Aktuelle Meldungen

Rechtspopulismus und Diakonie

Argumentieren, Abgrenzen oder Abtauchen?

Nach der Landtagswahl in Hessen ist die AFD in allen Landesparlamenten vertreten. Auch wenn viele Thesen der Rechtspartei den Positionen von Kirche und Diakonie widersprechen, werden sie doch von einer beachtlichen Minderheit geteilt. Auf dem Jahrestreffen der Öffentlichkeitsarbeitenden in der Diakonie RWL warb Wolfgang Thielmann, ehemaliger Pressesprecher der Diakonie Deutschlands, für einen Dialog auf allen Ebenen.

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12. November 2018

Wohnungslosigkeit

Frauen brauchen besondere Hilfen

Die dramatische Situation auf dem Wohnungsmarkt trifft immer mehr Frauen. Mittlerweile ist jede dritte der über 32.000 Wohnungslosen in NRW weiblich. Da viele Frauen Gewalterfahrungen gemacht haben, brauchen sie besonderen Schutz und Hilfe. Das zeigt eine Studie der Diakonie RWL. Sie fordert mehr spezielle Angebote. Bei der Diakonie Düsseldorf gibt es sie schon.

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8. November 2018

Pflegeausbildung

Kaum noch Nachwuchs zu finden

Die Ausbildung von Pflegekräften stößt an ihre Grenzen. Seit 2012 sind die Kapazitäten in der Altenpflegeausbildung in NRW um 85 Prozent gestiegen. Es gibt dort fast 19.000 Auszubildende. Doch das reicht nicht, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Was noch getan werden muss, dazu äußert sich Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann im epd-Gespräch für die Freie Wohlfahrtspflege NRW.

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7. November 2018

Pflege für Menschen mit Demenz

Wohngemeinschaft statt Station

Je älter Menschen werden, desto häufiger erkranken sie an Demenz. In Deutschland gibt es schon heute rund 1,6 Millionen Betroffene. Studien haben gezeigt, dass sie mit besonderer Unterstützung länger selbstständig leben können. Die Diakonie in Gütersloh bietet deshalb Pflege-Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz an. Ein Konzept, das gefragt ist. Die Wartelisten sind lang.

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6. November 2018

Interkulturelles Frühstückscafé

Mit "MamaMia" singen, spielen, lernen

Mütter, die schlecht Deutsch sprechen oder keine Berufsausbildung haben, sitzen oft mit ihren Kindern alleine zuhause. Vor allem Migrantinnen wissen das hiesige Bildungs- und Gesundheitssystem häufig nicht zu nutzen. Um eine Anlaufstelle für diese Frauen einzurichten, startete das Diakonische Werk Bonn und Region vor zehn Jahren die interkulturellen Frühstückscafés MamaMia.

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31. Oktober 2018

Projekte für Schulverweigerer

Wieder Lust auf Schule

Schule gehört zum Alltag von Kindern und Jugendlichen – auch wenn sie in einem Heim leben. Dass sie mal keine Lust haben, kommt vor. Wenn Kinder und Jugendliche aber über Wochen nicht zur Schule gehen wollen, brauchen sie Hilfe. Die Evangelische Stiftung Gotteshütte hat in Porta Westfalica Modelle entwickelt, die Schulverweigerer unterstützen. Marco Leopold stellt das Projekt heute auf einem Fachtag der Diakonie RWL vor. Im Interview berichtet er, was Kinder brauchen, damit sie wieder jeden Tag zur Schule gehen.

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29. Oktober 2018

Theologie für Diakonie-Unternehmen

Ein neues Buch nimmt Abschied vom Guten Hirten

Theologen stehen an der Spitze von Diakonie-Unternehmen. Was zwei Jahrhunderte galt, ist frag-würdig geworden. Zudem droht Führungskräftemangel. Braucht man überhaupt (noch) theologische Kompetenz für die Führung diakonischer Unternehmen im Zeitalter des wettbewerblichen Sozialmarktes? Wie sollte sie ausgestaltet werden? Im Interview geben Birgit Heide und Dierk Starnitzke Antworten. Und Barbara Montag skizziert das Anliegen des anspruchsvollen Projekts. 

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25. Oktober 2018

Flüchtlinge im Freiwilligendienst

Siegener Modell: Bausteine für die berufliche Zukunft von Geflüchteten

Geflüchtete, die einen Freiwilligendienst machen, wünschen sich vor allem eins: eine sichere Zukunft in Deutschland. Oft  bringen sie nur bescheidene Sprachkenntnisse, aber große Hoffnungen und persönliches Potenzial mit. Der Freiwilligendienst soll ihnen helfen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, die deutsche Arbeitswelt kennen zu lernen und im Anschluss die richtige Ausbildung oder einen Job zu finden. Ein Projekt der Diakonie in Südwestfalen zeigt, wie das glücken kann. 

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23. Oktober 2018

Fachkräftemangel in der Pflege

Gute Führung hilft – Ein Gespräch mit Ulrich Watermeyer

Die Wirtschaft leidet unter Fachkräftemangel. Die Sozialwirtschaft ist besonders betroffen. Es fehlt an Erzieherinnen und Krankenschwestern, an Sozialarbeitern und vor allem an Pflegekräften. Es fehlt an Menschen, aber auch an guten Ideen, um Mitarbeitende für die Pflege zu gewinnen und sie im Beruf zu halten. Ulrich Watermeyer von der Diakonie Münster ist einer, der gute Ideen hat. 

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19. Oktober 2018

Nationale Armutskonferenz

Gegen die Normalisierung der Armut

Die Armut im Wirtschaftswunderland Deutschland stört, aber man hat sich an sie gewöhnt. Das muss sich ändern, meint die Nationale Armutskonferenz, zu der auch die Diakonie gehört. Mit ihrem heute veröffentlichten "Schattenbericht" will sie die Gesellschaft wachrütteln. Heike Moerland, Leiterin des Geschäftsfeldes Berufliche und soziale Integration bei der Diakonie RWL, hat ihn sich genauer angesehen.

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17. Oktober 2018

Welternährungstag

Digitalisierung löst Hungerprobleme nicht

Acker-Drohnen, Sensoren an der Sämaschine und satellitengesteuerte Traktoren – Auch die Landwirtschaft wird digital. Kann so der Hunger in der Welt besser bekämpft werden? Am heutigen Welternährungstag dämpft "Brot für die Welt" die Euphorie. Die Digitalisierung führt zu neuen Ungerechtigkeiten, warnt das Hilfswerk in seinem "Jahrbuch zum Recht auf Nahrung".

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16. Oktober 2018

Hospiz- und Palliativmedizin

Die Angst vorm Sterben nehmen

Seit 1996 hat sich die Zahl der Hospize und Palliativstationen in Deutschland verdreifacht. Sie machen ein Sterben in Würde und ohne Schmerzen möglich. Doch immer noch wissen die Menschen zu wenig darüber. Deshalb nutzen Einrichtungen den Welthospiztag am Samstag, um über ihre Angebote zu informieren. Auch Dennis Göbel, Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie, will die Hospizidee weiter voranbringen.

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12. Oktober 2018

EU-Zuwanderung

Kinder stark machen fürs Leben

Es gibt sie auch in Deutschland: Kinder, die Hunger haben, kein Spielzeug besitzen und nur auf der Straße spielen. Meist kommen sie aus Familien, die aus armen EU-Staaten zugewandert sind, keinen Job finden und bei Verwandten wohnen. Viele leben in der Dortmunder Nordstadt. Mitarbeiterinnen der Diakonie betreuen die Familien und haben dabei besonders die Kinder im Blick.

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9. Oktober 2018

Soziale Arbeit 4.0

Digitalisierung - Hilfe oder Last?

Smartphone, Smartwatch und Tablet sind nur der Anfang. Der digitale Wandel beeinflusst die Art, wie Menschen kommunizieren, arbeiten und leben. Das verändert auch die soziale Arbeit der diakonischen Betreuungsvereine. Auf ihrer Jahrestagung diskutierten sie über Robotik, Künstliche Intelligenz und Datensouveränität.

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4. Oktober 2018

Erstes "Ankerzentrum" im Saarland

Diakonie Saar will Entwicklung kritisch begleiten

Immer wieder angekündigt, jetzt unterschrieben: Die saarländische Landesaufnahmestelle wird ein sogenanntes Ankerzentrum. Saar-Innenminister Bouillon verspricht sich davon schnellere Asylverfahren und Entlastung. Die Diakonie Saar will die Entwicklung des Zentrums kritisch begleiten.

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1. Oktober 2018

Wohnprojekt für Senioren

Gemeinsam statt einsam

Gemeinsam und selbstbestimmt alt werden – davon träumen viele Menschen, wenn sie kurz vor dem Rentenalter stehen. Die Chancen dafür waren noch nie so gut. Das betont der heutige Weltseniorentag. Doch wie lebt es sich tatsächlich in einer Wohngemeinschaft mit anderen älteren Menschen? Günter Möckel gehört zum Wohnprojekt "Leben in Nachbarschaft – Alternativ", das in einem alten Pfarrhaus in Mülheim an der Ruhr entstanden ist. 

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1. Oktober 2018

Tag des Flüchtlings

"Rettet das Recht auf Asyl!"

Höhepunkt der interkulturellen Woche mit mehr als 5.000 Veranstaltungen in über 500 Städten ist der heutige "Tag des Flüchtlings". Angesichts der Debatten um Abschiebungen, Familiennachzug und Rechtspopulismus steht er unter dem Motto "Rettet das Recht auf Asyl!" Die Diakonie hat in fast allen Arbeitsbereichen mit dem deutschen Asylrecht und seinen Auswirkungen auf die Menschen zu tun. Unsere Referentinnen und Referenten nennen Beispiele.

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28. September 2018

Kulturzentrum Agora

Mit Begegnung gegen Ängste

Unter dem Motto "Vielfalt verbindet" laden derzeit Vereine, Städte und Kirchengemeinden zur Interkulturellen Woche ein. Im Kultur- und Bildungszentrum Agora in Castrop-Rauxel gibt es sie jeden Tag – und das seit 30 Jahren. Griechische Gastarbeiter gründeten damals das Zentrum. Was als Treffpunkt für Griechen begann, ist heute ein vielfach ausgezeichnetes Vorzeigeprojekt für Integration.

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26. September 2018

Theater gegen Rechtspopulismus

Mutmacher für Zivilcourage

"Hatten Sie schon mal Zuvielcourage?" Das fragen die Schauspieler Karin Kettling und Jürgen Albrecht in ihrem "bühnenreifen Crashkurs" für den Umgang mit Stammtischparolen. Jetzt treten sie in einer Reihe von Veranstaltungen auf, zu denen die Integrationsagenturen in der Diakonie RWL einladen. Der Auftakt findet am Mittwoch im Rahmen der Interkulturellen Woche statt.

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24. September 2018

Bundesprogramm Sprach-Kita

Spielerisch Deutsch lernen

Die Vielfalt an Kulturen, Nationen und Sprachen gehört in deutschen Kitas längst zum Alltag. Sprachliche Bildung spielt deshalb eine große Rolle. In Köln zeigt die Diakonie, wie sie spielerisch in den Alltag integriert werden kann – von der Wickelkommode bis zum Kitafest. Durch Sprache werden Kinder stark und selbstbewusst. Ein Anliegen, auf das auch der heutige Weltkindertag aufmerksam macht.

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20. September 2018