Nachrichten aus der Mitgliedschaft

4. Juli 2020

Stiftung Wittekindshof

Neuorganisation von Arbeitsbereichen

Die Diakonische Stiftung Wittekindshof strukturiert nach Vorwürfen der Freiheitsberaubung den betroffenen Geschäftsbereich um. Die Betreuung von überwiegend erwachsenen Menschen mit Behinderungen, die wegen ihres herausfordernden Verhaltens und psychischer Beeinträchtigung auf eine besonders enge Begleitung angewiesen sind, werde komplett neu organisiert, hieß es. Die spezialisierten Wohnbereiche, die bislang unter einem Geschäftsbereich zusammengefasst waren, werden auf mehrere Geschäftsbereiche aufgeteilt. Anlass für die Umstrukturierungen sind den Angaben zufolge Untersuchungen der Staatsanwaltschaft gegen den früheren Leiter des Geschäftsbereiches sowie eine Anpassung der Angebote mit Blick auf das Bundesteilhabegesetz.

30. Juni 2020

Diakonie An Sieg und Rhein

Keine zentrale Unterbringung von Flüchtlingen

Die Diakonie An Sieg und Rhein hat sich gegen einen Weiterbetrieb der zentralen Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete in St. Augustin ausgesprochen. In einer Stellungnahme mit der evangelischen und katholischen Kirche in Sankt Augustin kritisiert sie, dass die Landesregierung die zentrale Aufnahmeeinrichtung nicht geschlossen hatte, nachdem sich dort im Mai über 130 Flüchtlinge mit dem Corona-Virus infiziert hatten. Auf kommunaler Ebene gebe es genügend freie Plätze.

30. Juni 2020

Diakonie Paderborn-Höxter

"Diakonie im Schuhkarton"

In Anlehnung an das bekannte Spendenprojekt "Diakonie im Schuhkarton" aus der Weihnachtszeit hat die Diakonie Paderborn-Höxter Schuhkartons mit Spielen, Stiften und Büchern an einkommensschwache Familien verteilt. Auch Schutzmaterialien wie Mund- und Nasenschutzmasken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel gehörten dazu. Dank zahlreicher Spenden seien 120 Kartons gepackt worden, teilte die Diakonie mit. Dies sei ein kreativer Weg, um in der Viruskrise die Familien zu erreichen, hieß es. An der Aktion beteiligte sich auch das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn.

25. Juni 2020

Evangelisches Johanneswerk

Kritik an Öffnung von Altenheimen im Kreis Gütersloh

Das Evangelische Johanneswerk kritisiert angesichts des aktuellen Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh die geplante Öffnung der Altenheime. Eine Anordnung des NRW-Gesundheitsministeriums sehe trotz des anhaltenden Shutdowns sofortige Lockerungen der Besuchsregelungen für Einrichtungen der Altenpflege vor. "Es ist kaum nachvollziehbar, dass Risiken für Kinder, Schüler und Urlauber im Kreis Gütersloh schnell erkannt und entsprechend behandelt werden, während Schutzmaßnahmen für Risikogruppen in stationären Pflegeeinrichtungen aufgehoben werden", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung, Bodo de Vries. Das Johanneswerk betreibt im Kreis Gütersloh vier stationäre Pflegeeinrichtungen.

19. Juni 2020

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Besuchsverbot nach Corona-Infektionen

Nach den massenhaften Corona-Infektionen in dem Fleischbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh haben das Evangelische Klinikum Bethel und das Krankenhaus Mara in Bielfeld einen Besucherstopp verhängt. Mittlerweile sei das Virus auch bei Mitarbeitenden aus Bielefeld nachgewiesen worden, teilten die v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel mit. Die Sicherheitsmaßnahme des Klinikums und des Krankenhauses Mara dienten in erster Linie dem Schutz der Patienten. Ausgenommen von dem generellen Besuchsverbot seien die Besuche von Kindern und Jugendlichen und von schwerstkranken Patienten.

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17. Juni 2020

Diakonie an der Saar

Gebündelt gegen Armut vorgehen

Die Diakonie Saar hat die Verabschiedung des Zweiten Aktionsplans zur Armutsbekämpfung im Saarland begrüßt. In hartem Ringen sei ein Plan entstanden, der greife und umsetzbar sei, erklärte Geschäftsführerin Anne Fennel. Alle Maßnahmen seien nun daran zu messen, "dass sie bei den von Armut betroffenen Menschen direkt ankommen und dort nachhaltig spürbar sind". Zudem müssten bei weiteren Besprechungen die von Armut betroffenen Menschen stärker eingebunden werden, so Fennel.

15. Juni 2020

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Online zum Kliniksanitäter

Die ersten Kliniksanitäter des Ev. Klinikums Bethel und des Studieninstituts Westfalen-Lippe haben ihre Weiterbildungen abgeschlossen. Das Ziel des neuen, online durchgeführten Weiterbildungsprojektes mit 58 Teilnehmenden ist es, auf eine steigende Zahl an Covid-19 erkrankten Menschen schnell reagieren zu können, wie die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mitteilen. So sollten kurzfristig Rettungs- und Pflegekräfte für den Einsatz in Intensivstationen und Notaufnahmen geschult werden.

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9. Juni 2020

Diakonie Ruhr

50.000 Euro für Wohnungslosenhilfe

Knapp 50.000 Euro aus der Corona-Soforthilfe der "Aktion Mensch" erhält die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Bochum. Der Zuschuss werde bei dem Projekt "Essensausgabe im Fliednerhaus" eingesetzt, um die Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken sicherzustellen, teilte die Wohnungslosenhilfe der Inneren Mission - Diakonisches Werk Bochum e.V. mit. Wegen der Corona-Pandemie leben den Angaben zufolge aktuell rund 30 wohnunglose Menschen rund um die Uhr im Fliednerhaus, das eigentlich als Notschlafstelle konzipiert worden sei.

Die Pressemitteilung der Diakonie Ruhr

2. Juni 2020

Mitternachtsmission Dortmund

Prostituierte in Not

Anlässlich des Internationalen Hurentages am 2. Juni macht die Dortmunder Mitternachtsmission auf die derzeitige existentielle Notlage von Frauen in der Prostitution aufmerksam. Sie unterstützt einen Appell der Deutschen Aidshilfe, die eine Gleichbehandlung und Unterstützung von Sexarbeiterinnen in der Corona-Pandemie fordert. Die Einhaltung des Kontaktverbots sowie die Hygiene- und Abstandsregeln hätten zu einem erhöhten Beratungsbedarf geführt, heißt es. Fachberatungsstellen müssten als systemrelevant eingestuft und finanziell entsprechend abgesichert werden.

29. Mai 2020

Kaiserswerther Diakonie

Studie empfiehlt Face-Shields in Kitas

Der Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes ist für Kitas nicht tauglich. Zu diesem Ergebnis kommt ein interdisziplinäres Forscherteam der Fliedner Fachhochschule der Kaiserswerther Diakonie. Da Kinder in der Kommunikation darauf angewiesen seien, die Mimik der Fachkräfte zu erkennen, sollten besser sogenannte Face-Shields statt Atemschutzmasken verwendet werden, heißt es in der Studie. Die durchsichtigen Gesichtsmasken seien im Alltag gut zu handhaben, schützten Kinder und Fachkräfte und ermöglichten vollumfänglich die Kommunikation.