Aktuelle Meldungen

Bundesteilhabegesetz

Mehr Entscheidungsfreiheit und mehr Bürokratie

Viele Menschen mit Behinderung möchten selbstbestimmter leben. Das Bundesteilhabegesetz soll ihnen diesen Wunsch ermöglichen. Dazu gehört nun auch, dass sie bald viele Anträge neu und selbst stellen müssen. Ab 1. Januar 2020 gilt das neue Gesetz, an dessen Umsetzung gerade mit Hochdruck gearbeitet wird. Günther van de Loo von der Evangelischen Stiftung Hephata erläutert, was bereits gelungen ist und worum mit der Politik noch gerungen werden muss.

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14. März 2019

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Viele nutzen ihre Chancen

Im Sommer der Migration kamen sie in Scharen nach Deutschland, die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, liebevoll "UMFs" abgekürzt. Viele sind in Wohngruppen der diakonischen Jugendhilfe betreut worden. Sie haben Deutsch gelernt und sich besser integriert als in den aufgeregten öffentlichen Debatten vermutet wurde. Ein Rückblick.

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12. März 2019

Internationaler Frauentag

100 Jahre und keine Gleichberechtigung

Seit über 100 Jahren findet am 8. März der Internationale Frauentag statt. In Berlin ist er zum ersten Mal ein Feiertag. Tatsächlich gibt es einiges zu feiern, nicht zuletzt das Frauenwahlrecht. Doch von echter Gleichberechtigung sind Frauen in Politik und Gesellschaft, aber auch in der Diakonie noch weit entfernt. Das meint Maria Loheide, Vorstand der Diakonie Deutschland, im Gespräch mit der Diakonie RWL.

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7. März 2019

Klausur Diakonievorstände

Diakonie zwischen Theologie und Unternehmertum

In der Öffentlichkeit wird Diakonie meist als "soziale Arbeit" der Kirchen verstanden. Beide scheinen eng miteinander verzahnt. Doch das Bild täuscht. Schon im Theologiestudium spielt Diakonie kaum eine Rolle. In diakonischen Unternehmen wiederum werden nur selten theologische Diskussionen geführt. Der Bonner Theologieprofessor Eberhard Hauschildt und Hephata-Vorstand Christian Dopheide wünschen sich mehr Austausch. Eine Gelegenheit dazu bot das vierte Theologische Forum der Diakonie RWL.

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5. März 2019

Evangelischer Kirchentag in Dortmund

Närrischer Startschuss für den Kirchentag

Der Countdown für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag läuft. Schon seit Monaten bereiten regionale Arbeitsgruppen, zu denen auch die Diakonie RWL gehört, das Großereignis vor. Rund 100.000 Menschen aus ganz Deutschland werden im Juni in Dortmund erwartet.  Den Start in die "tollen Tage" nutzt die Geschäftsstelle jetzt mit einer karnevalistischen Werbeaktion für mehr private Unterkünfte.

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28. Februar 2019

Modellprojekt "Integrierte Tagespflege"

Vom Altenheim zum modernen Pflegezentrum

Pflegebedürftige werden in Deutschland entweder im Altenheim oder zu Hause versorgt. Zusätzlich gibt es die Tagespflege, die ältere Menschen stundenweise außerhalb ihrer Wohnung betreut. Im westfälischen Hiddenhausen bricht das Evangelische Johanneswerk diese Trennung im Modellprojekt "Pflege stationär weiterdenken" auf. Die vielfältigen Angebote des Pflegezentrums sind im Stadtteil sehr gefragt.

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26. Februar 2019

Diakonie in der Vesperkirche

Vielfalt unterm Kirchendach

Wo sonst Gottesdienst gefeiert wird, gibt es für bis zu 300 Menschen täglich Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Bürgervereine aus der Stadt stellen sich vor. Vier Wochen lang hat der evangelische Kirchenkreis Niederberg erstmals mit der Diakonie eine Vesperkirche angeboten. Am Sonntag endet das Projekt. Die Bilanz ist durchweg positiv.

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21. Februar 2019

Babylotsen

Hilfe für einen guten Start ins Leben

Ein Kind zu bekommen gehört zu den größten Veränderungen im Leben. An Hilfsangeboten mangelt es daher nicht. Doch oft erreichen sie gerade die Familien schlecht, die Unterstützung besonders nötig haben. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie gibt es deshalb die "Babylotsen". Ihre Hauptaufgabe: Krisen verhindern, bevor sie entstehen.

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19. Februar 2019

Initiative "Wir sind doch keine Heimkinder!"

Weg mit den Vorurteilen

Schwer erziehbar, aggressiv, arm – Kinder und Jugendliche, die in Wohngruppen und Heimen leben, werden oft stigmatisiert und ausgegrenzt. Mit der Initiative "Wir sind doch keine Heimkinder!" gibt die Graf Recke Stiftung ihnen jetzt eine Stimme. Sie will ein Umdenken in der Öffentlichkeit, aber auch in den Einrichtungen selbst anstoßen. Die Diakonie RWL unterstützt sie dabei.

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14. Februar 2019

"Brot für die Welt" gegen Rüstungsexporte

Keine Waffen in Kinderhände

Am heutigen "Red Hand Day" – der mit roten Händen auf das Schicksal der Kindersoldaten weltweit aufmerksam macht – fordert "Brot für die Welt" den kompletten Stopp von Kleinwaffenexporten und Munition an Drittstaaten. Andreas Dieterich von "Brot für die Welt" erläutert, was getan werden muss, um die Rekrutierung und den Einsatz von weltweit rund 250.000 Kindersoldaten zu beenden.

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12. Februar 2019

Deutscher Kinderhospiztag

Leben bis zuletzt

Mit "grünen Bändern der Hoffnung" machen die deutschen Kinderhospize am Sonntag wieder auf ihre Arbeit aufmerksam. Denn die sieht anders aus als gemeinhin angenommen. Für Familien mit unheilbar kranken Kindern sind sie vor allem Orte, an denen sie Kraft schöpfen, Freundschaften schließen und Trost finden. Das Wuppertaler Kinderhospiz Burgholz, das auch von der Diakonie getragen wird, ist für viele ein zweites Zuhause geworden.

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8. Februar 2019

BFD und FSJ

Freiwilligendienst auf der Palliativstation

Irene Gillenberg hat 35 Jahre als Krankenschwester gearbeitet. Jetzt, im Ruhestand, macht sie einen Bundesfreiwilligendienst (BFD Ü27). Eine Möglichkeit, für die sich zunehmend auch Rentner interessieren. Irene Gillenberg arbeitet sogar genau dort, wo sie früher hauptamtlich tätig war - auf der Palliativstation der Sana-Klinken in Remscheid. Ein Rollenwechsel, der funktioniert.

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7. Februar 2019

Fachtagung Armut

Diakonie als "Anwältin der Armen" oder mehr?

Die Wirtschaft brummt, der Wohlstand wächst. Trotzdem verfestigt sich die Armut in Deutschland. Es gehört zum Selbstverständnis der Diakonie, sie zu bekämpfen. Aber lässt sie sich auch überwinden? Und welchen Beitrag kann die Diakonie mit ihrer sozialen und politischen Arbeit dazu leisten? Schwierige Fragen, mit denen sich jetzt ein Fachtag der Diakonie RWL beschäftigt hat.

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5. Februar 2019

Drogenkonsumraum

Eine Tasse Kaffee, ein Gespräch und eine saubere Spritze

Konsumräume, in denen Süchtige unter Aufsicht Drogen nehmen können, sind umstritten. Torsten Polesch von der Krisenhilfe Bochum, einem Mitglied der Diakonie RWL, hält sie für einen wichtigen Bestandteil der Suchthilfe. Seit 22 Jahren sorgt der Sozialarbeiter dafür, dass Drogenabhängige ihren Stoff unter sauberen Bedingungen und mit medizinischer Ersthilfe konsumieren. Das kann Leben retten.

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1. Februar 2019

Rechtspopulismus

"Verantwortliche Politiker befeuern Rassismus"

Regierende Politiker reden von der "Anti-Abschiebe-Industrie". Rechtspopulisten verhöhnen Flüchtlingshelfer als "Gutmenschen". Wenn es um Flucht und Zuwanderung geht, ist das Klima in Politik und Gesellschaft rau geworden. Dietrich Eckeberg arbeitet seit 23 Jahren als Flüchtlingsreferent für die Diakonie RWL. Er sorgt sich um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland.

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29. Januar 2019

Familienbildung

"Väter wollen Erziehung mitgestalten"

Die Zeiten, in denen sich Männer vorrangig als "Familienernährer" definierten, sind vorbei. Viele wollen aktive Väter sein. Doch wie kann das gelingen? Anregungen bieten die Vater-Kind-Angebote der evangelischen Kitas in der Diakonie RWL. Dafür werden immer wieder Trainer gesucht. Am Wochenende beginnt eine neue Fortbildungsreihe, die Jürgen Haas von der Männerarbeit der westfälischen Kirche leitet. Ein Gespräch über "neue Väter", Rollenkonflikte und kreative Wochenenden ganz in Männerhänden.

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25. Januar 2019

Teilhabechancengesetz

Endlich wieder mittendrin

Über sieben Jahre war Karin Kuschmierz arbeitslos. Jetzt gibt das neue Teilhabechancengesetz ihr eine echte Perspektive - als Bürohelferin bei der Neuen Arbeit Essen, einem diakonischen Beschäftigungsträger. Für die Umsetzung des neuen Bundesgesetzes in NRW unterzeichnet die Freie Wohlfahrtspflege heute eine Vereinbarung mit der Landesregierung.

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22. Januar 2019

Wohnungslose Mütter

Auf der Suche nach einem Zuhause

Bis Mütter mit ihren Kindern auf der Straße landen, muss viel passieren. Sie wohnen abwechselnd bei Verwandten, Freunden oder neuen Partnern. Weil bezahlbare Wohnungen Mangelware sind, suchen immer mehr Mütter mit ihren Kindern Hilfe bei der Diakonie. In Düsseldorf und Köln gibt es besondere Unterkünfte für sie. Doch der Platz reicht längst nicht aus.

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18. Januar 2019

Hartz IV-Sanktionen

"Menschen geraten in existenzielle Not"

Fast eine Million Mal pro Jahr kürzen die Jobcenter Regelleistungen, weil Hartz IV-Bezieher Termine versäumen oder Jobangebote nicht annehmen. Jetzt verhandelt das Bundesverfassungsgericht darüber, ob und wie stark der Staat das Existenzminimum kürzen darf. Die Diakonie hofft, dass nun endlich Klarheit geschaffen wird und spricht sich für die Abschaffung der Sanktionen in der Grundsicherung aus.

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15. Januar 2019

NRW-Bündnis "Wir wollen wohnen!"

Aufstehen gegen die Wohnungsnot in NRW

Wohnraum in NRW ist schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar. Dennoch plant die Landesregierung, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieter zu streichen. Zudem entstehen längst nicht so viele neue, günstige Wohnungen wie nötig. Die Diakonie RWL beteiligt sich deshalb mit Wohlfahrts- und Sozialverbänden, dem DGB und dem Mieterbund am Aktionsbündnis "Wir wollen wohnen!" Heute präsentiert es sich erstmals der Öffentlichkeit.

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14. Januar 2019