Pressemitteilungen

14.11.2018

Erfolg für diakonischen Einsatz

Bundestag stärkt Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege

Düsseldorf/Münster, 14. November 2018. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Krankenkassen steht jetzt fest, dass die bei der Diakonie RWL geltenden Arbeitsentgelte von den Krankenkassen refinanziert werden müssen. Dafür sorgte am vergangenen Freitag ein Änderungsantrag zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG).

8.11.2018

Jede dritte Wohnungslose ist eine Frau

Diakonie RWL fordert Ausbau der Hilfen

Düsseldorf/Münster, 8. November 2018. Aufgrund der dramatischen Situation auf dem Wohnungsmarkt sind immer mehr Frauen von Wohnungslosigkeit betroffen. Jede dritte der über 32.000 Wohnungslosen in NRW ist mittlerweile weiblich. „Wir brauchen dringend mehr Notübernachtungsstellen, Wohnhilfen und Beratungsangebote in NRW, die sich gezielt an Frauen richten“, fordert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe. Dies bestätigt eine aktuelle Studie der Diakonie RWL, in der erstmals wohnungslose Frauen und Mitarbeiterinnen der rund 260 Einrichtungen in der Wohnungslosenhilfe des Landesverbandes befragt wurden.

26.7.2018

Doppelter Blick auf die Menschenrechte

Diakonie RWL stellt zweite Abschiebebeobachterin ein

Düsseldorf/Münster, 26. Juli 2018. Die Abschiebungsbeobachterin der Diakonie RWL, Dalia Höhne, hat Verstärkung bekommen. Gemeinsam mit der neuen Kollegin Elena Vorlaender achtet sie bei Rückführungen auf die Einhaltung der Menschenrechte. Die personelle Aufstockung war nötig geworden, weil die Zahl der Abschiebungen vom Düsseldorfer Flughafen in den vergangenen sechs Jahren um das Vierfache gestiegen ist. 2017 wurden von dort 4.845 Menschen in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. 

20.6.2018

Hauptsache schnell zurück

Flüchtlingsberater in Kirche und Diakonie RWL kritisieren schnelle und fehlerhafte Asylverfahren

Seit Abschiebungen im Fokus der deutschen Asylpolitik stehen, hat sich die Arbeit der diakonischen und kirchlichen Flüchtlingsberater zwischen Bielefeld und Saarbrücken massiv verändert. Zum heutigen "Tag des Flüchtlings" kritisieren sie, dass viele Ablehnungen auf gravierenden Fehlern im Asylverfahren basieren. Die 87 Flüchtlingsberaterinnen und – berater der Diakonie RWL und der Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe verurteilen in einem offenen Brief, dass es in der Asylpolitik kaum noch um Integration geht. 

12.6.2018

Viele Betreuungsvereine stehen vor dem Aus

Diakonie RWL und Freie Wohlfahrtspflege NRW fordern Landesregierung zum Handeln auf

Düsseldorf/Münster, 12. Juni. Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland benötigen eine rechtliche Betreuung. Sie können ihr Leben nicht mehr alleine regeln. Die evangelischen Betreuungsvereine stehen ihnen zur Seite, schulen Ehrenamtliche und beraten Angehörige. Doch immer mehr der rund 50 Vereine zwischen Bielefeld und Saarbrücken müssen aus finanziellen Gründen schließen. 

25.4.2018

Jobs mit Perspektive schaffen

Diakonie RWL und DGB NRW fordern Ausbau des sozialen Arbeitsmarkts in NRW

Düsseldorf/Essen, 25. April 2018. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen (DGB NRW) und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) appellieren erneut an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker in NRW, sich für einen sozialen Arbeitsmarkt einzusetzen. „Wir fordern die Landesregierung auf, die Landesaktivitäten zur öffentlich geförderten Beschäftigung weiterzuführen und die Voraussetzungen für einen sozialen Arbeitsmarkt in NRW zu schaffen“, betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann bei einem Treffen mit dem DGB NRW im diakonischen Sozialunternehmen NEUE ARBEIT Essen.

17.4.2018

Vielfalt in der Mitarbeiterschaft schon üblich

Diakonie RWL sieht Einstellungspraxis vom Europäischen Gerichtshof bestätigt

Düsseldorf/Münster, 17. April 2018. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum kirchlichen Arbeitsrecht sieht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe die Einstellungspraxis in vielen seiner rund 5.000 diakonischen Einrichtungen bestätigt. "Wie bislang darf die christliche Identität der Einrichtung ein wichtiger Maßstab bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden sein", sagt der Vorstand der Diakonie RWL, Christian Heine-Göttelmann.

1.2.2018

Integration ist Familiensache!

Diakonie RWL appelliert an Bundestag, für großzügigen Familiennachzug zu stimmen

Düsseldorf/Münster, 1. Februar. Am heutigen Donnerstag will der Bundestag ein neues Gesetz zum Familiennachzug auf den Weg bringen. CDU/CSU und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, den Familiennachzug bis Ende Juli auszusetzen. Danach soll der Nachzug auf 1.000 Menschen monatlich begrenzt werden. Für subsidiär Geschützte soll eine Härtefallklausel in Kraft treten – mit unbestimmter Größenordnung. 

11.1.2018

Gesprächstipps für die Hosentasche

Diakonie RWL veröffentlicht Argumentationshilfe gegen rechts

Düsseldorf/Münster, 11. Januar. Ob Debatten über die „kriminelle Energie“ von Flüchtlingen oder spöttische Bemerkungen über das „Gutmenschentum“ der Diakonie – immer häufiger sind Mitarbeitende in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit ausgrenzenden und rechtspopulistischen Parolen konfrontiert. Viele fühlen sich hilflos und wünschen sich eine praktische Argumentationshilfe gegen rechte Stammtischparolen. Die gibt es jetzt beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe als Leporello für die Hosentasche. 

20.12.2017

NRW gemeinsam sozialer gestalten

Diakonie RWL-Vorstand übernimmt Vorsitz der Freien Wohlfahrtspflege NRW

Düsseldorf/Münster, 20. Dezember. Mit Beginn des Jahres 2018 ist Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW. In der Arbeitsgemeinschaft haben sich sechs Sozialverbände zusammengeschlossen, die mit rund 500.000 Mitarbeitenden sowie einer halben Millionen Ehrenamtlichen für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen in NRW aktiv sind. 

22.11.2017

Kein Zimmer frei

Platznot in Frauenhäusern der Diakonie RWL spitzt sich zu

Düsseldorf/Münster, 22. November. Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe auf die dramatische Situation in vielen nordrhein-westfälischen Frauenhäusern aufmerksam. "In den meisten Häusern herrscht praktisch einen Aufnahmestopp", sagt die sozialpolitische Beauftragte der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring. "Dabei sollte jede von Gewalt bedrohte und betroffene Frau schnell Schutz und Hilfe in unseren Einrichtungen bekommen."

9.11.2017

Umgehend und umsichtig reagieren

Erste Bilanz der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung

Düsseldorf/Münster, 9. November. Eine erste Bilanz hat die kirchlich-diakonische Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung (FUVSS) in Düsseldorf gezogen. Die vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und der Lippischen Landeskirche getragene zentrale Anlaufstelle hatte ihre Arbeit Anfang 2013 aufgenommen.

8.11.2017

Mit Shopping Chancen schaffen

Diakonie RWL startet Onlineportal zu Shops diakonischer Beschäftigungsgesellschaften

Düsseldorf/Münster, 8. November. In den Beschäftigungsunternehmen der Diakonie stellen arbeitslose Menschen oft kreative und hochwertige Produkte her. Aus Waschtrommeln entstehen Leuchttische, aus Fahrradschläuchen Gürtel und aus Stoffresten moderne Taschen. Meist sind die anspruchsvollen Artikel nur lokal erhältlich. Das ändert sich jetzt mit einem neuen Shop-Portal, über das Angebote ausgewählter diakonischer Beschäftigungsunternehmen leichter zu finden sind: www.diakonie-rwl.de/diakonische-webshops   

16.10.2017

Wohnungslosigkeit in NRW stark gestiegen

Diakonie RWL fordert echten Neustart im sozialen Wohnungsbau

Düsseldorf/Münster, 16. Oktober. Durch die hohen Mietpreise in den Großstädten Nordrhein-Westfalens verlieren immer mehr Menschen ihre Wohnung. Darauf weist die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe aus Anlass des „Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut“ am morgigen Dienstag hin. „Wir sehen mit großer Sorge, dass die Zahl der Wohnungsnotfälle stark zugenommen hat“, erklärt Vorstand Christian Heine-Göttelmann. „Jahrelang konnte die diakonische Obdachlosen-, Sucht- und Straffälligenhilfe Betroffene in Wohnungen vermitteln. Das gelingt kaum noch.“ 

7.9.2017

Starke Hilfe für eine vergessene Katastrophe

Spendenaktion der Diakonie RWL und Kirchen erfolgreich

Düsseldorf/Münster, 7. September. Die Spenden-Verdoppelungsaktion von Diakonie und Kirche für die Hungerhilfe in Ostafrika ist ein großer Erfolg. Genau 592.763,25 Euro wurden bislang von mehr als 1100 Privatpersonen, Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen gespendet. Mit den Geldern können die Diakonie Katastrophenhilfe und die Kindernothilfe vor Ort in Somalia, Äthiopien, Kenia und dem Südsudan dringend notwendige Hilfsmaßnahmen anbieten.

16.8.2017

Flüchtlinge im Freiwilligendienst – ein unbekanntes Erfolgsmodell

Diakonie RWL und Diakonie Deutschland fordern Fortsetzung des „Bundesfreiwilligendienstes mit Flüchtlingsbezug“

Düsseldorf/Münster, 16. August. Seit Dezember 2015 fördert die Bundesregierung den Einsatz von Flüchtlingen im Freiwilligendienst. Obwohl der "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug" ein erfolgreiches Integrationsmodell ist, soll es 2018 auslaufen. Bislang haben bundesweit über 3000 Flüchtlinge daran teilgenommen. Die Diakonie RWL, einer der größten Träger des Freiwilligendienstes in Deutschland, setzt sich gemeinsam mit dem Präsidenten der Diakonie Deutschland dafür ein, dass Flüchtlinge weiterhin im Freiwilligendienst eine Chance zur Integration erhalten. 

13.7.2017

Den „Würde-Bewahrern“ ein Gesicht geben

Diakonie RWL startet Kampagne für Betreuungsvereine

Düsseldorf/Münster, 13. Juli. Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland benötigen eine rechtliche Betreuung. Sie können ihr Leben nicht mehr alleine regeln. Die evangelischen Betreuungsvereine stehen ihnen zur Seite, schulen Ehrenamtliche und beraten Angehörige. Auf diese wichtige unterstützende Arbeit macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe jetzt mit seiner Kampagne „Würde-Bewahrer“ aufmerksam. Die 50 Vereine zwischen Bielefeld und Saarbrücken informieren auf einer eigenen Webseite und auf Plakaten, mit Flyern und in Veranstaltungen über ihr vielfältiges Betreuungs- und Beratungsangebot.

23.6.2017

Doppelt aktiv gegen den Hunger

Diakonie RWL und Evangelische Landeskirchen starten Spendenaktion für Ostafrika

Düsseldorf/Münster, 23. Juni. Um dringend notwendige Hilfen für die Hungernden im Osten Afrikas zu ermöglichen, ruft die Diakonie RWL gemeinsam mit den drei Evangelischen Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe zu einer Spenden-Verdopplungsaktion auf. Jede Spende an die Diakonie Katastrophenhilfe oder die Kindernothilfe unter dem Stichwort "Verdoppelungsaktion Afrika", wird aus dem Nothilfe-Fonds des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe bis zu einer Summe von 100.000 Euro verdoppelt.

20.6.2017

Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren

Diakonie RWL und DGB NRW fordern Ausbau des sozialen Arbeitsmarktes

Im Rahmen einer Pressekonferenz haben der DGB NRW und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) die neue Landesregierung aufgefordert, in Nordrhein-Westfalen einen sozialen Arbeitsmarkt zu etablieren. "Die rund 300.000 Langzeitarbeitslosen in NRW profitieren kaum von der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes", erklärten Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB NRW, und Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. 

16.6.2017

Überschuldung stoppen, Beratung ausbauen

Diakonie RWL beteiligt sich an Aktionswoche Schuldnerberatung

Düsseldorf/Münster, 16. Juni. Raus aus den Schulden – mit einer guten Beratung ist das möglich. Doch kostenfreie Hilfe gibt es bislang nur für 15 Prozent der knapp sieben Millionen überschuldeten Menschen in Deutschland. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) fordert daher den Ausbau der sozialen Schuldnerberatung. 

15.5.2017

Soziale Fragen in Mittelpunkt der Koalitionsgespräche stellen

Forderungen der Diakonie RWL an die neue NRW-Regierung

Düsseldorf/Münster, 15. Mai. Nach der NRW-Wahl fordert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, dass in den kommenden Koalitionsgesprächen die wirklich wichtigen sozialpolitischen Fragen eine Schlüsselrolle spielen. „Als größter Sozialverband in NRW hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit mit der Politik, damit für drängende soziale Probleme im einwohnerstärksten Bundesland eine Lösung gefunden wird“, betont Vorstand Christian Heine-Göttelmann. 

4.5.2017

Plädoyer für einen sozialen Arbeitsmarkt

Diakonie RWL veröffentlicht Positionspapier vor Landtagswahlen

Düsseldorf/Münster, 4. Mai. Vor den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen am 14. Mai fordern Arbeitsmarktexperten des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe den Aufbau eines dauerhaften sozialen Arbeitsmarktes. In einem Positionspapier zur Arbeitsmarktpolitik in NRW appellieren Sie an die künftige Landesregierung, sich für staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose einzusetzen. Von den gut eine Millionen Menschen, die bundesweit betroffen sind, leben rund 300.000 in NRW. Öffentlich geförderte Beschäftigung gibt es bislang nur im Rahmen von Modellprogrammen des Landes und Bundes. Teilnehmer erhalten nur für maximal drei Jahre eine Förderung.

20.4.2017

Letzter Rettungsanker Bahnhofsmission

Diakonie RWL: Ehrenamtliche leisten unverzichtbare sozialer Arbeit

Düsseldorf/Münster, 20. April. Die Bahnhofsmissionen entwickeln sich zunehmend zu Stationen einer "letzten Hoffnung" für Menschen, die durch alle sozialen Netze gefallen sind. Darauf macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe anlässlich des bundesweiten "Tages der Bahnhofsmission" am kommenden Samstag aufmerksam. "Vor Ort gibt es eine Vielzahl sozialer Hilfen, die aber eine zunehmende Zahl von Menschen offensichtlich nicht erreicht", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL.

24.3.2017

Armut verhindern, Kinder stärken

Diakonie RWL fordert Kita- und OGS-Ausbau auf dem Kinder- und Jugendhilfetag in Düsseldorf

Düsseldorf/Münster, 24. März. Aus Anlass des 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages, der ab Dienstag in Düsseldorf stattfindet, macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe auf die zunehmend ungleichen Lebensbedingungen junger Menschen in Deutschland aufmerksam. „In manchen Quartieren unserer Städte, insbesondere in Ballungszentren und im Ruhrgebiet, wächst mittlerweile ein großer Teil der Kinder in Armut auf“, kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. In NRW lebt jedes fünfte Kleinkind in einer Familie, die Hartz IV bezieht. „Im Superwahljahr 2017 erwarten wir von der Politik, dass sie das Thema Armut und soziale Ausgrenzung couragiert anpackt und dabei vor allem die Kinder und Jugendlichen im Blick hat.“

14.2.2017

Verantwortung zeigen, investieren!

Kirchliche Kliniken fordern mehr Unterstützung von der NRW-Landesregierung

Düsseldorf/Münster, 14. Februar. Die evangelischen und katholischen Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen beklagen eine strukturelle Unterfinanzierung durch das Land. In einem Politischen Fachgespräch wollen sie NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Dienstag die zunehmend prekäre Situation vieler konfessioneller Kliniken darstellen. Insgesamt beziffern die Krankenhäuser unter Berufung auf ein „Investitionsbarometer NRW“ eine gewaltige Finanzierungslücke. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung schätzt den Angaben zufolge den jährlichen Bedarf an Investitionsmitteln auf mehr als 900 Millionen Euro. 

7.2.2017

Proteste gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Diakonie RWL ruft zu Beteiligung an bundesweiten Demonstrationen auf

Düsseldorf/Münster, 7. Februar. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ruft Mitarbeitende ihrer diakonischen Einrichtungen dazu auf, sich am Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan am Samstag, den 11. Februar, zu beteiligen. „Wir fordern einen dauerhaften Abschiebestopp, denn Afghanistan ist nach wie vor ein Kriegsland und die Situation dort hat sich eher verschlechtert als verbessert“, erklärt die sozialpolitische Beauftragte der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring.

20.1.2017

Stiefkind Altenpflegeschule

Diakonie RWL warnt vor Sparkollaps in der theoretischen Ausbildung in NRW

Düsseldorf/Münster, 20. Januar. Seit zehn Jahren finanziert die nordrhein-westfälische Landesregierung die Fachseminare für Altenpflege pro Schüler und Monat mit 280 Euro. Krankenpflegeschulen erhalten dagegen pro Schüler und Monat 540 Euro. „Wir leben hier mit einer Zwei-Klassen-Ausbildung, die der Bedeutung der Altenpflege keineswegs gerecht wird“, kritisiert der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Christian Heine-Göttelmann. Die Alterung der Gesellschaft, aber auch die mit der Pflegereform eingeleitete bessere Versorgung der Demenzkranken erfordere eine qualitativ hochwertige Ausbildung des Fachpersonals.

19.12.2016

Kein Dienst wie jeder andere

Rund 45.000 Mitarbeitende der Diakonie RWL sind an Weihnachten im Einsatz

Düsseldorf/Münster, 19. Dezember. Während sich die meisten Familien um Tannenbaum und Krippe versammeln, arbeiten rund 45.000 hauptamtliche Mitarbeitende in diakonischen Einrichtungen. Sie kümmern sich auch an Weihnachten in Kinderheimen, Frauenhäusern, an Notruftelefonen oder in der ambulanten Pflege um Menschen, die Hilfe brauchen. Auch Tausende Ehrenamtliche unterstützen Weihnachtsfeiern für Obdachlose oder Heiligabendfeiern für Menschen, die allein sind. „Ein Dienst an Weihnachten ist kein normaler Dienst“, betont Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. „Viele Diakonie-Mitarbeiter geben sich große Mühe, dass man in unseren Einrichtungen etwas von der frohmachenden Weihnachtsbotschaft erlebt. Ihnen gilt unser besonderer Dank.“

13.12.2016

Neuerscheinung „Geflüchtete in Deutschland“

Diakonie, Kirche und Wissenschaft mit kritischer Analyse und guten Praxisbeispielen zur Flüchtlingsarbeit in Deutschland

Düsseldorf/Münster, 13. Dezember. Unter dem Titel „Geflüchtete in Deutschland. Ansichten - Allianzen – Anstöße hat die Diakonie RWL gemeinsam mit anderen Akteuren aus Kirche und Wissenschaft ein umfassendes Buch zur Flüchtlingsarbeit in Deutschland herausgegeben. Mehr als 50 Autorinnen und Autoren haben sich beteiligt und eine Vielzahl von Aspekten zusammengetragen. Das „Recht auf Ankommen“ wird ebenso angesprochen wie die europäische Asylpolitik, die Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern und die Netzwerkarbeit im Stadtteil, das Verhältnis von Migration und Seelsorge wird ebenso zur Sprache gebracht wie der Schutz von geflüchteten Frauen vor Gewalt.

16.11.2016

hinsehen - hingehen - helfen

Ehrenamtliche von Caritas und Diakonie starten Adventssammlung

Tausende von ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammlern von Diakonie und Caritas werden sich ab Samstag (19. November) bis zum 10. Dezember wieder auf den Weg machen, um im Rahmen der Adventssammlung für ihre Arbeit um eine Spende zu bitten. Das Motto beschreibt in diesem Jahr in nur drei Worten ihr Anliegen: „hinsehen, hingehen, helfen“.