Pressemitteilungen

27.6.2022

Millionenhilfen nach Flutkatastrophe

Diakonie Katastrophenhilfe RWL bleibt vor Ort

Düsseldorf/Berlin, 27. Juni 2022. Der Weg zurück in die Normalität ist für Betroffene der Flut noch lang. Deshalb steht für die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) fest: Die Diakonie-Familie bleibt vor Ort, solange sie gebraucht wird. "Die Betroffenen mit ihren teils komplexen Problemen benötigen weiterhin umfassende Unterstützung", sagt Kirsten Schwenke, juristische Vorständin des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), am Montag in Düsseldorf. "Wir verstehen unsere Förderung ganzheitlich. Neben finanzieller Unterstützung bieten wir auch individuelle Beratung und psychosoziale Begleitung an."

30.5.2022

Kostenfreie Schuldnerberatung für alle

Diakonie RWL warnt vor zunehmender Überschuldung

Düsseldorf, 30. Mai 2022. Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen brauchen Unterstützung, um einen Weg aus ihren Schulden zu finden. "Unsere Schuldnerberatungsstellen beobachten eine deutlich wachsende Nachfrage", sagt Kirsten Schwenke, juristischer Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). "Angesichts der steigenden Preise für Energie, Lebensmittel und Wohnen suchen immer mehr Menschen Rat in Schuldenfragen."

12.5.2022

Pflege braucht Aufwind

Diakonie RWL und Diakonie Deutschland setzen Zeichen mit Ballon-Aktion

Düsseldorf, 12. Mai 2022. Pflege braucht Aufwind! "Die Bedingungen in der Pflege müssen sich endlich verbessern – und zwar deutlich", sagt Kirsten Schwenke, juristischer Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe, zum Tag der Pflegenden. Symbolisch lassen Pflegekräfte der Diakonie in ganz Deutschland – darunter viele der mehr als 50.000 Pflegekräfte der Diakonie RWL – umweltfreundliche Luftballons steigen. Daran befestigt sind ihre Forderungen an die Politik, um den Pflegeberuf aufzuwerten.

11.5.2022

Fünf To Dos nach der NRW-Wahl

Diakonie RWL mahnt sozialpolitische Themen anzupacken

Düsseldorf, 11. Mai 2022. Am Sonntag wählt NRW einen neuen Landtag. Mit dem Sozial-O-Mat des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) haben bereits mehr als 37.000 Nutzer ihre sozialpolitischen Einstellungen mit denen der NRW-Parteien verglichen. Nun richtet Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann einen Appell an die nächste Landesregierung und beschreibt, welche fünf Vorhaben sofort nach der Wahl angepackt werden sollten.

21.4.2022

Wahl-O-Mat für NRW geht online

Diakonie RWL-Tool Sozial-O-Mat gratuliert großem Bruder zum Start

Düsseldorf, 21. April 2022. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl startet heute. Damit steht unentschlossenen Wählerinnen und Wählern ein weiteres Tool der politischen Meinungsfindung zur Verfügung. Vor rund drei Wochen ist bereits der Sozial-O-Mat des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) online gegangen. Seitdem haben 23.000 Nutzer ihre sozialpolitischen Einstellungen mit denen der NRW-Parteien verglichen.

8.4.2022

Corona-Impfpflicht gescheitert

Diakonie RWL kritisiert Entscheidung

Düsseldorf, 8. April 2022. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) kritisiert das Aus der allgemeinen Corona-Impfpflicht im Bundestag. "Wir sind enttäuscht, dass die allgemeine Impfpflicht vorerst gescheitert ist", sagt Kirsten Schwenke, Juristischer Vorstand der Diakonie RWL. "Wir brauchen einen möglichst hohen Impfschutz in der gesamten Bevölkerung, um die vulnerablen Gruppen zu schützen."

4.4.2022

Kampagne "Nix für Egoisten"

Diakonie RWL startet Sozial-O-Mat zur Landtagswahl

Düsseldorf, 4. April 2022. Sechs Wochen vor der Landtagswahl startet das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) heute den Sozial-O-Mat für Nordrhein-Westfalen. Rund 13 Millionen Wahlberechtigte sind am 15. Mai aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – mit dem Sozial-O-Mat können sie spielerisch testen, welche Positionen die Parteien zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragen haben und welche Partei am besten zur eigenen Meinung passt. Zu erreichen ist das Wahltool unter www.sozial-o-mat-nrw.de.

2.3.2022

Ukraine nicht alleine lassen

Diakonie und Kirchen zeigen ihre Solidarität und bitten um Spenden

Düsseldorf/ Bielefeld/ Detmold, 2. März 2022. Vor knapp einer Woche hat die russische Armee die Ukraine angegriffen. Inzwischen sind fast 700.000 Ukrainer auf der Flucht, es gibt Tote, Verletzte, massive Zerstörungen und unermessliches Leid. "Wir verurteilen Wladimir Putins Angriffskrieg aufs Schärfste", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL).

7.12.2021

Betreuungsschlüssel für den Offenen Ganztag

Diakonie RWL fordert einheitliche Mindeststandards

Düsseldorf, 7. Dezember 2021. Mit einem Rechtsanspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsbetreuung ist es nicht getan. Das macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) im Vorfeld der morgigen Anhörung zur Ganztagsoffensive im NRW-Landtag deutlich.

25.11.2021

Soziale Projekte jetzt endlich angehen und sicher finanzieren

Diakonie RWL nimmt Stellung zum Koalitionsvertrag

Düsseldorf, 25. November 2021. SPD, Grüne und FDP haben ihren Koalitionsvertrag vorgelegt und sich für die kommenden vier Jahre ein anspruchsvolles Regierungsprogramm vorgenommen. "Aus unserer Sicht enthält der Koalitionsvertrag viele wichtige Projekte – gerade im Bereich der Sozialpolitik“, sagt Kirsten Schwenke, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). "Die Ampelkoalition plant viele Veränderungen, die die Diakonie RWL seit langem fordert."

23.11.2021

Aus Solidarität mit den Kindern

Diakonie RWL fordert flächendeckend 2 G und Testpflicht in Kitas

Düsseldorf, 23. November 2021. Mit großer Sorge beobachtet das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) den derzeitigen Verlauf der Corona-Pandemie in der nunmehr vierten Welle. "Uns bedrücken vor allem die hohen Inzidenzen bei allen Kindern unter zwölf Jahren - also jenen, für die noch kein Impfstoff zugelassen wurde", betont Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Dies betrifft allein in NRW rund zwei Millionen Kinder, in ganz Deutschland sind es rund 10 Millionen. 

17.11.2021

Die "Flutengel 2.0"

Diakonie und Kirche stellen mobile Hilfe-Teams vor

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Euskirchen, 17. November 2021. In Gottesdiensten in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Euskirchen haben Diakonie und evangelische Kirche heute Mitarbeitende auf den Weg geschickt, die die Menschen in den Überschwemmungsgebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in den kommenden Monaten verlässlich begleiten und unterstützen. "Viele Betroffene benötigen jetzt Hilfe zur Selbsthilfe", betonte Diakonie-RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

21.10.2021

100 Tage Hochwasserhilfe

Diakonie RWL zahlt 15 Millionen Euro an Flutopfer

Düsseldorf, 21. Oktober 2021. Hundert Tage ist die verheerende Hochwassernacht her. Seitdem steht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) an der Seite der Betroffenen. "Die Folgen des Hochwassers werden uns noch über Jahre begleiten", sagt Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke. "Wir bleiben vor Ort, wir helfen beim Wiederaufbau und sind auch in den kommenden 600 Tagen für die Menschen da."

17.9.2021

Führungswechsel im Landesverband

Kirsten Schwenke wird neuer Vorstand der Diakonie RWL

Düsseldorf, 17. September 2021. Die 57-jährige Juristin Kirsten Schwenke wird neuer Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Sie folgt in dieser Position auf Thomas Oelkers, der nach acht Jahren beim größten Landesverband der Diakonie in den Ruhestand geht. Ab 1. Oktober 2021 bildet Kirsten Schwenke als Juristischer Vorstand gemeinsam mit Pfarrer Christian Heine-Göttelmann die neue Leitung der Diakonie RWL.

10.9.2021

Wohnungslose Frauen mit Kindern besser schützen

Umfrage der Diakonie RWL zeigt: NRW braucht mehr kindgerechte Notunterkünfte

Düsseldorf, 10. September 2021. Wenn Frauen mit Kindern vor häuslicher Gewalt fliehen, muss es oft schnell gehen. Doch nur 69 Prozent der befragten Kreise und Kommunen haben an sieben Tagen in der Woche einen 24-stündigen Zugang zu Notunterkünften für alleinerziehende Frauen. Das hat eine Umfrage des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) anlässlich des morgigen Tags der Wohnungslosen ergeben. "Da ist noch deutlich Luft nach oben", sagt Heike Moerland, Leiterin des Geschäftsfelds "Berufliche und soziale Integration" der Diakonie RWL. "Wir brauchen in wirklich jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt 24/7 Angebote für wohnungslose Frauen mit Kindern."

7.9.2021

Rechtsanspruch auf OGS-Betreuung lange überfällig

Diakonie RWL begrüßt Einigung von Bund und Ländern

Düsseldorf, 7. September 2021. Gute OGS-Betreuung darf keine Glückssache sein – genauso sieht es auch beim Anspruch auf einen Platz in der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder aus. "Dass sich der Vermittlungsausschuss einigen konnte, freut mich sehr", sagt Björn-Christian Jung, Referent für Ganztagsangebote an Schulen beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). 

3.9.2021

Jede siebte beobachtete Abschiebung problematisch

Diakonie RWL mahnt zu mehr Menschlichkeit und Respekt bei Rückführungen

Düsseldorf, 3. September 2021. Trotz gesunkener Abschiebezahlen in der Corona-Pandemie haben "problematische" Rückführungen deutlich zugenommen. Zu diesem Schluss kommen die Abschiebungsbeobachterinnen des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) in ihrem Jahresbericht 2020, der heute gemeinsam mit dem "Forum Flughäfen in Nordrhein-Westfalen" in Düsseldorf vorgestellt wurde.

26.8.2021

Situation im Globalen Süden durch Corona verschärft

Diakonie RWL froh über gestiegene Spenden an "Brot für die Welt"

Düsseldorf, 26. August 2021. Das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" hat im vergangenen Jahr insgesamt knapp 77 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Davon kamen mehr als 14 Millionen Euro aus Rheinland, Westfalen und Lippe. "Das Geld wird dringend benötigt, denn wir müssen uns im Kampf gegen den Hunger deutlich stärker anstrengen", sagt Ulrich Christenn, Leiter des Zentrums Fundraising und Drittmittel beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). In der Rheinischen Kirche wurden 7,5 Millionen Euro, in der Westfälischen Kirche 5,9 Millionen Euro und in der Lippischen Landeskirche knapp 437.300 Euro gesammelt. 242.663 Euro kamen aus dem Saarland.

25.8.2021

Die Bundestagswahl im Fokus der Diakonie

Diakonie RWL lädt zur Live-Diskussion mit Politikerinnen und Politikern ein

Düsseldorf, 25. August 2021. Ob Klimaschutz, Kitaplätze oder bezahlbarer Wohnraum: Welche Politik erwartet die Wählerinnen und Wähler bei den verschiedenen Parteien? Und welche Antworten haben Bundestagskandidierende auf die wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit? Am Donnerstag, 2. September, lädt die Diakonie RWL zu einem digitalen Wahl-Gespräch mit Politikerinnen und Politikern von CDU, SPD, FDP und Grünen ein.

18.8.2021

Armut effektiv bekämpfen

Diakonie RWL fordert staatliche Finanzierung der Sozialberatungen

Düsseldorf, 18. August 2021. Zu wenig Informationen, zu wenig Unterstützung von Behörden, viel zu komplizierte Anträge: Einkommensarme Familien brauchen mehr "Hilfen aus einer Hand", um aus Existenznot und Bildungsarmut herauszufinden. Vor der Bundestagswahl fordert die Diakonie deshalb, die Sozialberatung in den Kommunen auszubauen. "Die Sozialberatung muss staatlich finanzierte Pflichtaufgabe werden. Wir brauchen mehr auf Dauer angelegte Hilfen, um besonders Kinder zu schützen", betonte die Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, Maria Loheide, am Mittwoch in Düsseldorf. 

29.7.2021

Freizeiten für Kinder aus Überflutungsgebieten

Diakonie RWL ruft Eltern auf, sich zu melden

Düsseldorf, 29. Juli 2021. Spielen, reden, zur Ruhe kommen: Mit kostenlosen Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche möchte das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) Familien aus den Hochwassergebieten in NRW und Rheinland-Pfalz im August entlasten. Organisiert werden die einwöchigen Freizeitangebote von Mitarbeitenden des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL mit ihren Freiwilligen und diakonischen Einrichtungen. 

23.7.2021

Erste Soforthilfe für die Eifel

Diakonie besucht Kirchengemeinde im Katastrophengebiet

Düsseldorf, Berlin, 22. Juli 2021. Leben konnte gerettet werden, aber Wohnungen sind genauso zerstört wie die ganze Infrastruktur im Schleidener Tal bei Aachen. Heute haben Diakoniepräsident Ulrich Lilie, der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, und der Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) die von der Flutkatastrophe stark betroffene Evangelische Kirche in Kall besucht. Mit im Gepäck hatten sie Trockengeräte für die Aufräumarbeiten. In den kommenden Tagen verteilt die Diakonie RWL rund 100 solcher Geräte in Regionen, in denen die Aufräumarbeiten begonnen haben.

21.7.2021

Vier Millionen Euro Soforthilfe von Diakonie und Kirche

Große Spendenbereitschaft für Menschen in Flutgebieten

Berlin, Düsseldorf, 21. Juli 2021. Die evangelische Kirche und die Diakonie stellen in einem ersten Schritt vier Millionen Euro für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Westdeutschland bereit. Die Soforthilfen werden über das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), verteilt. "Wir sind überwältigt von der enormen Solidarität der Spenderinnen und Spender", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. "Dank der großartigen Unterstützung können wir sofort damit beginnen, das große Leid der Menschen in den Flutgebieten zu lindern." 

16.7.2021

Spendenkonto für Opfer der Unwetterkatastrophe

Diakonie RWL und Landeskirchen richten gemeinsames Spendenkonto ein

Düsseldorf, 16. Juli 2021. Menschen, die sich vor den Wassermassen auf ihr Hausdach retten. Von der Außenwelt abgeschnittene Orte, evakuierte Stadteile. Die Folgen, die das Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz angerichtet hat, sind verheerend. Mehr als 150 Menschen haben bislang durch die Katastrophe ihr Leben verloren, Dutzende gelten noch als vermisst. Zahlreiche Familien stehen vor dem Nichts: Das Hochwasser hat ihr Hab und Gut mitgerissen oder zerstört. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Lippische Landeskirche haben ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet für Menschen, die besonders schwer von der Katastrophe betroffen sind. 

30.6.2021

Zehn Jahre Bundesfreiwilligendienst

Diakonie RWL befürwortet Rechtsanspruch auf FSJ und BFD

Düsseldorf, 30. Juni 2021. Zum zehnjährigen Jubiläum des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) am 1. Juli spricht sich das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) für einen Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst aus. "Statt immer wieder über ein soziales Pflichtjahr für junge Menschen zu diskutieren, sollten wir die Freiwilligendienste ausbauen und jedem Jugendlichen, der einen solchen Dienst machen möchte, einen Platz anbieten", erklärt der juristische Vorstand der Diakonie RWL, Thomas Oelkers. "Das wäre das richtige politische Signal, denn die Freiwilligen leisten Großartiges für alte und kranke Menschen, Kinder und Menschen mit Behinderung." 

29.6.2021

Mehr Teilhabe für Menschen mit intensivem Unterstützungsbedarf

Diakonie RWL wendet sich mit Positionspapier an NRW-Regierung

Düsseldorf, 29. Juni 2021. Teilhabe steht jedem Menschen zu. Doch nicht alle Angebote für Menschen mit Behinderung werden diesem Anspruch gerecht. "Wer besonders viel Unterstützung benötigt, geht in dem regulären System der Eingliederungshilfe oft unter", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Mit einem Positionspapier hat sich deshalb eine Arbeitsgemeinschaft aus diakonischen Trägern unter Leitung der Diakonie RWL an das nordrhein-westfälische Gesundheits- und Sozialministerium gewandt.

2.6.2021

Aufholpaket für Kinder- und Jugendliche reicht nicht aus

Diakonie RWL, freie und öffentliche Wohlfahrt fordern regelmäßige und höhere Hilfen

Düsseldorf, 2. Juni 2021. Die LAGÖF NRW – der Zusammenschluss von Trägern der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen – begrüßt das geplante Aufholpaket des Bundes für Kinder und Jugendliche nach der Pandemie, hält dieses aber perspektivisch für nicht ausreichend. Der Bund hat ein Zwei-Milliarden-Euro-Programm verabschiedet, das unter anderem Lernhilfen, Ferien- und Freizeitmaßnahmen fördert. "Diese Einmalzahlung reicht nicht aus", betont LAGÖF-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Er ist ebenfalls Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Nötig sei eine weitere regelmäßige Unterstützung zumindest in den kommenden fünf Jahren. 

2.6.2021

Lust auf Soziales

Diakonie RWL informiert bei der bundesweiten "Take Care"-Woche über Berufe in der Wohlfahrtspflege

Düsseldorf, 2. Juni 2021. Soziale Berufe halten unsere Gesellschaft zusammen, werden aber zu wenig wert geschätzt. Darauf macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Take Care" vom 7. bis 13. Juni aufmerksam. "Die fehlende Anerkennung hat zur Folge, dass immer weniger junge Menschen Berufe im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen ergreifen wollen", sagt Diakonie RWL-Vorstand Thomas Oelkers. "Dabei ist kaum ein Berufsfeld so vielfältig und sinnstiftend. Das sind Jobs mit Zukunft."

6.5.2021

Pflege wertschätzen

Diakonie RWL und DEVAP setzen sich für Entlastung von Angehörigen ein

Düsseldorf, 6. Mai 2021. Pflegebedürftigkeit ist zum realen Armutsrisiko geworden. Deshalb setzen sich das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) mit einem Strategiepapier des DEVAP für eine durchdachte Pflegereform ein. "Wir wollen eng mit den Politikerinnen und Politikern aus NRW zusammenarbeiten", betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann.

8.4.2021

Eigentum nutzen, Wohnungsnot verringern

Evangelische Kirchen und Diakonie ermutigen mit Broschüre zum Bau günstiger Wohnungen

Düsseldorf/Bielefeld/Dortmund, 8. April 2021. Selten war ein Zuhause so wichtig wie in der Corona-Pandemie. Doch viele Menschen finden keine bezahlbaren Wohnungen. In Deutschland  müssten jährlich etwa 400.000 Wohnungen gebaut werden, um die Nachfrage zu decken. Diakonie und Kirche wollen gegen Wohnungsnot aktiv werden und nutzen dafür eigene Grundstücke und Immobilien. Ein neuer Praxisleitfaden des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) unterstützt sie dabei.