Recht

In diesem Themenbereich geht es um Rechtsfragen aus dem Arbeitsrecht und Sozialrecht, arbeitsrechtliche Grundsatzfragen und die Analyse und Bewertung der sozialgesetzlichen und sozialpolitischen Entwicklung in allen Bundesländern, in denen die Diakonie RWL aktiv ist. 

Meldungen zum Thema Recht

Frau mit Datenbrille
4. Oktober 2018

Soziale Arbeit 4.0

Digitalisierung - Hilfe oder Last?

Smartphone, Smartwatch und Tablet sind nur der Anfang. Der digitale Wandel beeinflusst die Art, wie Menschen kommunizieren, arbeiten und leben. Das verändert auch die soziale Arbeit der diakonischen Betreuungsvereine. Auf ihrer Jahrestagung diskutierten sie über Robotik, Künstliche Intelligenz und Datensouveränität.

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6. Juli 2018

Strafvollzug bei Müttern

Mit Mama im Gefängnis

Nur knapp sechs Prozent der Gefangenen in Deutschland sind Frauen. Viele von ihnen haben Kinder. Doch nicht alle müssen sich während der Haftzeit von ihnen trennen. In besonderen Mutter-Kind-Einrichtungen dürfen sie zusammen leben, betreut von pädagogischen Mitarbeiterinnen. Der Strafvollzug in NRW setzt dabei auf die Kompetenz der Diakonie. Zu Besuch in einer Anstalt mit Spielplatz.

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Kampagnenlogo "Würdebewahrer"
12. Juni 2018

Evangelische Betreuungsvereine

In der Existenz bedroht

Die 50 evangelischen Betreuungsvereine der Diakonie RWL schlagen Alarm. Wenn die längst beschlossene Erhöhung der Betreuervergütung nicht umgesetzt wird, geht das Vereinssterben weiter. In Köln wird gerade einer der ältesten evangelischen Vereine aufgelöst. Rund 400 Menschen haben die Mitarbeitenden betreut, 150 ehrenamtliche Betreuer geschult und zahlreiche Angehörige in Betreuungsfragen beraten.

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Paragraf unter einer Lupe
17. April 2018

Urteil zum kirchlichen Arbeitsrecht

Gericht bestätigt Einstellungspraxis

Der Europäische Gerichtshof hat heute entschieden: Kirchliche Arbeitgeber dürfen nicht bei jeder Stelle von Bewerbern eine Religionszugehörigkeit fordern. Die Diakonie RWL sieht in dem Urteil die Einstellungspraxis in vielen seiner rund 5.000 evangelischen Sozialeinrichtungen bestätigt.

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Stacheldrahtzaun
16. Februar 2018

Straffälligenhilfe

Resozialisierung neu denken

Wer in Deutschland im Gefängnis saß, findet nur schwer zurück in ein straffreies Leben. Zwei Drittel der Haftentlassenen begehen innerhalb von sechs Jahren neue Straftaten. Wie lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen? "Wir müssen Resozialisierung neu denken", meint Diakonie RWL-Referentin Sabine Bruns. Unter diesem Titel hat sie jetzt mit Marie-Therese Reichenbach von der Diakonie Deutschland ein Fachbuch herausgegeben.

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Frau auf Plakat
13. Juli 2017

Kampagne der Betreuungsvereine

Den "Würde-Bewahrern" ein Gesicht geben

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland brauchen eine rechtliche Betreuung. Sie können ihr Leben nicht mehr alleine regeln. Die Mitarbeitenden der evangelischen Betreuungsvereine stehen ihnen zur Seite, schulen Ehrenamtliche und beraten Angehörige. Ihr Job wird immer wichtiger, ist in der Öffentlichkeit aber kaum bekannt. Mit einer Kampagne will die Diakonie RWL das nun ändern.

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Deutsches Gesetzbuch mit Justitiafigur
22. Februar 2017

Psychosoziale Prozessbegleitung

Erste Begleiter der Diakonie starten in NRW

Die Prüfung ist bestanden, jetzt kann es richtig losgehen. Nach einem Jahr Studium starten die ersten Sozialpädagogen der Diakonie mit der Psychosozialen Prozessbegleitung. Sie bieten Opfern schwerer Gewalttaten nun soziale Unterstützung in Gerichtsverfahren an. Katrin Hotze vom Diakoniewerk Essen hat schon ihre erste Klientin betreut.

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Konferenzsaal mit Menschen, die Buchstaben hochhalten
21. September 2016

Betreuungsvereine

Arbeit stärken, Vergütung erhöhen

Unter dem Motto "Betreuungsvereine stärken" und "Vergütung erhöhen" haben Betreuungsvereine aus allen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege politische Forderungen gestellt. Auf dem 4. Weltkongresses Betreuungsrecht machten sie mit einer "Buchstabenaktion" auf die schwierige finanzielle Situation der Vereine aufmerksam.

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Portrait
23. August 2016

Familiengerechter Strafvollzug

Mit Papa im Gefängnis spielen

Wenn Vater oder Mutter im Gefängnis sitzen, werden die Kinder mitbestraft. Sie erleben nicht nur Vorurteile und Ausgrenzung, sondern auch ein Strafvollzugssystem, das ihnen Angst macht und den Eltern entfremdet. Seit 2015 soll der Strafvollzug in NRW "familiengerecht" gestaltet werden. Was hat sich seitdem verändert? Melanie Mohme von der Diakonie für Bielefeld zieht im Gespräch Bilanz. Sie gestaltet das Angebot "Freiräume" für Familien von Inhaftierten in der JVA Bielefeld.

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Thomas Wendland am Schreibtisch, vor ihm sitzt ein Mann
22. Juli 2016

Sommerportrait Soziale Berufe

Ein Tag in der U-Haft-Beratung

Seit 13 Jahren arbeitet Thomas Wendland in der Straffälligenhilfe der Diakonie für Bielefeld. Jeden Dienstag berät der 54-jährige Sozialpädagoge Untersuchungshäftlinge in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede. Was mit der Bitte um einen Telefonanruf bei der Familie beginnt, endet bisweilen in einem Gespräch über Beziehungen, Schuld und Einsamkeit.

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Portrait Marc mit Besen auf dem Sportplatz
17. Mai 2016

Straffälligenhilfe

Auf dem Sportplatz statt hinter Gittern

Geld oder Knast – So lautet der Richterspruch bei kleineren Delikten. In NRW gibt es für all jene, die nicht zahlen können, noch eine andere Alternative zur Haftstrafe: sie leisten gemeinnützige Arbeit. In Wuppertal betreut das Wichernhaus, Mitglied der Diakonie RWL, das landesweite Projekt "Schwitzen statt Sitzen". Trotz sichtbarer Erfolge muss es jedes Jahr ums Geld kämpfen.

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Gerichtshammer und Bücher auf einem Schreibtisch
10. März 2016

Psychosoziale Prozessbegleitung

Diakonie RWL unterstützt Opfer in Strafverfahren

Wenn Menschen Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch werden, haben sie oft Angst, vor Gericht zu gehen. Diese Ängste soll ihnen die psychosoziale Prozessbegleitung nehmen. Darauf haben ab Januar 2017 viele Opfergruppen einen Rechtsanspruch. Am Wochenende beginnt in NRW die Ausbildung der ersten Prozessbegleiter. Für die Diakonie RWL ist Sabine Bruns dabei, um Einrichtungen und Mitarbeitende in diesem neuen Arbeitsfeld künftig beraten zu können.

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Harald Schliemann und Ulrich Preis
5. Oktober 2015

Wechsel im Vorsitz der Arbeitsrechtlichen Schiedskommission

Ulrich Preis folgt auf Harald Schliemann

Für die Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe nahm Gabriele Fischmann-Schulz, Leiterin der Stabsstelle Recht und Politik in der Diakonie RWL, an der Feier teil. Ihr Bericht spiegelt anschaulich die Arbeitsweise und die besondere Kultur des Arbeitsfelds wider, das für alle Beschäftigten von Diakonie und Kirche wichtig ist. Zugleich würdigt sie die Verdienste von Harald Schliemann und stellt Ulrich Preis vor.

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Gruppenfoto
7. September 2015

Kooperationsvereinbarung mit Kirche und Justiz

Schwitzen statt Sitzen

Rund 6.000 Menschen sitzen jedes Jahr in Gefängnissen in NRW, weil sie ihre Geldstrafe für kleinere Delikte nicht bezahlt haben. Das ist teuer und hilft den Betroffenen nicht weiter. Eine Alternative bietet das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“. Es vermittelt diese Menschen in gemeinnützige Arbeit. Das soll nun flächendeckend in Einrichtungen der evangelischen Kirchen und der Diakonie möglich sein. Justizminister Thomas Kutschaty und Vertreter der Diakonie RWL sowie der rheinischen, westfälischen und lippischen Kirche unterschrieben dazu eine Vereinbarung.

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Sitzungssaal des Bundesverfassungsgericht
2. September 2015

Kirchliches Arbeitsrecht

Diakonie RWL steht zu Drittem Weg

Vertreter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben den heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, die Verfassungsbeschwerde gegen den Dritten Weg im kirchlichen Arbeitsrecht ist unzulässig. Der Gewerkschaft fehlt die erforderliche Beschwerdebefugnis.

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24. März 2015

Projekt der Diakonie RWL mit Justiz und Pädagogen

Wie geht es weiter nach dem Jugendarrest?

Wer als Jugendlicher straffällig wird, dem können bis zu vier Wochen Jugendarrest drohen. Dieser sogenannte Dauerarrest bedeutet eingeschlossen zu sein ohne Handy, Fernseher und Zigaretten mit Zeit zum Nachdenken. Jugendarrest ist keine Gefängnisstrafe. Pädagogische Arbeit soll hier im Vordergrund stehen.  In einem Projekt hat die Diakonie RWL die Zusammenarbeit von Justiz und Pädagogen der Kinder- und Jugendhilfe besser vernetzt.

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