Krieg in der Ukraine

Aufnahme, Aufenthalt und Sozialleistungen

An dieser Stelle finden sich gesammelte Informationen von Diakonie, Kirche und Kommunen zu Frage rund um die Aufnahme, das Aufenthaltsrecht, den Zugang zu Sozialleistungen, zur Erstintegration und zur Teilhabe am Gemeinwesen.

Das Geschäftsfeld Flucht, Migration und Integration der Diakonie RWL unterstützt die Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen und viele Projekte durch Informationen, Fortbildungen und Fachbegleitungsangebote. Es steht zudem in einem engen Austausch mit den verantwortlichen staatlichen Stellen in den verschiedenen Bundesländern. Hier finden Sie wichtige Informationen zum Thema.

Übersicht

Neues

Die Stelle ruht auf zwei Säulen. Die SOS-Meldestelle, betrieben vom SOS-Kinderdorf e.V., ist seit heute erreichbar. Sie informiert Einrichtungen, Organisationen und Privatpersonen, die die Aufnahme evakuierter Heim- und Waisenkinder aus der Ukraine in Deutschland organisieren, über das Verteilverfahren und die zuständigen Stellen in den Bundesländern und nennt Ansprechpartnerinnen und -partner.

Die zweite Säule ist die zentrale Koordinierungsstelle, eingerichtet beim Bundesverwaltungsamt. Sie registriert Aufnahmen und Kapazitäten in den Bundesländern und stellt die gerechte Verteilung der evakuierten Gruppen auf die Bundesländer sowie die gemeinsame Unterbringung, Versorgung und Betreuung der Gruppen mit ihren Begleitpersonen sicher.

  • Zu den Sozialleistungen finden sich Informationen auf allen genannten bundesweiten Internetseiten bzw. aus den Bundesländern. Einen guten Überblick geben die Arbeitshilfen der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender (GGUA) aus Münster: Arbeitshilfe des Projektes Qualifizierung der GGUA Münster, 23.03.2022
  • Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Zugang zu Integrationskursen für Geflüchtete aus der Ukraine, 18.03.2022
  • Vortrag von Rechtsanwalt Jens Dieckmann: "Die Aufnahme Geflüchteter aus der Ukraine – Aktuelle Fragen und Herausforderungen für die Migrationsberatung", Veranstaltung der Diakonie RWL am 17.03.2022
  • Beschlüsse des Bundeskanzlers mit den Regierungschef*innen der Länder am 17.03.2022 zur Ukraine-Krise
  • Schreiben des Innenministeriums zum bundesweiten Verteilverfahren, 15.03.2022
  • Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI): Informationen zum Durchführungsbeschluss Massenzustrom von Vertriebenen aus der Ukraine. Hier werden auf der Grundlage des BMI-Schreibens vom 14.03.2022 ergänzte Hinweise zu einzelnen für die Umsetzung der "EU-Massenzustromrichtlinie" wesentlichen Punkten gemacht, u.a. zur Rechtsstellung von Familienangehörigen und vor allem zum Status von Drittstaatsangehörigen, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind. 14.03.2022
  • Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Öffnung der Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete aus der Ukraine
  • Merkblatt zu den Rechten und Pflichten für Menschen, die unter vorübergehendem Schutz stehen. Das Merkblatt ist auch auf Ukrainisch verfügbar, 14.03.2022
  • Die Deutsche Telekom stellt für Geflüchtete kostenlose SIM-Kartenzur Verfügung. Die SIM-Karten sind in Telekom Shops in ganz Europa erhältlich. Die Menschen können kostenlos in die Ukraine telefonieren und SMS verschicken. Außerdem werden Unterkünfte für Geflüchtete mit kostenlosem WLAN ausgestattet.
  • Flyer zum Verteilen und Auslegen von der Integrationsbeauftragten. Der Flyer ist sowohl auf Deutsch als auch Ukrainisch verfasst. Über einen QR-Code gelangen die Menschen direkt auf die Website des Migrationsministeriums mit allen Infos für Geflüchtete aus der Ukraine.
  • Das Referat für soziale und wirtschaftliche Flüchtlingsangelegenheiten im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in NRW hat eine Information für LSBTIQ*-Geflüchtete aus der Ukraine veröffentlicht.
  • Germany4Ukraine ist als gemeinsames Produkt aller Ministerien, nachgeordneten Behörden und durch das BMI bestätigter Hilfsorganisationen entwickelt. Das Angebot soll in weiteren Ausbaustufen kontinuierlich verbessert werden, damit sich das Portal unbürokratisch und schnell mit weiteren Inhalten (etwa aus den Themenfeldern Integration, Beruf und Bildung) füllt und sich in den nächsten Monaten zu einem Serviceportal mit App-Angebot entfaltet.
  • Bundesministerium des Inneren und für Heimat: In diesem Länderschreiben vom 14. April 2022 werden auf der Grundlage des BMI-Schreibens vom 14. März 2022 ergänzte Hinweise zu einzelnen für die Umsetzung der „EU-Massenzustromrichtlinie“ wesentlichen Punkten gemacht, unter anderem zur Rechtsstellung von Familienangehörigen und vor allem zum Status von Drittstaatsangehörigen, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind.

Die wichtigsten Webseiten zum Thema

Bundesebene

Landesebene

Nordrhein-Westfalen


Rheinland-Pfalz

  • In Rheinland-Pfalz stehen ehrenamtliche Dolmetscher*innen zur Verfügung. Sie können über die Organisation DOOR beauftragt werden. Informationen dazu sind in einem Flyer zusammengefasst.
  • Zentrale Info-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz für Geflüchtete aus der Ukraine und ihre Helferinnen und Helfer: Mehrsprachig, kostenlos und erreichbar von Mo.-Fr. von 08:00 bis 18:00 Uhr, Sa. von 09:00 bis 14:00 Uhr: 0800 9900 660 

Saarland

  • Das Saarland sammelt alle Informationen rund um den Ukraine-Krieg und die Aufnahme von Geflüchteten auf einem Themenportal

Standorte der Beratungsstellen

Zu den Fragen der Aufnahme, des Aufenthaltsrechts, des Zugangs zu Sozialleistungen, zur Erstintegration und zur Teilhabe am Gemeinwesen erhalten geflüchtete Menschen aus der Ukraine, wie alle anderen zugewanderten und geflüchteten Menschen auch, Beratung und Unterstützung in den Kommunen und in den Landesunterkünften durch verschiedene diakonische und kirchliche Dienste. 

Jugendmigrationsdienste
Migrationsberatung für Erwachsene
Flüchtlingsberatungsstellen in NRW
Integrationsagenturen in NRW
Antidiskriminierungsstellen in NRW
Migrationsfachdienste in Rheinland-Pfalz

Sozialraum- und Quartiersarbeit

Die für Sozialraum- und Quartiersarbeit zuständigen Kolleg*innen vor Ort unterstützen mit ihrer Expertise nicht nur aus der Ukraine geflüchtete Menschen. Hier kann sehr schnell auf die unterschiedlichsten Fragen und Bedarfe reagiert werden (beispielsweise Koordination von Hilfs- und Spendenaktionen, Unterstützung beim Umgang mit Behörden, Vermittlung von Dolmetschern).

Wenn Sie weitergehende Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an Elisabeth Selter-Chow.

Ihr/e Ansprechpartner/in
Jens Rautenberg
Geschäftsfeld Flucht
Weitere Informationen
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