Der Arbeitsalltag von Pflegekräften ist prall gefüllt mit solchen Aufgaben wie Blutdruck messen, Medikamente ausgeben, Körperpflege. Hinzu kommen umfangreiche Dokumentationen – der größte Zeitfresser im Pflegealltag. Wie ein digitaler Sprachassistent den Mitarbeitenden in den Einrichtungen der Diakonie Michaelshoven wertvolle Zeit verschafft.
Stürze gehören für Bewohner*innen von Senioreneinrichtungen zu den größten Risiken. Bei pflegebedürftigen und alten Menschen können sie schlimme Folgen haben; erst recht, wenn Unfälle nachts passieren und längere Zeit unentdeckt bleiben. Wie digitale Technik im Seniorenzentrum Evangelische Pflege Diakonie Vohwinkel dabei hilft, Stürze zu verhindern.
Warum die Tarifbindung in der Pflege so wichtig ist. Was es braucht, um gute Pflege für alle bezahlbar zu machen. Und wie das Gesundheitssystem effizienter werden kann. Darüber diskutieren Kirsten Schwenke, Vorsitz Freie Wohlfahrtspflege NRW, und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes NRW.
Zum Tag der Pflege am 12. Mai kritisiert die Freie Wohlfahrtspflege NRW die skizzierten Eckpunkte des Referentenentwurfs zur Pflegereform sowie den Gesetzentwurf des GKV-Stabilisierungsgesetzes. Die Freie Wohlfahrtspflege warnt vor spürbaren Einschnitten für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, Pflegekräfte und Pflegeanbieter. Bei aller Notwendigkeit von Reformen der Pflegefinanzierung, sei es wichtig, die Versorgung der Pflegebedürftigen sicherzustellen. Statt großer Strukturreform sei der aktuelle Referentenentwurf ein Sparprogramm mit erheblichem sozialem Risiko.
Mit ihrer Kampagne „Weil Zukunft mit Kindern beginnt“ weist die Diakonie in diesem Jahr darauf hin, wie stark die aktuelle Politik Kinder und Familien in Deutschland strukturell benachteiligt. Das Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft“ war 2025 für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert. Es bildet eine theoretische Grundlage für unsere aktuelle Kampagne. Familien-Fachreferent Marvin Schmidt hat es rezensiert: Seine Analyse und konkrete Lösungsvorschläge – etwa generationenübergreifenden Konzepte und mehr nachhaltige Partizipation, gerade auch in demokratischen Prozessen – lesen Sie hier.
Einen Blick in die Zukunft der Sozialwirtschaft haben am 22. und 23. April die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Management- und Personalkongresses in Bochum geworfen. Die wichtigste Erkenntnis: Wer den Wandel aktiv gestaltet und bereit ist, neue Wege auszuprobieren, kann den vielfältigen Herausforderungen der Branche wirksam begegnen.
Dank der Diakonie RWL gibt es seit 25 Jahren die institutionelle, staatlich unabhängige Abschiebungsbeobachtung in Nordrhein-Westfalen. War das „Düsseldorfer Modell“ einst europaweit Vorreiter, wurde es seit Jahren den aktuellen Entwicklungen nicht mehr angepasst. Zum Jubiläum sprach die Diakonie unter anderem mit der neuen Fluchtministerin Verena Schäffer darüber, wie Menschenrechte auch in politisch aufgewühlten Zeiten gewahrt werden können. Und warum seit 25 Jahren ein Gesetz Thema ist, das es noch gar nicht gibt.
Die Diakonie RWL startet ihre Kampagne unter dem Motto „Weil Zukunft mit Kindern beginnt“. Angesichts der vielen Herausforderungen, mit denen junge Menschen in Deutschland konfrontiert sind, ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wichtiger denn je. Mit der Kampagne positioniert sich die Diakonie RWL für eine stärkere Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in alle Entscheidungsprozesse, die ihre Lebenswelt betreffen.
Heute hat Familienministerin Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen) die Vorschläge der Landesregierung von NRW zur Weiterentwicklung des KiBiz-Gesetzentwurfs vorgestellt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW NRW) bewertet diese Vorschläge ausdrücklich positiv. Kirsten Schwenke, Vorsitzende der LAG FW NRW, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein:
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL begrüßt die Überlegungen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), das Schwarzfahren in Bussen und Bahnen zu entkriminalisieren. Über die Gründe sprechen Heike Moerland, Leitung Geschäftsfeld Berufliche und soziale Integration, und Leon Held, Referent Geschäftsfeld Berufliche und soziale Integration, im Interview.