sie für ihren Schulabschluss und stellen Holz- und Metallprodukte her.  So finden sie aus dem Kreislauf der Armut heraus.

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Schild "Willkommen Europa"
17. Mai 2017

Diakonie gegen Armut

Willkommen Europa - Erste Hilfe für EU-Zuwanderer

Ein gut bezahlter Job, eine saubere Wohnung und bessere Bildung für die Kinder – all das erhoffen sich Zuwanderer aus armen EU-Staaten, wenn sie nach Deutschland kommen. Stattdessen werden sie oft von dubiosen Firmen, Vermietern und Dolmetschern ausgebeutet. In Dortmund hilft die Diakonie ihnen in der ökumenischen Anlaufstelle "Willkommen Europa" bei einem echten Neustart.

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Portrait
4. Mai 2017

Positionspapier Arbeitsmarktpolitik NRW

Perspektiven schaffen statt Projekteritis fördern

Mehr Jobs und echter Lohn, weniger Befristungen und Bürokratie – Parteien versprechen vor der NRW-Landtagswahl am 14. Mai einen sozialen Arbeitsmarkt, der auch Langzeitarbeitslosen Perspektiven gibt. Doch was muss dafür getan werden? Die Arbeitsmarktexperten der Diakonie RWL geben jetzt in einem Positionspapier Antworten. Ein Gespräch mit Diakonie-RWL-Referentin Ina Heythausen und Michael Stelzner, Geschäftsführer der Neuen Arbeit Essen.

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Mann zeigt jungem Mädchen, wie Autoteil lackiert wird
20. März 2017

Arbeitslosenreport NRW

Zu wenig Arbeitgeber bilden aus

Ein Ausbildungsplatz für jeden Jugendlichen – schön wäre es. Schon seit Jahren ist es schwierig, Arbeitgeber und Jugendliche zusammenzubringen. Das belegt auch der neue Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Danach fehlten im vergangenen Jahr 25.600 Ausbildungsstellen. Andererseits gibt es für manche Jobs keine Bewerber. Diakonie RWL-Arbeitsmarktexpertin Ina Heythausen erklärt, warum das so ist.

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Portrait
8. März 2017

Wer macht was bei RWL?

Heike Moerland – Berufliche und soziale Integration

Sie ist Sozialpädagogin und Juristin. Für ihre neue leitende Aufgabe bringt Heike Moerland so gleich zwei berufliche Qualifikationen mit. Ihre klare evangelisch-ökumenische Prägung führte sie in jüngeren Jahren bis zur Weltkirchenkonferenz nach Zimbabwe. In unserer Reihe "Wer macht was bei RWL?" stellen wir die neue Leiterin des Geschäftsfeldes Berufliche und soziale Integration vor.

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Beleuchteter Glascontainer mit Produkten
2. März 2017

Diakonischer Vertrieb

Chancen schaffen mit edlen Produkten

Ob Kerzenständer, Stofftiere, Hocker oder Bienenhonig – In Beschäftigungsunternehmen fertigen arbeitslose Menschen viele schöne Produkte. Aber wo und wie kann man sie gut verkaufen und damit neue Jobs schaffen? Unter dem Dach der Diakonie RWL beschäftigt sich eine Gruppe diakonischer Vertriebsexperten mit genau dieser Frage. 

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Obdachloser Mann bei der Beratungsstelle
12. Dezember 2016

Arbeitslosenreport NRW

Fördermittel landen in Verwaltung

Langzeitarbeitslose profitieren immer seltener von Fortbildungen, Umschulungen oder qualifizierenden Beschäftigungsprojekten. Seit 2010 sind die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit in Nordrhein-Westfalen um 35 Prozent gekürzt worden. Zudem fließt ein Teil der Fördermittel in die Verwaltung der Jobcenter. Das belegt der neue Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW.

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Reihe gelber Fahrräder mit Aufdruck "Radstation"
10. November 2016

Arbeitslosenfonds 2016

Kleine Projekte mit großer Wirkung

Ob Radstation, Möbellager oder Gemüseanbau – mit vielen kleinen Projekten helfen Diakonie und Kirche Langzeitarbeitslosen und Flüchtlingen. Gefördert werden sie aus dem Arbeitslosenfonds der Evangelischen Kirche im Rheinland. In diesem Jahr gab es rund eine Million Euro für mehr als 100 diakonische und kirchliche Träger in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland.

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Bar im Altarraum
24. Oktober 2016

Flüchtlingshilfe – Gute Beispiele

Kellnern im Kirchenschiff – Das Aachener Hotel Total qualifiziert Flüchtlinge

Eine Kirche als Hotel, Bar und Eventbühne – Drei Monate lang hat das ungewöhnliche Projekt "Hotel Total" nicht nur Menschen aller Kulturen und Generationen in Aachen zusammengeführt. Es hat auch Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose für einen Job in Handwerk und Gastronomie fit gemacht. 

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Integrationskursteilnehmer sitzen im Kreis vor einer Tafel
3. Oktober 2016

Integrationskurse

"Sprachförderung aus einem Guss" sorgt für Verdruss

Vom Integrationskurs bis zum Job ist es für zugewanderte Menschen in Deutschland ein sehr langer Weg. Damit sich das ändert, hat der Bund nun Programme aufgelegt, die "eine Sprachförderung aus einem Guss" versprechen. Doch die haben ihre Tücken. Das berichteten Träger von Integrationskursen auf einem Fachtag der Diakonie RWL.

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Portrait
29. September 2016

Vorstand Christian Heine-Göttelmann zum Thema Armut

"Mittel müssen umverteilt werden"

Was nehmen wir von der wachsenden Armut wahr? Wo liegen die Ursachen? Und was können wir in Kirche und Politik dagegen tun? Mit diesen Fragen befasste sich Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, in seinem Referat im Rahmen des Abends der Diakonie in Haus Marck (Tecklenburg).

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Junger Flüchtling trägt ein Tablett mit Gläsern
26. September 2016

Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Harter Triathlon statt Wirtschaftswunder

Vor einem Jahr haben Konzerne die Flüchtlinge als neues Wirtschaftswunder gefeiert. Studien schätzen heute, dass sich nur zehn Prozent leicht in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren lassen. Was aber muss passieren, damit auch die anderen Asylbewerber die Chance auf einen Job haben? Darüber diskutierten Arbeitsmarkt-Experten von Diakonie und Jobcentern jetzt in Aachen.

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1. Juli 2016

Flüchtlingshilfe - Gute Beispiele

Brücke ins Arbeitsleben - "Welcome @ Work" hilft Geflüchteten bei der Jobsuche

In Nordrhein-Westfalen suchen über 75.000 Flüchtlinge eine Arbeit. Das belegen aktuelle Zahlen. Mehr als 37.000 von ihnen sind arbeitslos gemeldet. Das Diakonieprojekt "Welcome @ Work" hilft Flüchtlingen bei der Jobsuche.

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Schaufenster mit Aufschrift Qualifizierungsmaßnahmen
20. Juni 2016

Neuer Arbeitslosenreport NRW

Mehr Jobchancen für Langzeitarbeitslose

Die Langzeitarbeitslosigkeit verfestigt sich in NRW. Nur jeder 37. Arbeitslose, der Hartz IV bezieht, fand 2015 einen Job. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Die Diakonie RWL fordert daher mehr öffentlich geförderte Beschäftigung. Michael Stelzner und Jessica Weiner von der NEUE ARBEIT der Diakonie Essen berichten über erfolgreiche Projekte.

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8. April 2016

Wohnungslosenhilfe für junge Männer

Die Chance auf ein neues Leben

Kein Schulabschluss, kein Job, keine Wohnung: in Deutschland leben rund 20.000 Jugendliche ganz oder teilweise auf der Straße. Wer volljährig ist, hat es besonders schwer, soziale Unterstützung zu finden. Zu den wenigen Angeboten der Wohnungslosenhilfe für junge volljährige Menschen gehört das Friedrich-Naumann-Haus der Diakonie Düsseldorf. Seit über 60 Jahren gibt es jungen Männern ein Zuhause.

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14. März 2016

Aktueller Arbeitslosenreport NRW

Migranten sind oft ohne Job

Menschen mit Migrationshintergrund stellen knapp die Hälfte der Langzeitarbeitslosen in Nordrhein-Westfalen. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege. Trotz der guten Konjunktur ist ihre Integration in den Arbeitsmarkt nicht gut gelungen. Die Politik muss schnell handeln, damit es Flüchtlingen nicht ebenso geht, fordert die Diakonie RWL.

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5. Januar 2016

Inklusion - Gute Beispiele

Bahnsteig 42 – Hier kommt man zusammen

Zeitschriften, Kaffee, Kuchen und Kulturevents - All das bietet der Letmather Bahnhof in Iserlohn den Reisenden und Besuchern. Hier betreiben die Diakonie Mark-Ruhr und die Iserlohner Werkstätten ein inklusives Bistro-Café und einen Kiosk. Das Redaktionsteam des caput-Magazin der Iserlohner Werkstätten organisiert die Konzerte und Lesungen. Es beschreibt den eindrucksvollen Wandel des Letmather Bahnhofs.

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14. Dezember 2015

Arbeitslosenreport NRW

Schulden beim Jobcenter nehmen zu

Sie sind arbeitslos, arm und überschuldet: In NRW gibt es immer mehr Hartz IV-Empfänger, die Darlehen beim Jobcenter aufnehmen. Sonst können sie Stromnachzahlungen oder eine Mietkaution nicht bezahlen. Laut aktuellem Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW, zu der auch die Diakonie RWL gehört, stieg die Summe der monatlich gezahlten Darlehen von rund 1,4 auf über 2,5 Millionen Euro an.

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Regine Heine und Marcel Böhm Porträt vor dem Plakat des Fairhauses
9. November 2015

Inklusion - Gute Beispiele

Fairhaus Düsseldorf: Sozial und integrativ shoppen

Menschen mit Behinderung haben es schwer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Nur knapp fünf Prozent der Stellen sind mit ihnen besetzt. Dabei kann Inklusion am Arbeitsplatz durchaus gelingen, wie die Integrationsunternehmen zeigen. Unter dem Dach der Diakonie RWL gibt es knapp 40 solcher Betriebe. In den Fairhäusern in Düsseldorf arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung schon seit sieben Jahren erfolgreich zusammen.

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Portrait
3. November 2015

Studie zur Langzeitarbeitslosigkeit

"Auf Stärken aufbauen"

Jeden Monat bei der Vorstellung der neuen Arbeitslosenzahlen gibt es eine feste Konstante: knapp eine Million Langzeitarbeitslose. Unter dem Motto "Fördern und fordern" versucht man seit Jahren, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bislang mit wenig Erfolg. Eine neue Studie nimmt die Potenziale der Langzeitarbeitslosen genauer in den Blick. Die Ergebnisse stellt Helmuth Schwarz, Arbeitsmarktexperte der Diakonie RWL, vor.

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Beratungssiuation
30. Oktober 2015

Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Berufsberatung direkt anbieten

Die Integration der vielen Flüchtlinge ist eine Jahrhundertaufgabe. Und am Arbeitsmarkt entscheidet sich, ob die deutsche Gesellschaft diese Aufgabe löst. Damit Flüchtlinge nicht in die Langzeitarbeitslosigkeit rutschen, sind gute Förderprogramme nötig. Zunächst aber muss klar sein, wer welche Qualifikationen aus seinem Heimatland mitbringt. Die Diakonie RWL fordert deshalb, schon in den Erstaufnahmestellen eine Berufsberatung anzubieten.

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Christiane Schönefeld, Manfred Rekowski und Nikolaus Immer (v.l.) unterzeichnen den Vertrag.
2. September 2015

Kooperationsprojekt von Diakonie, Kirche und Arbeitsagentur

Neue Wege in den Arbeitsmarkt fördern

Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, gehören verschiedenen Generationen an und haben ihre eigene, schwierige Geschichte. Doch sie alle möchten Teil der deutschen Gesellschaft sein und eine Ausbildung oder einen Job finden. Ein neues Gemeinschaftsprojekt der Diakonie RWL, der rheinischen Kirche und der Bundesagentur für Arbeit unterstützt junge Menschen, Flüchtlinge, Asylbewerber und Langzeitarbeitslose dabei. Am Mittwoch wurde die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. 

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Ökogarten
14. August 2015

Sommergespräch mit Barbara Plessmann

Urlaub im Bio-Gemüsebeet

Sommerzeit ist Reisezeit. In der Diakonie RWL gibt es viele Einrichtungen und Angebote, die für Erholung, Spaß und Gemeinschaft in der Ferienzeit sorgen. Jede Woche stellen wir nun im Gespräch ein gutes Beispiel diakonischer Hilfen vor. Statt Geld für eine Reise auszugeben, erfüllen sich in Aachen manche Bürger den Sommertraum vom eigenen Garten. Bei den „Öcher Ökogärten“ können sie eine Parzelle mieten. Barbara Plessmann leitet das Projekt für Hobbygärtner bei der „Via Integration“ der Diakonie Aachen.

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Obdachloser Mann bei der Beratungsstelle
20. Juli 2015

Diakonie RWL fordert Sozialen Arbeitsmarkt

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

Angesichts der steten Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit in NRW mahnt die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe dringend Arbeitsmarktreformen an. „Während die Zahl der Menschen, die dauerhaft Hartz IV beziehen, kontinuierlich steigt, werden staatliche Förderprogramme massiv zurückgefahren“, kritisiert Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Dies belegt der jetzt veröffentlichte Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege nach Ansicht des Sozialexperten eindrücklich.

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 Moderator Ralph Szepanski, Landespfarrer Albrecht Bähr, Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Gespräch
24. Juni 2015

Landesarmutstagung in Rheinland-Pfalz

Viel Reichtum, aber auch mehr Armut

Mehr Jobs, ein höheres Einkommen und viele Immobilienbesitzer – Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der rheinland-pfälzischen Landesregierung zeigt, dass das Land im bundesweiten Vergleich ökonomisch gut da steht. Doch die positive wirtschaftliche Entwicklung geht mit einem steigenden Armutsrisiko insbesondere für Alleinerziehende, ältere Menschen und Jugendliche einher. Auf einer Tagung diskutierten jetzt 140 Experten aus der sozialen Arbeit, Verbänden und Politik über den aktuellen Bericht.

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Eine Frau mit Kind auf dem Schoß sitzt in der Beratung
5. Mai 2015

Integrationsagenturen erhalten NRW-Fördergelder

Stadtteilarbeit für Zugewanderte immer wichtiger

Sie schulen Ehrenamtliche für die Begleitung von Flüchtlingen, helfen bei der Gründung von Migrantenvereinen oder werben in Schulen und Kitas für ein respektvolles Miteinander. Die Aufgaben der Mitarbeiter in den NRW-Integrationsagenturen sind vielfältig, und sie werden angesichts der steigenden Zahl von Neuzuwanderern immer wichtiger. Das Land fördert die Arbeit in diesem Jahr mit über acht Millionen Euro. Für die 30 Integrationsagenturen in Trägerschaft der Diakonie RWL gab es jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro.

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Arbeitssituation
17. April 2015

Diakonie fördert Projekte aus Arbeitslosenfonds

„Wir stehen an der Seite der Arbeitslosen“

Ob Restaurants, Second Hand-Shops oder die Biogärtnerei – Es gibt viele Projekte, mit denen Diakonie und Kirchengemeinden Langzeitarbeitslosen helfen, einen Job zu finden. Schon seit 1984 unterstützt die Evangelische Kirche im Rheinland die Träger mit einem eigenen Arbeitslosenfonds. In diesem Jahr schüttet sie rund 1,5 Millionen Euro aus. Gefördert werden mehr als 80 Träger aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland.

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Portrait
12. März 2015

Arrmuts- und Reichtumsbericht Rheinland-Pfalz

Ausgrenzung beenden, Teilhabe ermöglichen

Mehr Erwerbstätigkeit, mehr Einkommen, mehr Immobilienbesitz: der jetzt vorliegende Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung in Rheinland-Pfalz belegt die positive wirtschaftliche Entwicklung des Bundeslandes. Aber er zeigt auch deutlich die Schattenseiten. Dazu gehört die sich verfestigende Armut einiger Bevölkerungsschichten.

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