Nachrichten aus der Mitgliedschaft

2. Dezember 2021

Evangelisches Johanneswerk

Gute Bilanz trotz Pandemie

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie hat das Evangelische Johanneswerk eine positive Bilanz gezogen. So habe der Jahresumsatz für das Jahr 2021 erneut gesteigert werden können, teilte der diakonische Träger in Bielefeld mit. Zudem seien neue Einrichtungen eröffnet und Bauprojekte in den Bereichen Alten- und Behindertenhilfe an den Start gebracht worden. Der Umsatz von 439 Millionen Euro liege um 14 Millionen Euro über dem Ergebnis des Vorjahres. Im 1951 gegründeten Johanneswerk arbeiten rund 7.000 Mitarbeitende in mehr als 70 Einrichtungen.

2. Dezember 2021

Diakonie Euskirchen

Weihnachtsschmuckbörse für Flutopfer

Krippe, Kugeln oder Nussknacker: Die Internetplattform "Weihnachtsbörse - Tradition teilen" ermöglicht Menschen in den Flutgebieten, gezielt nach Weihnachtsschmuck zu suchen oder diesen zu verschenken. "Wer fündig wird, kann über die Plattform Kontakt aufnehmen und die Übergabe verabreden", teilten Diakonie und Kirche in Euskirchen und Koblenz mit. Viele Menschen hätten Weihnachtsschmuck verloren und wollten nichts Neues kaufen. Das Angebot sei kostenlos und ermögliche einen Austausch über Gemeindegrenzen hinaus, hieß es.

1. Dezember 2021

Diakonie in Südwestfalen

Kirche und Diakonie starten Impfaktion

Die Diakonie in Südwestfalen bietet mit dem Kirchenkreis Siegen Impfmöglichkeiten in der Region an. In den Orten Siegen, Freudenberg, Geisweid und Wilnsdorf werden in den nächsten Tagen in Kirchen, Gemeindezentren und anderen kirchlichen Einrichtungen Impfungen angeboten. Durchgeführt werden die Impfungen mit Biontech von Ärzten des Diakonie Klinikums. Angesichts der besorgniserregend hohen Zahlen an Neuinfektionen hätten Kirchenkreis und Diakonie kurzerhand entschieden, auch außerhalb des Klinikums dezentral in Kirchen und Gemeindehäusern unbürokratisch und schnell zu helfen, erklärte Klinikleiter Josef Rosenbauer.

1. Dezember 2021

Johanniter NRW

Neuer Vorstand berufen

Matthias Cramer, Volljurist und gelernter Kaufmann, leitet die Johanniter-Unfall-Hilfe NRW künftig gemeinsam mit seinem hauptamtlichen Kollegen Udo Schröder-Hörster. Der 53-Jährige wurde zum Nachfolger von Hans von Tiesenhausen berufen, der den Verband zwölf Jahre geleitet hat. Als ehrenamtliches Mitglied des NRW-Landesvorstandes ist Cramer für rund 15.000 Johanniter mit verantwortlich, die sich im Rettungsdienst und Katastrophenschutz, in der Pflege und sozialen Diensten sowie in Kitas und Jugendarbeit engagieren.

25. November 2021

Evangelische Kirche an der Saar

Geschenke für Kinder im Flutgebiet

Aus dem Saarland in den Kreis Euskirchen: Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der evangelischen Kirche in Merzig haben über 60 Weihnachtspäckchen für Kinder aus dem Flutgebiet verschickt. Die Pfadfinder der Trinitatiskirchengemeinde Schleidener Tal verteilen diese am 28. November. Bereits im August hatte die Kirchengemeinde zusammen mit der Stadt Merzig eine Sommerfreizeit für die Kinder organisiert. Spenden, die dafür nicht verwendet wurden, seien nun in die Weihnachtsaktion geflossen, hieß es. Es hätten über 60 Wünsche mit einem Warenwert von bis zu 50 Euro erfüllt werden können.

23. November 2021

Diakonie Mark-Ruhr

35 Jahre Wohnungslosenhilfe Iserlohn

Seit 35 Jahren ist die Diakonie Mark-Ruhr für wohnungslose Menschen in Iserlohn, Hemer, Menden und Balve da. Genau 7.000 Klientinnen und Klienten seien seit dem Start der Wohnungslosenhilfe beraten und betreut worden, hieß es. Neben der Beratung erhalten sie eine Postanschrift und können eine Küche, eine Dusche, den Wartebereich mit Aufenthaltsmöglichkeit sowie Waschmaschine und Wäschetrockner nutzen. Zu Beginn der Pandemie hatte es den Angaben zufolge einen Rückgang der Anfragen um 20 Prozent gegeben. Inzwischen sei die Zahl der hilfesuchenden Menschen wieder deutlich gestiegen.

19. November 2021

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

7 Millionen Euro für modernen Wohnraum

Der Stiftungsbereich Bethel.regional hat das Wohnheim "Haus Patmos" für sieben Millionen Euro saniert. Das neue Gebäude besteht aus drei Bauteilen mit insgesamt 32 Appartements und 14 Wohnungen, wie Bethel mitteilte. Das zugrundeliegende Konzept entspreche den Wohnwünschen von Menschen mit Behinderungen. Die Wünsche seien in einem gemeinsamen Projekt mit der Lebenshilfe NRW erhoben worden. Das "neue" "Haus Patmos" eröffne den Menschen größtmögliche Autonomie und Selbstbestimmung in Bielefeld-Gadderbaum. 

Mehr zum Wohnprojekt

15. November 2021

Diakonie Duisburg

Schulsozialarbeit vor dem Aus?

Gemeinsam mit der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg fordert die Diakonie eine dauerhaft gesicherte Schulsozialarbeit mit unbefristeten Stellen. Andernfalls könnten die Träger den Fortbestand dieser wichtigen Arbeit nicht garantieren, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Aktuell haben die Schulsozialarbeiter*innen in Duisburg Verträge, die Ende Dezember auslaufen. Für das Programm "Aufholen nach Corona" stelle das Land Millionenbeträge zur Verfügung, sei aber nicht bereit, die Schulsozialarbeit zu verstetigen, kritisiert die Diakonie Duisburg.

11. November 2021

Diakonie Bonn und Region

Mobiles Fluthilfe-Team aufgestellt

Für die Unterstützung der Menschen, die in Swisttal, Rheinbach und Meckenheim mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen haben, hat die Diakonie Bonn ein multiprofessionelles "Fluthilfe-Team" aufgestellt. Es besteht aus vier in Vollzeit arbeitenden Fluthelfern, die mit Mitteln der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe und Unterstützung der rheinischen Landeskirche finanziert werden. Das mobile Team ist in der Region unterwegs und hilft den Betroffenen bei Fragen zu Versicherungsleistungen und Spendenmitteln, aber auch bei der Traumabewältigung.

9. November 2021

Diakonie Saar

Sexarbeiterinnen beim Ausstieg helfen

Mit einem neuen Beratungsangebot unterstützt die Diakonie Saar Sexarbeiterinnen bei der beruflichen Neuorientierung. Gemeinsam mit dem Prostituierten-Hilfsverein ALDONA erarbeitet die Diakonie mit interessierten Frauen einen passenden Einstieg in den Arbeitsmarkt, bietet ihnen Bewerbungstrainings an, berät sie zu ihrer Wohnsituation und Gesundheit und begleitet sie bei Behördengängen. Das Projekt "DiWA Saar" ist eines von fünf bundesweiten Modellprojekten, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird und über drei Jahre läuft.