Pressemitteilungen

25.11.2019

Tagebuch für ein neues Leben

Diakonie RWL stellt zum Aktionstag gegen Gewalt an Frauen neues Projekt vor

Düsseldorf, 25.11.2019. Seit über vierzig Jahren finden Frauen, die häusliche Gewalt erleben, in Frauenhäusern Schutz. Darauf macht der heutige Aktionstag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam. Doch der Weg in ein neues, selbstständiges Leben ist oft mühselig. Die diakonischen Frauenhäuser in Herten und Datteln haben deshalb mit der Diakonie RWL ein besonderes Tagebuch entwickelt, das ihnen dabei hilft. Gefördert wird das Projekt vom nordrhein-westfälischen Gleichstellungsministerium.

14.11.2019

Raus aus der Schuldenspirale

Diakonie RWL fordert Ausbau der sozialen Schuldnerberatung

Düsseldorf, 14. November. Die Überschuldung in Nordrhein-Westfalen hat auch 2019 weiter zugenommen. Aktuell können 11,72 Prozent (1,75 Millionen) der NRW-Bürger, nicht mehr regelmäßig ihre Rechnungen bezahlen, wie der heute vorgestellte Schuldner-Atlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform zeigt. Damit liegt das einwohnerstärkste Bundesland deutlich über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 10 Prozent. "Wir fordern eine gute, kostenfreie Beratung für alle Menschen, die in der Schuldenspirale gefangen sind", sagt der Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), Christian Heine-Göttelmann.

16.10.2019

Mit Hartz-IV-Sanktionen in die Armut

Diakonie RWL will Leistungskürzungen abschaffen

Düsseldorf, 16. Oktober 2019. Den Termin beim Jobcenter verpasst, nicht genug Bewerbungen geschrieben, das Jobangebot abgelehnt – es reicht ein Regelverstoß gegen die Vereinbarung mit dem Jobcenter und Hartz-IV-Bezieher unter 25 Jahren erhalten kein Geld mehr. "Sanktionen gehören grundsätzlich abgeschafft. Besonders betroffen sind Jugendliche, deren Lebensweg noch nicht gefestigt ist. Ihnen droht sofort bittere Armut", kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), aus Anlass des Welttages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober.

23.9.2019

Bahnhofsmission unterstützen

Diakonie RWL fordert bessere Finanzierung

Düsseldorf/Münster, 23. September. 5 gespendete Cent pro verkauftem Bahnticket an die Bahnhofsmission – mit dieser Idee setzt sich das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) für eine verlässliche Finanzierung der Bahnhofsmissionen ein. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Hilfsorganisation macht Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann auf die prekäre finanzielle Lage der Einrichtungen aufmerksam. 

12.9.2019

Patientenwohl muss im Vordergrund stehen

Diakonie RWL nimmt Stellung zu Gutachten von NRW-Gesundheitsminister

Düsseldorf, 12. September 2019. Die Diakonie RWL begrüßt grundsätzlich die Absicht von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, auf der Basis des heute vorgestellten Gutachtens einen neuen, zukunftssichernden Krankenhausplan zu erarbeiten. Vordergründig auf Kapazitätsabbau und Klinikschließungen zu setzen, wäre aber keine seriöse Krankenhausplanung. 

27.8.2019

Familien mit geringem Einkommen bleiben Bittsteller

Diakonie RWL kritisiert "Starke-Familien-Gesetz"

Düsseldorf/Münster, 27. August. Zum Start des neuen Schuljahres in Nordrhein-Westfalen erneuert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) seine Forderung nach einer finanziellen Grundsicherung für Kinder. "Das neue 'Starke-Familien-Gesetz' der Bundesregierung bekämpft Kinderarmut nicht nachhaltig", sagt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. "Es ist ein schwaches Familiengesetz, das keine tatsächlichen Chancen zur Teilhabe schafft." In Nordrhein-Westfalen leben 18,6 Prozent der Kinder in Familien, die Leistungen nach dem SGB II beziehen wie zum Beispiel Hartz IV.

31.7.2019

Finanzspritze hilft Betreuungsvereinen nur kurzfristig

Diakonie RWL enttäuscht von Erhöhung der Betreuervergütung

Düsseldorf/Münster, 31. Juli. Seit dem 27. Juli bekommen die rechtlichen Betreuer in Deutschland mehr Geld für ihre wichtige Arbeit. Anfang Juni hatte der Bundesrat beschlossen, die Stundensätze um durchschnittlich 17 Prozent zu erhöhen. Davon profitieren auch die evangelischen Betreuungsvereine im Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) – allerdings rettet sie das nicht langfristig.

24.7.2019

Gutes tun mit weniger Geld

Trotz Kürzungen baut Diakonie RWL Freiwilligendienste aus

Düsseldorf/Münster, 24. Juli 2019. Im August und September starten wieder rund 1.500 junge Menschen ihren Freiwilligendienst in den Einrichtungen des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Während bei vielen Sozialverbänden in diesem Jahr die Bewerbungen für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst zurückgegangen sind, ist die Zahl bei der Diakonie RWL konstant hoch geblieben. "Das ist eine echte Bestätigung für uns", sagt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Die Freiwilligen arbeiten in Schulen, Kitas, Krankenhäusern oder Altenheimen und werden dafür mit rund 400 Euro pro Monat unterstützt. Das sind rund 100 Euro mehr als bei anderen Sozialverbänden.

13.6.2019

Bunt, vielfältig und politisch

Diakonie RWL auf dem Kirchentag in Dortmund

Düsseldorf/Münster, 13. Juni 2019. Unter dem Motto "Was für ein Vertrauen" präsentiert die Diakonie auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund vom 19. bis 23. Juni ihre vielfältige soziale Arbeit. Koordiniert vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) bringen mehr als 30 Aussteller – Träger, Einrichtungen, Initiativen und Projekte – und rund 360 Mitwirkende zahlreiche diakonische Impulse und Initiativen ein. 

3.6.2019

Albtraum Miete

Diakonie RWL warnt vor zunehmender Überschuldung durch steigende Mieten

Düsseldorf/Münster, 3. Juni. In den Schuldnerberatungsstellen des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe suchen immer mehr Menschen Rat und Hilfe, weil sie ihre Mieten nicht mehr zahlen können und keine neue preiswertere Wohnung finden. "Teilweise ist der Druck der Gläubiger so groß, dass Ratenzahlungen geleistet werden und für die Miete zu wenig Geld übrig bleibt", erklärt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann aus Anlass der Aktionswoche Schuldnerberatung, die an diesem Montag startet.

8.4.2019

Mitbestimmung statt Zwang

Hochschule und Diakonie debattieren über neue Wege in der Heimerziehung

Düsseldorf/Bochum, 8. April 2019. Bis in die siebziger Jahre hinein war es in der Heimerziehung üblich, den Willen der Kinder und Jugendlichen durch Gewalt und Zwang zu brechen. Heute setzen die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auf Eigenverantwortung und Mitbestimmung. Doch was passiert, wenn Kinder und Jugendliche sich nicht an Regeln halten, wenn sie mit ihrem Verhalten anderen und sich selbst schaden? Auch heute gibt es Zwangsmaßnahmen, die aus rechtlicher und ethischer Sicht bedenklich sind und mit denen sich der Deutsche Ethikrat gerade kritisch auseinandergesetzt hat. Inwiefern sie die Rechte von Kindern und Jugendlichen verletzen und wie Heimerziehung heute gestaltet sein muss, um Missbrauch zu verhindern, steht im Mittelpunkt der Tagung "Hilfe durch Zwang in der Kinder- und Jugendhilfe?"

4.4.2019

Fairen Wohnraum schaffen und fördern

Diakonie RWL startet Bündnis für bezahlbares Wohnen

Düsseldorf/Münster, 4. April 2019. Immer mehr Menschen in Deutschland haben keine faire Chance auf günstigen Wohnraum. Besonders betroffen sind diejenigen, die ohnehin am Rand der Gesellschaft stehen und nun drohen, wohnungslos zu werden. "Fairer Wohnraum für Benachteiligte ist auch für Kirche und Diakonie wichtig. Wir müssen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten engagieren, um Zeichen zu setzen", betont Heike Moerland, Leiterin des Geschäftsfeldes Berufliche und soziale Integration beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe.

27.3.2019

Aktionswoche für bezahlbaren Wohnraum startet

Diakonie beteiligt sich in vielen NRW-Städten

Düsseldorf/Münster, 27. März 2019. Wohnraum ist in Nordrhein-Westfalen Mangelware und schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe setzt sich deshalb gemeinsam mit anderen Wohlfahrts- und Sozialverbänden, dem Deutschen Mieterbund sowie Gewerkschaftsbund für bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum und gegen steigende Mieten ein. Mit einer Aktionswoche, die am 1. April in der Dortmunder Innenstadt beginnt, will das NRW-Bündnis vor Ort auf die Kampagne und seine Forderungen aufmerksam machen.

14.2.2019

"Heimkinder" starten Initiative gegen Vorurteile

Diakonie RWL lädt zur Beteiligung ein

Düsseldorf/Münster, 14. Februar. Schwer erziehbar, aggressiv, arm – Kinder und Jugendliche, die in Wohngruppen und Heimen leben, werden oft stigmatisiert und ausgegrenzt. Mit der Initiative "Wir sind doch keine Heimkinder!" gibt die Graf Recke Stiftung ihnen jetzt eine Stimme. Sie will ein Umdenken in der Öffentlichkeit, aber auch in den Einrichtungen selbst anstoßen. Unterstützt wird sie dabei vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe. Der Wohlfahrtsverband, der knapp 150 Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe vertritt, lädt alle ein, sich an der Initiative zu beteiligen.

14.1.2019

NRW darf Mieter nicht im Stich lassen

Diakonie beteiligt sich am neuen Aktionsbündnis "Wir wollen wohnen!"

Düsseldorf/Münster, 14. Januar 2019. Wohnraum in NRW ist schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar. Dennoch plant die nordrhein-westfälische Landesregierung, wichtige Regelungen zum Schutz der Mieter zu streichen. Zudem entstehen längst nicht so viele neue, günstige Wohnungen wie nötig. Die Diakonie RWL beteiligt sich deshalb mit anderen Wohlfahrts- und Sozialverbänden, dem DGB und dem Mieterbund am Aktionsbündnis "Wir wollen wohnen!".

12.12.2018

Vorbilder für ein faires Miteinander

Helmut-Simon-Preis ehrt Integrationsprojekte der Diakonie

Düsseldorf/Münster, 12. Dezember 2018. Im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz hat der rheinland-pfälzische Kulturminister Konrad Wolf am Dienstagabend beispielhafte soziale Projekte mit dem Helmut Simon-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, der Diakonie Hessen und Diakonie Pfalz ausgeschrieben. Er ehrt Projekte, die sich gegen Armut und Ausgrenzung und für soziale Gerechtigkeit einsetzen.

14.11.2018

Erfolg für diakonischen Einsatz

Bundestag stärkt Pflegefachkräfte in der ambulanten Pflege

Düsseldorf/Münster, 14. November 2018. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit den Krankenkassen steht jetzt fest, dass die bei der Diakonie RWL geltenden Arbeitsentgelte von den Krankenkassen refinanziert werden müssen. Dafür sorgte am vergangenen Freitag ein Änderungsantrag zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG).

8.11.2018

Jede dritte Wohnungslose ist eine Frau

Diakonie RWL fordert Ausbau der Hilfen

Düsseldorf/Münster, 8. November 2018. Aufgrund der dramatischen Situation auf dem Wohnungsmarkt sind immer mehr Frauen von Wohnungslosigkeit betroffen. Jede dritte der über 32.000 Wohnungslosen in NRW ist mittlerweile weiblich. „Wir brauchen dringend mehr Notübernachtungsstellen, Wohnhilfen und Beratungsangebote in NRW, die sich gezielt an Frauen richten“, fordert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe. Dies bestätigt eine aktuelle Studie der Diakonie RWL, in der erstmals wohnungslose Frauen und Mitarbeiterinnen der rund 260 Einrichtungen in der Wohnungslosenhilfe des Landesverbandes befragt wurden.

26.7.2018

Doppelter Blick auf die Menschenrechte

Diakonie RWL stellt zweite Abschiebebeobachterin ein

Düsseldorf/Münster, 26. Juli 2018. Die Abschiebungsbeobachterin der Diakonie RWL, Dalia Höhne, hat Verstärkung bekommen. Gemeinsam mit der neuen Kollegin Elena Vorlaender achtet sie bei Rückführungen auf die Einhaltung der Menschenrechte. Die personelle Aufstockung war nötig geworden, weil die Zahl der Abschiebungen vom Düsseldorfer Flughafen in den vergangenen sechs Jahren um das Vierfache gestiegen ist. 2017 wurden von dort 4.845 Menschen in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. 

20.6.2018

Hauptsache schnell zurück

Flüchtlingsberater in Kirche und Diakonie RWL kritisieren schnelle und fehlerhafte Asylverfahren

Seit Abschiebungen im Fokus der deutschen Asylpolitik stehen, hat sich die Arbeit der diakonischen und kirchlichen Flüchtlingsberater zwischen Bielefeld und Saarbrücken massiv verändert. Zum heutigen "Tag des Flüchtlings" kritisieren sie, dass viele Ablehnungen auf gravierenden Fehlern im Asylverfahren basieren. Die 87 Flüchtlingsberaterinnen und – berater der Diakonie RWL und der Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe verurteilen in einem offenen Brief, dass es in der Asylpolitik kaum noch um Integration geht. 

12.6.2018

Viele Betreuungsvereine stehen vor dem Aus

Diakonie RWL und Freie Wohlfahrtspflege NRW fordern Landesregierung zum Handeln auf

Düsseldorf/Münster, 12. Juni. Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland benötigen eine rechtliche Betreuung. Sie können ihr Leben nicht mehr alleine regeln. Die evangelischen Betreuungsvereine stehen ihnen zur Seite, schulen Ehrenamtliche und beraten Angehörige. Doch immer mehr der rund 50 Vereine zwischen Bielefeld und Saarbrücken müssen aus finanziellen Gründen schließen. 

25.4.2018

Jobs mit Perspektive schaffen

Diakonie RWL und DGB NRW fordern Ausbau des sozialen Arbeitsmarkts in NRW

Düsseldorf/Essen, 25. April 2018. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nordrhein-Westfalen (DGB NRW) und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) appellieren erneut an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker in NRW, sich für einen sozialen Arbeitsmarkt einzusetzen. „Wir fordern die Landesregierung auf, die Landesaktivitäten zur öffentlich geförderten Beschäftigung weiterzuführen und die Voraussetzungen für einen sozialen Arbeitsmarkt in NRW zu schaffen“, betont Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann bei einem Treffen mit dem DGB NRW im diakonischen Sozialunternehmen NEUE ARBEIT Essen.

17.4.2018

Vielfalt in der Mitarbeiterschaft schon üblich

Diakonie RWL sieht Einstellungspraxis vom Europäischen Gerichtshof bestätigt

Düsseldorf/Münster, 17. April 2018. Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum kirchlichen Arbeitsrecht sieht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe die Einstellungspraxis in vielen seiner rund 5.000 diakonischen Einrichtungen bestätigt. "Wie bislang darf die christliche Identität der Einrichtung ein wichtiger Maßstab bei der Beschäftigung von Mitarbeitenden sein", sagt der Vorstand der Diakonie RWL, Christian Heine-Göttelmann.

1.2.2018

Integration ist Familiensache!

Diakonie RWL appelliert an Bundestag, für großzügigen Familiennachzug zu stimmen

Düsseldorf/Münster, 1. Februar. Am heutigen Donnerstag will der Bundestag ein neues Gesetz zum Familiennachzug auf den Weg bringen. CDU/CSU und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, den Familiennachzug bis Ende Juli auszusetzen. Danach soll der Nachzug auf 1.000 Menschen monatlich begrenzt werden. Für subsidiär Geschützte soll eine Härtefallklausel in Kraft treten – mit unbestimmter Größenordnung. 

11.1.2018

Gesprächstipps für die Hosentasche

Diakonie RWL veröffentlicht Argumentationshilfe gegen rechts

Düsseldorf/Münster, 11. Januar. Ob Debatten über die „kriminelle Energie“ von Flüchtlingen oder spöttische Bemerkungen über das „Gutmenschentum“ der Diakonie – immer häufiger sind Mitarbeitende in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit ausgrenzenden und rechtspopulistischen Parolen konfrontiert. Viele fühlen sich hilflos und wünschen sich eine praktische Argumentationshilfe gegen rechte Stammtischparolen. Die gibt es jetzt beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe als Leporello für die Hosentasche. 

20.12.2017

NRW gemeinsam sozialer gestalten

Diakonie RWL-Vorstand übernimmt Vorsitz der Freien Wohlfahrtspflege NRW

Düsseldorf/Münster, 20. Dezember. Mit Beginn des Jahres 2018 ist Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW. In der Arbeitsgemeinschaft haben sich sechs Sozialverbände zusammengeschlossen, die mit rund 500.000 Mitarbeitenden sowie einer halben Millionen Ehrenamtlichen für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen in NRW aktiv sind. 

22.11.2017

Kein Zimmer frei

Platznot in Frauenhäusern der Diakonie RWL spitzt sich zu

Düsseldorf/Münster, 22. November. Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe auf die dramatische Situation in vielen nordrhein-westfälischen Frauenhäusern aufmerksam. "In den meisten Häusern herrscht praktisch einen Aufnahmestopp", sagt die sozialpolitische Beauftragte der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring. "Dabei sollte jede von Gewalt bedrohte und betroffene Frau schnell Schutz und Hilfe in unseren Einrichtungen bekommen."

9.11.2017

Umgehend und umsichtig reagieren

Erste Bilanz der Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung

Düsseldorf/Münster, 9. November. Eine erste Bilanz hat die kirchlich-diakonische Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung (FUVSS) in Düsseldorf gezogen. Die vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und der Lippischen Landeskirche getragene zentrale Anlaufstelle hatte ihre Arbeit Anfang 2013 aufgenommen.

8.11.2017

Mit Shopping Chancen schaffen

Diakonie RWL startet Onlineportal zu Shops diakonischer Beschäftigungsgesellschaften

Düsseldorf/Münster, 8. November. In den Beschäftigungsunternehmen der Diakonie stellen arbeitslose Menschen oft kreative und hochwertige Produkte her. Aus Waschtrommeln entstehen Leuchttische, aus Fahrradschläuchen Gürtel und aus Stoffresten moderne Taschen. Meist sind die anspruchsvollen Artikel nur lokal erhältlich. Das ändert sich jetzt mit einem neuen Shop-Portal, über das Angebote ausgewählter diakonischer Beschäftigungsunternehmen leichter zu finden sind: www.diakonie-rwl.de/diakonische-webshops   

16.10.2017

Wohnungslosigkeit in NRW stark gestiegen

Diakonie RWL fordert echten Neustart im sozialen Wohnungsbau

Düsseldorf/Münster, 16. Oktober. Durch die hohen Mietpreise in den Großstädten Nordrhein-Westfalens verlieren immer mehr Menschen ihre Wohnung. Darauf weist die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe aus Anlass des „Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut“ am morgigen Dienstag hin. „Wir sehen mit großer Sorge, dass die Zahl der Wohnungsnotfälle stark zugenommen hat“, erklärt Vorstand Christian Heine-Göttelmann. „Jahrelang konnte die diakonische Obdachlosen-, Sucht- und Straffälligenhilfe Betroffene in Wohnungen vermitteln. Das gelingt kaum noch.“