Moderne Kinder- und Jugendhilfe hat mit den Heimstrukturen von früher nicht mehr viel zu tun. Mitbestimmung gehört für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die pädagogischen Fachkräfte in den Wohngruppen der Graf Recke Kinder- & Jugendhilfe inzwischen selbstverständlich dazu. Auch wenn sie für beide Seiten nicht immer bequem ist.
Wie kann aus dem reinen Überleben wieder ein Leben werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 120 Menschen mit Armutserfahrung beim diesjährigen Treffen in Düsseldorf. Im Austausch mit Wissenschaft und Wohlfahrt entwickelten sie konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung.
Ab dem 1. August 2026 haben alle Kinder der ersten Klassenstufen einen Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und Betreuung. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) warnt davor, dass sich die ohnehin angespannte strukturelle und finanzielle Situation der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Nordrhein-Westfalen weiter verschärft.
Einsamkeit ist oft unsichtbar. In den Bahnhofsmissionen jedoch ist Einsamkeit eine zentrale Erfahrung vieler Menschen. Bahnhofsmissionen sind für viele ein erster Anlaufpunkt – ohne Termin, niedrigschwellig, mit offenen Ohren und Herzen.
„Die Auswirkungen der jüngsten Hitzewellen zeigen deutlich, dass der Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen gestärkt werden muss“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. „Die hohen Temperaturen belasten sowohl die Bewohner*innen als auch unser Personal. Zwar setzen unsere Einrichtungen bereits heute umfangreiche Hitzeschutzmaßnahmen um. Dennoch stoßen viele Häuser an bauliche Grenzen, die sich nicht durch Engagement allein überwinden lassen.“
Digitalisierung und Pflege - passt das zusammen? Auf jeden Fall, sagt Christian Potthoff, Geschäftsführer der Diakonie Michaelshoven Pflege und Wohnen gGmbH. Die Kölner setzen digitale Techniken und KI schon jetzt in zahlreichen Bereichen ein. Das hat sich sogar bis nach Berlin ins Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung herumgesprochen.
Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit rund eine Million weniger Spenden und Kollekten erhalten. Insgesamt spendeten die Menschen rund 72,6 Millionen Euro. Im Gebiet der evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe waren es 13,7 Millionen Euro Spenden und Kollekten, das ist ebenfalls weniger als 2024 (2024: 15,5 Millionen Euro).
In Erftstadt-Gymnich öffnen Schützen ihr Vereinsheim als Anlaufstelle für Menschen im Katastrophenfall. Diakonische Einrichtungen entwickeln Notfallpläne für Krisensituationen. Im Landtag NRW gedenkt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Todesopfer der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021. Die Trauer der Menschen ist längst nicht vorbei. Aber es gibt viele Dinge, die Mut machen.
Gestern Abend hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen in dritter Lesung das Gesetz zur Änderung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beschlossen. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW ordnet den Prozess und das Ergebnis für die 8.300 Kindertageseinrichtungen, die sie vertritt, wie folgt ein:
Bei „Das Ruhrgebiet spricht“ bringt ein Algorithmus Menschen mit gegensätzlichen Ansichten in den Dialog – auf dem Dortmunder Opernvorplatz und in drei weiteren Städten. Was dabei entsteht, sind offene Gespräche über Wehrpflicht, Wohnraum und Weltbilder – und die Erkenntnis, dass man einander näher ist, als man dachte.