Aktuelle Meldungen

Hartz IV-Sanktionen

"Menschen geraten in existentielle Not"

Fast eine Million Mal pro Jahr kürzen die Jobcenter Regelleistungen, weil Hartz IV-Bezieher Termine versäumen oder Jobangebote nicht annehmen. Jetzt verhandelt das Bundesverfassungsgericht darüber, ob und wie stark der Staat das Existenzminimum kürzen darf. Die Diakonie hofft, dass nun endlich Klarheit geschaffen wird und spricht sich für die Abschaffung der Sanktionen in der Grundsicherung aus.

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15. Januar 2019

NRW-Bündnis "Wir wollen wohnen!"

Aufstehen gegen die Wohnungsnot in NRW

Wohnraum in NRW ist schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar. Dennoch plant die Landesregierung, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieter zu streichen. Zudem entstehen längst nicht so viele neue, günstige Wohnungen wie nötig. Die Diakonie RWL beteiligt sich deshalb mit Wohlfahrts- und Sozialverbänden, dem DGB und dem Mieterbund am Aktionsbündnis "Wir wollen wohnen!" Heute präsentiert es sich erstmals der Öffentlichkeit.

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14. Januar 2019

Herausforderungen 2019

"Von Asylpolitik bis Wohnungsnot – Wir müssen dicke Bretter bohren"

In der Flüchtlingspolitik steht die Rückkehr im Vordergrund. In den Kitas gehen Platzausbau und Qualität nicht Hand in Hand. Die Wohnungsnot ist zur neuen sozialen Frage geworden. Und in der Pflege fehlen die Fachkräfte. Was 2019 auf die Diakonie RWL zukommt und wie der Verband sich den Herausforderungen stellen will, erklärt Vorstand Christian Heine-Göttelmann im Gespräch.

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11. Januar 2019

Kinderbildungsgesetz NRW

Kein Meilenstein für bessere Qualität

Die NRW-Landesregierung will die landesweit rund 9.500 Kitas mit zusätzlichen 750 Millionen Euro fördern und ein weiteres beitragsfreies Kita-Jahr einführen. Ob sich damit die Qualität der Kitas wesentlich verbessern wird, bezweifelt die Diakonie RWL. Mit der Reform kommen die freien und kirchlichen Träger erheblich unter Druck, meint Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Sie tragen 75 Prozent der Kitas in NRW.

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10. Januar 2019

Hilfen für Autisten

Ein Alltag voller Merklisten

Sie sind Genies im Umgang mit Zahlen, können aber nicht mit Menschen. Es ist ein einseitiges Bild, das in Filmen und Büchern über Autisten vermittelt wird. Oft verklärt es, wie stark ihr Hilfebedarf ist. Denn Menschen mit Autismus brauchen eine sehr genaue Alltagsstruktur. Im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum des Diakoniewerks im Kirchenkreis Recklinghausen bekommen sie die nicht nur im Wohnheim, sondern auch in der Werkstatt.

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8. Januar 2019

Wohnungslosenhilfe

Mit drei Euro auf der Straße überlebt

Kein Dach über dem Kopf, kein Essen und kein Geld - Jeder Tag ist ein neuer Kampf ums Überleben. Peter Ringsdorf hat ihn 40 Monate lang geführt. Jetzt lebt er in einem Appartement, das ihm die Wohnhilfen Oberberg der Diakonie Michaelshoven vermittelten. Doch diese Angebote sind in ländlichen Regionen rar.

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3. Januar 2019

Aktion Lichtblicke

20 Jahre Hilfen für arme Familien

Auch arme Kinder sollen Weihnachtsgeschenke erhalten – das war die Idee der Gründer der Aktion Lichtblicke im Jahr 1998. Caritas, Diakonie, Radio NRW und die Lokalsender fanden sich zusammen, um zu helfen. 2018 gehört die Hilfsaktion unübersehbar zum sozialen Profil von NRW. 3,8 Millionen Euro an Spendengeldern kamen im Jubiläumsjahr armen Familien zugute.

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27. Dezember 2018

Weihnachtsfeier für Alleinstehende

Das Wunder von Wuppertal

Viele Kirchengemeinden bieten an Heiligabend eine Feier für alleinstehende Menschen an. Doch nirgendwo ist sie so groß wie in Wuppertal. Seit 1975 laden Diakonie, Caritas und CVJM in die Historische Stadthalle ein. Jedes Jahr kommen rund 600 Gäste. Susanne Probach gehört zum Organisationsteam eines Weihnachtsevents, das viele gerne als "Wunder von Wuppertal" bezeichnen.

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21. Dezember 2018

Weihnachten im Gefängnis

Die Sehnsucht nach Freiheit und Familie

Rund 16.000 Menschen sind in Nordrhein-Westfalen inhaftiert. Manche dürfen Heiligabend eine kurze Zeit mit ihrer Familie verbringen, andere bleiben hinter Gittern. Für fast alle sind die Feiertage schwierig, denn sie wecken die Sehnsucht nach Freiheit, Familie und einem besseren Leben. Für Gefängnisseelsorger Michael Waterböhr öffnen sich in dieser Zeit Türen, die sonst verschlossen bleiben.

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20. Dezember 2018

Internationaler Tag der Migranten

Der schwere Weg in die deutsche Gesellschaft

Mina aus Afghanistan kann sich nach 14 Jahren in Deutschland endlich als Ärztin bewerben. So lange hat es gedauert, bis ihr Medizinstudium hier anerkannt wurde. Sie ist eine von vielen, die die Migrationsdienste der Diakonie täglich begleiten. Antonia Annoussi von der Diakonie RWL erläutert am heutigen Welttag der Migranten, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben.

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18. Dezember 2018

Hauptversammlung der Diakonie RWL

Auf einem guten Weg

Auf der Tagesordnung der Jahrestagung des größten evangelischen Sozialverbandes standen Routineaufgaben wie Jahresabschluss 2017, Wirtschaftsplan 2019, Vorstandsberichte und Beschlüsse über die Wahlordnung von Verwaltungsrat und Hauptversammlung. Einmütig bestätigten die Delegierten auf ihrer Tagung in Dortmund den Kurs der Fokussierung für die Aufgabenerfüllung im Interesse der Mitglieder.

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13. Dezember 2018

Helmut-Simon-Preis gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit

Vorbilder für ein faires Miteinander

Im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz hat der rheinland-pfälzische Kulturminister Konrad Wolf am Dienstagabend beispielhafte soziale Projekte der Diakonie mit dem Helmut Simon-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Diakonie RWL,  der Diakonie Hessen und der Diakonie Pfalz ausgeschrieben. Er ehrt Projekte, die sich gegen Armut und Ausgrenzung und für soziale Gerechtigkeit einsetzen.

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12. Dezember 2018

Offene Ganztagsschulen

Knapp 56.000 Unterschriften für "die OGS"

Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Lehrer haben auf Listen, Postkarten und im Internet für den Ausbau und eine bessere Betreuung in den Offenen Ganztagsschulen in NRW unterschrieben. Die Kampagne der Freien Wohlfahrtspflege hat knapp 56.000 Unterschriften erzielt. Sie wurden am Mittwoch an NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und ihrem Kabinettskollegen, Familienminister Joachim Stamp, überreicht.

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12. Dezember 2018

Arbeitslosenreport NRW

Ältere Arbeitslose nicht aufs Abstellgleis schieben

Die Bevölkerung wird immer älter und es fehlen Fachkräfte. Doch wer sich mit 55 Jahren neu bewerben muss, findet nur schwer einen Job. Das zeigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Der diakonische Beschäftigungsträger "Zug um Zug" in Köln hofft, dass sich die Situation für ältere Arbeitslose mit dem Teilhabechancengesetz bessert.

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11. Dezember 2018

Internationaler Tag des Ehrenamts

Engagierter Ruhestand im Freiwilligendienst

In den Ruhestand gehen und dann auf der Couch sitzen – das war für Sigrid Pecnik und Bernd Krapohl undenkbar. Zumal die beiden Beamten erst 56 Jahre alt sind. Sie nehmen am "Engagierten Ruhestand" von Post, Postbank und Telekom teil. Das Programm bietet bis 2020 eine Rente ohne Abschläge, verpflichtet aber zu einem ehrenamtlichen Engagement oder einem Bundesfreiwilligendienst. Den machen Sigrid Pecnik und Bernd Krapohl jetzt bei der Diakonie.

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4. Dezember 2018

Tag der Menschen mit Behinderung

Mitmachen und sichtbar sein

Der heutige Welttag der Menschen mit Behinderung rückt das Thema Inklusion in den Mittelpunkt. Auch wenn in Sachen Teilhabe schon viel passiert ist, gilt das für Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen oft nicht. Die diakonische Stiftung Eben-Ezer in Lemgo will das ändern: In der Werkstatt "eeWerk" finden sie nicht nur einen Arbeitsplatz. Die Stiftung geht auch ungewöhnliche Wege, um ihnen Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen.

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3. Dezember 2018

60 Jahre "Brot für die Welt"

Hunger nach Gerechtigkeit

Am Anfang war nur eine einmalige Sammelaktion geplant: Unter dem Motto "Brot für die Welt" riefen evangelische Landes- und Freikirchen im Dezember 1959 zu Spenden für Hungernde in Indien auf. Aus der Aktion entstand ein großes Hilfswerk, das am 1. Advent seine 60. Spendenaktion mit einer regionalen Eröffnung in Rheinland und Westfalen in Gelsenkirchen eröffnet.

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30. November 2018

Handreichung gegen Rechtspopulismus

Standfest mit der Provokation umgehen

Der Umgang mit Anhängern der AfD und anderen Rechtspopulisten ist für die Diakonie eine große Herausforderung. Überall stellen sich die gleichen Fragen: Wie sollte ein Dialog aussehen und wo sind die Grenzen der Toleranz? In einer Handreichung gibt die Diakonie Deutschland jetzt konkrete Antworten. Auch die Diakonie RWL hat sich an der Broschüre beteiligt.

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28. November 2018

Hospizdienste

Letzte Hilfe für Sterbende

Fast jeder Deutsche macht einen Erste-Hilfe-Kurs, um Leben zu retten. Doch wie kann man einem Menschen helfen, der im Sterben liegt? In solchen Fällen fühlen sich die meisten Menschen überfordert. Die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth veranstaltet deshalb Letzte-Hilfe-Kurse. Hier lernen die Teilnehmer, Sterbende gut zu begleiten.

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23. November 2018

Kinderrechte und sexueller Missbrauch

Nicht wegsehen auf Reisen

Kinderrechte gelten weltweit, doch sie werden oft nicht eingehalten. Es gibt mehr als 100 Millionen Straßenkinder und 168 Millionen Kinderarbeiter. Wenig bekannt ist, dass immer mehr Kinder in ärmeren Ländern Opfer von sexuellem Missbrauch durch Touristen und Geschäftsreisende werden. Antje Monshausen von "Brot für die Welt" erläutert am heutigen Internationalen Tag der Kinderrechte, was die Politik und jeder Einzelne dagegen tun kann.

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20. November 2018