Gewalt

Gewalt in Familien

Niederbrüllen, ins Zimmer sperren, zuschlagen: Wer sich bei Psychologin Christina Lenders-Felske und ihrem Team in der Diakonie Düsseldorf meldet, hat die Grenze zur Gewalt in der Erziehung oft überschritten. Doch im ersten Telefonat offen darüber zu reden, fällt vielen Eltern schwer. Das hat sich in der Pandemie geändert. "Wir erleben Väter und Mütter, die so unter Druck stehen, dass sie weinen und mit ihren Problemen sofort herausplatzen", berichtet Christina Lenders-Felske. 

Welttag gegen Gewalt an Frauen

Schnell den Hilferuf im Keller absetzen oder beim Einkauf um die Ecke – gehetzt und gestresst klangen die Frauen, die sich während des Lockdowns in diesem Pandemie-Frühjahr bei den Mitarbeiterinnen des Evangelischen Frauenhauses Soest meldeten. "Wir hatten Anrufe, da sagten die Frauen, sie hätten nur fünf ungestörte Minuten", erzählt Leiterin Maike Schöne.