Logo Hoffnung für Osteuropa

Hoffnung für Osteuropa

Aktiv seit mehr als 30 Jahren - Hoffnung für Osteuropa ist die Antwort der evangelischen Kirchen in Deutschland auf den Wandel in Mittel- und Osteuropa. Gegründet 1994, soll die Aktion soziale Strukturen, diakonische Dienste und den zivilgesellschaftlichen Aufbau fördern.

Hilfe für Menschen in Osteuropa

Mit dem Verschwinden des "Eisernen Vorhangs" Ende der 1980er Jahre hat in Europa ein Umbruch begonnen, der das Leben der Menschen in den ehemaligen Ostblockstaaten tiefgreifend veränderte und bis heute prägt. Mit dem Kollaps der politischen Strukturen brachen wirtschaftliche Systeme und soziale Sicherungen zusammen.

Vielen Millionen Menschen wurde buchstäblich die Existenzgrundlage entzogen. Unzählige wurden in tiefe Armut gestürzt. Viele können bis heute nicht an dem Wirtschaftsaufschwung teilhaben, der allmählich entsteht, weil ihre Kräfte nicht ausreichen, die Regierungen keine Mittel haben oder nicht in den Aufbau sozialer Sicherungen investieren.

Diakonie koordiniert

In der Aktion arbeiten heute mehrere evangelische Landeskirchen und Diakonische Werke zusammen, verbunden in einem Trägerkreis, um mit Spenden beim Aufbau sozialer Strukturen und diakonischer Einrichtungen zu helfen. In dem Trägerkreis arbeiten die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe - Bereich Rheinland - mit.

Spendenkonto Hoffnung für Osteuropa

Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank
IBAN  DE79 3506 0190 1014 1550 20
GENODED1DKD

Verwendungszweck: Hoffnung für Osteuropa

Hintergrund

Die Osterweiterung der Europäischen Union (EU) führte im Mai 2004 zum Beitritt von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, der Slowakei, von Ungarn und Slowenien; im Januar 2007 folgten Bulgarien und Rumänien. Damit verbunden sind neue Hoffnungen auf mehr Wohlstand und mehr soziale Sicherung in diesen Ländern. Doch Erfahrungen zeigen: Die EU kann keine schnelle Hilfe bringen. Die Gesetze von Binnenmarkt und Wettbewerb schaffen neue Verlierer.

Leidtragende bleiben vor allem Kranke, Behinderte, Alte, Kinder und Familien. Ganz zu schweigen von den Menschen, die in den neuen Schwellenländern zur EU, auf dem Balkan, in Georgien, Moldawien, der Russischen Föderation und Ukraine oder in Weißrussland weiter in unvorstellbarer Armut leben. Die zerbrechliche politische Stabilität in vielen Regionen sowie ethnische und konfessionelle Konflikte verschlimmern ihre Not.

Einsatzbereich

Hoffnung für Osteuropa will durch Erfahrungsaustausch und Kooperation mit einheimischen kirchlichen oder zivilgesellschaftlichen Partnern Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Erfolgreiche Sozialprojekte sollen als Symbole der Hoffnung wahrgenommen werden und zur Nachahmung motivieren.

Hoffnung für Osteuropa will in Ost und West Verständnis wecken für die verschiedenartigen Lebenssituationen und Traditionen. Internationale Begegnungen und Partnerschaften zwischen den Kirchen sollen zur Völkerverständigung beitragen und die Ökumene stärken.

Hoffnung für Osteuropa-Rheinland unterstützt insbesondere:

  • Projekte zur Armutsbekämpfung und Armutsprävention
  • Diakonie- und Sozialstationen
  • Kinder- und Jugendbegegnungsstätten und Begegnungsreisen von Kindern und Jugendlichen
  • Heilpädagogische Zentren für Kinder mit Behinderungen
  • Einrichtungen für Straßenkinder
  • Alten- und Pflegeheime und Hospizarbeit
  • Frauenberatungsstellen
  • Projekte zur Prävention von Menschenhandel, Sucht, HIV/AIDS, Häuslicher Gewalt

Förderantrag stellen: Fördermittel aus der Kollekte Hoffnung für Osteuropa

Der Koordinierungs- und Vergabeausschuss der rheinischen Kirche tagt zweimal im Jahr (jeweils im Frühjahr und im Herbst). Die Anträge müssen spätestens bis Ende Februar bzw. Ende Oktober  eingegangen sein. Ist dieser Termin überschritten, können sie erst wieder in der darauf folgenden Sitzung berücksichtigt und entschieden werden.

Ein Antrag muss – mit dem Online-Antragsformular – von einer der ev. Partnerorganisationen in der rheinischen Kirche erstellt werden. Eine entsprechende Eigenbeteiligung ist jedoch notwendig. 

Ansprechpersonen

Susanne Meyer-Lindemann
Referentin
S.Meyer-Lindemannatdiakonie-rwl.de
Ulrich Christenn
Zentrumsleitung
U.Christennatdiakonie-rwl.de