Dienstag, 19. März 2024

Eine Milliarde für gute Taten

50 Jahre Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

Düsseldorf, 19. März 2024. Seit 50 Jahren können die Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW innovative Projekte voranbringen. Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke schätzt die Stiftung als "verlässliche Partnerin". 

Ihr Ansprechpartner
Pfarrer Ulrich T. Christenn
Zentrum Drittmittel und Fundraising

Die bewährte Partnerschaft mit den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege in NRW wird künftig unter dem Namen "Sozialstiftung NRW" weitergeführt. Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke ist stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat und gratuliert zum Jubiläum: "Die Stiftung Wohlfahrtspflege  war und ist für uns eine verlässliche Partnerin. Viele innovative Projekte und auch größere sozialpolitische Veränderungen konnten wir mit dem Geld der Stiftung in NRW voranbringen. Ich erinnere nur an die Auflösung von Anstaltsgeländen und den Ausbau von dezentralen, kleineren Wohneinheiten für Menschen mit Behinderung. Oder das Programm 'Pflege inklusiv' und die Quartiersförderung."

Rund 7.500 Projekte

Seit ihrem Bestehen hat die Stiftung rund 7.500 Projekte mit mehr als einer Milliarde Euro gefördert. Viele dieser Förderungen hat das Zentrum Drittmittel und Fundraising der Diakonie RWL begleitet und Mitgliedseinrichtungen bei der Antragsstellung unterstützt. "Das Besondere bei der Sozialstiftung NRW ist ihr kooperativer Ansatz", erläutert Kirsten Schwenke. "So konnten wir als Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege gemeinsam mit der Stiftung, dem Sozialministerium und dem Stiftungsrat neue Förderprogramme entwickeln und umsetzen." Als Landesverband sei die Diakonie RWL manchmal Korrektiv, wenn die Bürokratie oder politische Wünsche zu groß würden.

Neue Förderprogramme

Aus Anlass des Jubiläums hat die Stiftung neue Förderprogramme und Konkretisierungen der bisherigen Förderung beschlossen. Das betrifft etwa die Wohnraumförderung für Menschen mit Behinderung, digitale Teilhabe, Housing First-Initiativen und Klimaschutzmaßnahmen in Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe. Im Jubiläumsjahr neu ausgelobt wird zusätzlich ein Architektur-Wettbewerb für zukunftsträchtige Sozial-Bauten. Dieser ist speziell für Träger interessant, die ein Grundstück und eine Vision für eine neue Einrichtung haben, denen aber bisher noch die architektonische Umsetzung und das nötige Geld fehlen.

Weitere Informationen und Hinweise zur Antragsstellung bei der Stiftung Wohlfahrtspflege – Sozialstiftung NRW auf den Seiten vom Zentrum Drittmittel und Fundraising gibt es hier.