Aktuelle Meldungen

Diakonie gegen Armut

Die "Lila Feen" - Rettungsanker für Alleinerziehende

Schlechte Jobchancen, geringe Unterhaltszahlungen: In Deutschland sind 44 Prozent der alleinerziehenden Frauen von Armut bedroht. An vielen Orten fehlt eine flexible und kostenlose Kinderbetreuung. In Mülheim an der Ruhr gibt es sie. Die "Lila Feen", ein Ehrenamtsprojekt der Diakonie und der Evangelischen Familienbildungsstätte Mülheim, machen die Berufstätigkeit vieler Alleinerziehender erst möglich.

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19. September 2017

10 Jahre Integrationsagenturen

Netzwerker der Kulturen

In keinem anderen Bundesland leben so viele Zuwanderer wie in Nordrhein-Westfalen. Damit das friedliche Zusammenleben vor Ort gelingt, hat die Landesregierung vor zehn Jahren Integrationsagenturen eingerichtet. Ihr Job: Brücken bauen zwischen Zuwanderern und Einheimischen. Sandro Di Maggio macht das für die Diakonie Mark-Ruhr im ländlichen Ennepe-Ruhr-Kreis. 

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15. September 2017

Deutschlandbesuch UCC-Diakonie

Partnerschaft über den Atlantik hinweg

Sie versteht sich als Kämpfer gegen Armut, soziale Ungerechtigkeit und Vorurteile. Die Diakonie der protestantischen US-Kirche UCC hat eine klare Vision und Mission. Aber sie macht ihre soziale Arbeit unter zunehmend schwierigen Bedingungen. Das wurde während ihres Besuches bei der Diakonie RWL deutlich. Die Delegierten der amerikanischen Partnerorganisation CHHSM waren gekommen, um vom deutschen Sozialsystem zu lernen und sich auszutauschen.

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13. September 2017

Bundesteilhabegesetz

Noch viele offene Fragen in NRW

Lange wurde um das Bundesteilhabegesetz gerungen. Seit Ende vergangenen Jahres ist es beschlossen. Nun geht es um die Umsetzung in den Bundesländern. Viele Fragen sind noch offen. Der evangelische Fachverband Behindertenhilfe und Psychiatrie in der Diakonie RWL hat jetzt einige im Gespräch mit NRW-Landtagsabgeordneten auf den Tisch gebracht.

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11. September 2017

Spenden-Verdoppelungsaktion

Starke Hilfe für eine vergessene Katastrophe

Die Spenden-Verdoppelungsaktion für die Hungerhilfe in Ostafrika ist ein großer Erfolg. Knapp 600.000 Euro wurden von mehr als 1.100 diakonischen Einrichtungen, Kirchengemeinden und Privatpersonen gespendet. Mit den Geldern können die Diakonie Katastrophenhilfe und die Kindernothilfe nun in Somalia, Äthiopien, Kenia und dem Sudan dringend notwendige Hilfe anbieten.

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7. September 2017

Diakonie gegen Armut

Arme Kinder, reiche Stadt – Diakonie Bonn kämpft für Grundsicherung

Mehr als 1.000 Millionäre und ein Bruttoinlandsprodukt von 60.000 Euro pro Einwohner – Bonn gehört zu den reichen Städten Deutschlands. Dennoch leben hier über zwanzig Prozent der Kinder in Armut. Ulrich Hamacher, Chef der Diakonie Bonn, hält das für einen Skandal und fordert in einer Kampagne mit der Caritas die Grundsicherung für Kinder.

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6. September 2017

Freiwilligendienst in Nicaragua

Mit einem Koffer voll Erfahrungen zurück

Lea, Lara, Anna und Finn waren ein Jahr mit der Diakonie RWL als Freiwillige in Nicaragua. In dieser Zeit haben sie nicht nur viel über das Land, sondern auch über sich selbst gelernt. Die Armut, Sprache und Kultur waren eine Herausforderung. Die Sonne, Gastfreundschaft und südamerikanische Gelassenheit dagegen gefielen ihnen gut. Ihre Erfahrungen haben sie jetzt in einem Seminar geteilt.

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4. September 2017

Spendenbilanz "Brot für die Welt"

Über elf Millionen Euro aus RWL

Unter den deutschen Hilfsorganisationen hat "Brot für die Welt" einen guten Ruf. Seit einigen Jahren steigen die Spendeneinnahmen. So auch 2016. In der Region Rheinland, Westfalen und Lippe kamen über elf Millionen Euro zusammen, knapp zwei Millionen mehr als 2015. Diakonie RWL-Fundraiser Uli Christenn freut sich über das Ergebnis.

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31. August 2017

Wohnsitzauflage für Flüchtlinge

Verteilungschaos statt Integration

Die Wohnsitzauflage in NRW sollte Flüchtlingen bessere Chancen auf Integration geben und dafür sorgen, dass sie nicht überwiegend in bestimmte Großstädte ziehen. Nach einem Jahr steht fest: die Verteilung belastet Behörden, Gerichte und Flüchtlinge. Da inzwischen deutlich weniger geflüchtete Menschen nach NRW kommen, fordert Diakonie RWL-Experte Dietrich Eckeberg, die Wohnsitzauflage wieder abzuschaffen.

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30. August 2017

Aktiv gegen Rechtspopulismus

Ali und die besorgten Anrufer

Ali Can kam mit seiner Familie aus dem Südosten der Türkei nach Deutschland. Heute ist der 23-jährige Deutschstudent ein Beispiel für gelungene Integration – und hat eine Mission: Er will "besorgten Bürgern" die Ängste vor Flüchtlingen in Telefongesprächen nehmen. Die Erfahrungen mit seiner Hotline hat er schon in Workshops der Diakonie vorgestellt. Ab heute sind sie auch in einem Buch nachzulesen.

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25. August 2017

Diakonie gegen Armut

Klartext reden beim Thema Geld

Sie mischen sich ein und wollen mitentscheiden: Der Politische Stammtisch in Bethel ist eine Institution. Ein Mal im Monat treffen sich Menschen mit Behinderungen in Bielefeld, um zu diskutieren und etwas zu bewegen. Geld und Gerechtigkeit sind dabei immer wieder Thema, denn die Finanzen spielen einfach eine Rolle, wenn es um gleichberechtigte Teilhabe am Leben geht. 

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24. August 2017

Diakonisch im Ausland: Danuta Sacher

Menschen helfen, ihr Leben zu gestalten

Sie unterstützt Kleinbauern in Lateinamerika mit ökologischen Landwirtschaftsprojekten und hilft ihnen, für ihre Rechte zu kämpfen. Danuta Sacher arbeitet schon seit vielen Jahren in der Entwicklungshilfe. Im letzten Teil unserer Sommerreihe erzählt die Abteilungsleiterin von "Brot für die Welt", wie sie Menschen dabei unterstützt, aus der Armut und Rechtlosigkeit herauszufinden.

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22. August 2017

Hilfe für Menschen mit Hirnschäden

Aus dem Koma in ein neues Leben

Ein Unfall, eine Hirnblutung oder ein Schlaganfall – und plötzlich ist im Leben alles anders. Rund 470.000 Menschen in Deutschland müssen das jedes Jahr erleben. Gut 70.000 bleiben dauerhaft auf Hilfe angewiesen. Seit einem Jahr berät die Stiftung Hephata Menschen mit erworbenen Hirnschäden in allen Alltagsfragen. Betroffene aus ganz NRW kommen dafür nach Mönchengladbach. 

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18. August 2017

Flüchtlinge im Freiwilligendienst

Ein unbekanntes Erfolgsmodell

Seit Dezember 2015 fördert die Bundesregierung den Einsatz von Flüchtlingen im Freiwilligendienst. Obwohl es ein erfolgreiches Integrationsmodell ist, soll es 2018 auslaufen. Gemeinsam mit der Diakonie Deutschland setzt sich die Diakonie RWL dafür ein, es zu verlängern und zu verbessen. Auf einer Veranstaltung mit Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler berichteten Flüchtlinge, wie ihnen der Freiwilligendienst geholfen hat, einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen.

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17. August 2017

Diakonisch im Ausland: Doris Horn

Im Klinikalltag voneinander lernen

Seit Doris Horn als Krankenschwester in Afrika gearbeitet hat, ist der Kontinent eine zweite Heimat für sie. Viele Reisen haben die Oberin der ATEGRIS GmbH, zu der die Evangelischen Kliniken in Oberhausen und Mülheim gehören, dorthin geführt. Vor zehn Jahren ist daraus die Partnerschaft mit einem Krankenhaus in Tansania entstanden. 

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15. August 2017

Diakonie gegen Armut

Altersarmut – Panikmache oder Realität?

Deutschland geht es gut. Und den Älteren geht es offenbar am besten. In der Sommerzeit sind die Reisen ausgebucht mit entdeckungsfreudigen Senioren. Die reichste Rentnergeneration aller Zeiten genießt ihren langen Lebensabend. Wenn da nur nicht diese ständigen Warnrufe vor einer drohenden Altersarmut kämen. Was ist Sache in Sachen Altersarmut? Und was sagen Diakonie und Kirche dazu?

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11. August 2017

Arbeitslosenreport NRW

Kein Jobwunder für Flüchtlinge

Statt in Arbeit und Ausbildung landen immer mehr anerkannte Flüchtlinge in der Arbeitslosigkeit. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Dabei gibt es durchaus erfolgreiche Programme zur Arbeitsmarktintegration, wie Modellprojekte diakonischer Beschäftigungsgesellschaften zeigen. Sie müssten nur ausgebaut werden.

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10. August 2017

Diakonisch im Ausland: Michael Frischmuth

Hilfe für Menschen, die alles verloren haben

Michael Frischmuth plant Einsätze für die Diakonie Katastrophenhilfe in Asien an seinem Schreibtisch in Berlin. Wenn ein Erdbeben passiert und in einer Region nichts mehr funktioniert oder in einer Krisenregion Flüchtlinge dringend Hilfe brauchen, dann fliegt der Kontinentalleiter auch in Länder wie Nepal oder Syrien. Wie er die Menschen unterstützt, die plötzlich alles verloren haben, erzählt er in unserer Sommerreihe.

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8. August 2017

Inklusion – Gute Beispiele

Auf die leichte Tour - Mit Gästebegleitern der Diakonie durchs Museum

Eigentlich arbeiten Christian Maissner und Christopher Bialluch in den Werkstätten der Diakonie Recklinghausen. Doch seit einigen Wochen haben sie einen Nebenjob. Die beiden Männer leiten Besucher durch das Schiffshebewerk Henrichenburg. Sie haben sich zu Gästeführern in Leichter Sprache ausbilden lassen. Bei den Museumsbesuchern kommen sie gut an.

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3. August 2017

Diakonisch im Ausland: Jens Sannig

Dem Elend Afrikas das Herz öffnen

Ein riesiger Drahtzaun schottet Marokko von Europa ab. Afrikanische Flüchtlinge sterben bei dem Versuch, ihn zu überwinden. Andere bleiben in Marokko und leben dort im Elend. Jens Sannig findet das skandalös. Der Superintendent des Kirchenkreises Jülich unterstützt mit seinem Kirchenkreis und der Diakonie RWL Flüchtlingsprojekte der Evangelischen Kirche in Marokko. In unserer Sommerreihe stellt er sie vor.

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1. August 2017