Aktuelle Meldungen

Kinder in der Pandemie

Rückzug in die Quarantäne-Höhle

Acht von zehn Kindern fühlen sich laut einer Studie durch die Corona-Pandemie belastet. Besonders hart trifft es Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Ihnen versuchen die Einrichtungen der diakonischen Jugendhilfe auch in dieser schwierigen Zeit ein stabiles Umfeld zu bieten.  Doch die Auswirkungen der Pandemie auf Körper und Seele sind schon jetzt sichtbar.

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15. März 2022

Krieg in der Ukraine

"Wir können keine weiße Weste behalten"

Wenn Mitgefühl und humanitäre Hilfe nicht ausreichen – der Ukraine-Krieg stellt Kirchen und Diakonie vor einen "schmerzlichen Lernprozess", sagt die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Annette Kurschus, im Interview mit dem Evangelischen Pressedienst. Aufgabe der Kirche bleibe es, Menschen zu stärken, die sich für den Frieden einsetzten.

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11. März 2022

Broschüre Wiederaufbauhilfe

Tipps für nachhaltiges Bauen

Die Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz haben massive Schäden an vielen Immobilien verursacht. Der Wiederaufbau ist langwierig, schwierig und oft kompliziert. Und natürlich sollte dabei auch auf Umwelt- und Hochwasserschutz geachtet werden. Eine 32-seitige Broschüre der Diakonie beschreibt jetzt im Detail, wie das klappen kann.

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10. März 2022

Internationaler Frauentag

Kinder, Karriere, Corona-Koller

Um Homeschooling, Haushalt und Job zu schaffen, sind viele Frauen in den letzten zwei Jahren über ihre Kräfte gegangen. Erschöpft suchen sie in den diakonischen Beratungsstellen Hilfe. Die Pandemie hat auch die alte Frage nach einer neuen Rollenaufteilung belebt. Am Internationalen Frauentag rückt sie noch mal in den Fokus.

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8. März 2022

Ukraine-Hilfe in der Diakonie RWL

"Gemeinsam die Aufnahme gestalten"

Tag für Tag fliehen mehr Menschen aus der Ukraine. Über eine Million suchen bereits Schutz in den Nachbarländern, etwa 10.000 sind schon in Deutschland registriert. Doch es werden noch sehr viel mehr kommen. Die Hilfsbereitschaft ist groß. Migrationsexperte Dietrich Eckeberg erklärt, wie die Geflüchteten jetzt sinnvoll unterstützt werden können.

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4. März 2022

Spenden für die Ukraine

Diakonie und Kirchen helfen

Putins Armee hat die Ukraine angegriffen. Die russischen Soldaten feuern Raketen auf Städte im ganzen Land. Rund 700.000 Menschen sind schon geflohen, Millionen weitere werden erwartet. Die Diakonie RWL spendet 50.000 Euro, damit den Menschen schnell und direkt geholfen wird. "Wir müssen jetzt unsere Solidarität zeigen", sagt Fundraiser Ulrich Christenn.

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2. März 2022

Krieg in der Ukraine

Aufruf zu Hilfen für Kriegsopfer

Mit Friedensgebeten und Demonstrationen, Glockengeläut und Spendenaufrufen haben Kirche und Diakonie auf den Einmarsch des russischen Militärs in die Ukraine reagiert. Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt 500.000 Euro an Nothilfe bereit. In Deutschland werde die Diakonie Geflüchtete beim Ankommen und der Integration unterstützen, versprach Präsident Ulrich Lilie.

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26. Februar 2022

Mobile Hochwasser-Teams

"Licht in einer ausweglosen Situation"

Sie gehört zu den "Flutengeln 2.0": Im mobilen Team der Hochwasserhilfe der Diakonie RWL ist Andrea Schnackerts in Erftstadt unterwegs. Sie hat ein offenes Ohr für alle Sorgen und hilft dabei, Fördermittel zu beantragen. Für Menschen wie Brigitte Altengarten bringt die erfahrene Sozialpädagogin Licht ins Dunkel eines beschwerlichen Alltags. 

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24. Februar 2022

Notunterkunft für Frauen

Mehr als ein Dach über dem Kopf

Ein Haus für wohnungslose Frauen mit Notschlafstelle, Tagesstätte und Wohnraum auf neun Etagen: Das Kooperationsprojekt der Diakonie Düsseldorf mit der NRW-Landeshauptstadt ist eine bundesweite Besonderheit. Morgen öffnet die neue Einrichtung am Düsseldorfer Hauptbahnhof ihre Türen. Auch für Frauen mit Kindern wird gesorgt.

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22. Februar 2022

Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Engagiert im Leben, arm im Alter

Ihr Leben lang hat sich Gisela Breuhaus für andere Menschen eingesetzt. Sie hat alleine zwei Kinder groß gezogen, zwei Angehörige gepflegt und diverse Selbsthilfegruppen gegründet. "Mein Leben war reich, aber im Alter bin ich arm", sagt die 72-Jährige. Zum "Welttag der sozialen Gerechtigkeit" am 20. Februar fordert sie ein Grundeinkommen statt Hartz IV. 

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18. Februar 2022

Hochwasser in Stolberg

Die Möbelpacker der Fluthilfe

Lange waren sie arbeitslos. Dann bekamen Walter Kriegel und Lars Essler einen Job im Diakonie-Sozialkaufhaus der WABe in Stolberg. Als es in der Flutkatastrophe fast unterging, sorgten sie mit dafür, dass die Arbeit weiterlief. Jetzt bringen sie die Möbelspenden zu den Flutopfern und helfen beim Ab- und Aufbau. Bei der Beantragung von Hilfsgeldern unterstützt das mobile Team der Diakonie. 

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15. Februar 2022

Kitas in der Pandemie

Auf dem Rücken der Kleinsten

Um 400 Prozent sind die Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalens Kindergärten innerhalb eines Monats angestiegen. Reduzierte Betreuungszeiten, geschlossene Gruppen und ein mulmiges Gefühl sind die Folgen in den Einrichtungen. Auch weil Corona-Tests für Kita-Kinder freiwillig sind.

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11. Februar 2022

Inklusionshotel im Flutgebiet

Vom Materiallager zum Gästehaus

Kaum eröffnet, blickt das neue Bethel Hotel zum Weinberg schon auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück. Wo seit dem vergangenen Wochenende Gäste essen und schlafen können, stapelten sich monatelang Nahrungsmittel. In Bad Neuenahr-Ahrweiler diente das Inklusionshotel als Lager für die Fluthilfe. Von ihm soll auch künftig ein Zeichen der Hoffnung für die Region ausgehen, wünscht sich Bethel.

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8. Februar 2022

Duales Studium

Beruflich sozial erfolgreich

Karriere machen mit einem dualen Studium – dafür werben Arbeitgeber und Hochschulen. Mit über 300 dualen Studiengängen gibt es ein breites Angebot in NRW. Auch Judith und Dominik haben sich dafür entschieden. Aber nicht, um Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen, sondern um Menschen zu helfen. Sie studieren "Sozialpädagogik & Management" und arbeiten bei der Diakonie Michaelshoven.

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3. Februar 2022

Assistierter Suizid

Den letzten Wunsch respektieren

Was tun, wenn Altenheimbewohner ihr Leben beenden möchten? Noch immer fehlt ein neues Gesetz zum assistierten Suizid. Die Diakonie Wuppertal erlaubt ihn jetzt unter bestimmten Rahmenbedingungen. Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann unterstützt die Position des Mitgliedsverbands in der Debatte um das selbstbestimmte Sterben.

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1. Februar 2022

Sprachlernpatinnen

Grenzenlose Freundschaft

Sie kommen aus verschiedenen Generationen, Ländern, Kulturen und sind sich doch nah: Maha aus Syrien und Doris aus Deutschland. Beide Frauen verbindet, dass sie sich von den Herausforderungen ihres Lebens nicht unterkriegen lassen. Dazu gehört auch die deutsche Sprache, die Maha mit der 81-jährigen Doris bei der Düsseldorfer Diakonie trainiert.

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28. Januar 2022

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Was rechtlich bald gilt

Bis zum 15. März 2022 müssen Beschäftigte etwa in Krankenhäusern, Pflege- und Seniorenheimen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder von der Corona-Impfung befreit sind.  Nicole Wynbergen, neue Leitung des Zentrums Recht der Diakonie RWL, beantwortet die aktuell wichtigsten Fragen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht. 

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25. Januar 2022

Alltagshelferinnen in Kitas

Von der Aushilfe zur Fachkraft

Desinfizieren, sauber machen, Essen zubereiten: Rund 5.000 Alltagshelferinnen und -helfer haben die NRW-Kitas in der Pandemie bis zum Sommer 2021 entlastet. Jetzt wird das Programm wieder eingeführt, das auch zur Personalgewinnung beitragen soll. Der Evangelische Kita-Verband Essen hat sich bereits auf den Weg gemacht, um seine Alltagshelferinnen weiterzubilden.

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19. Januar 2022

Gedenkgottesdienst Fluthilfe

Lichter der Hoffnung anzünden

Mit einem Lichtergottesdienst haben Kirche und Diakonie am vergangenen Wochenende im Ahrtal an die Flutkatastrophe vor sechs Monaten erinnert. "Wir mussten uns jeden Tag neu aufraffen, Schlamm zu schippen, Menschen zu trösten und Tote zu beweinen", sagte Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach. Sie dankte allen Helfern, betonte aber auch, dass es lange nicht bei allen Betroffenen gut aussehe.

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17. Januar 2022

Sechs Monate Fluthilfe

Helfen, wo Hilfe gebraucht wird

Genau ein halbes Jahr ist seit der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz vergangen. Während die Welt sich weiter dreht, sind die Menschen in den betroffenen Regionen mit dem Wiederaufbau ihrer Häuser und ihres Lebens beschäftigt. Mit 7,5 Millionen Euro hat die Diakonie sie dabei unterstützt. Weitere 24 Millionen Euro sind verplant für Wiederaufbau, Seelsorge und Beratung. 

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14. Januar 2022