Eine verlässliche Krankenhausversorgung braucht faire Arbeitsbedingungen. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL und der Verband Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. warnen vor den Folgen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und fordern, dass tarifbedingte Personalkostensteigerungen auch künftig vollständig refinanziert werden.
Für viele junge Menschen in Nordrhein-Westfalen gestaltet sich der Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung zunehmend herausfordernd. Das zeigt der heute veröffentlichte „NRW-Report Arbeitsmarktpolitik“, den das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) exklusiv für die Freie Wohlfahrtspflege NRW erstellt hat.
Seit mittlerweile 25 Jahren gibt es in Nordrhein-Westfalen eine institutionell verankerte, staatlich unabhängige Abschiebungsbeobachtung. Der erste Abschiebungsbeobachter Deutschlands hat im Sommer 2001 am Flughafen Düsseldorf seinen Job gestartet. Schnell hatte sich das sogenannte Düsseldorfer Modell zu einer europaweit beachteten Initiative entwickelt. Allerdings fehlt bis heute eine entsprechende verbindliche Rechtsgrundlage. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Diakonie RWL als Träger der Abschiebungsbeobachtung fordern daher eine klare gesetzliche Regelung, die die unabhängige Abschiebungsbeobachtung absichert.
Ab 12. Juni 2026 muss das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) EU weit umgesetzt werden. Die Reform stand auch im Mittelpunkt der Europäischen Asylrechtskonferenz im vergangenen Herbst in Spanien. Mehr als hundert Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutierten dort aktuelle Entwicklungen der europäischen Asylpolitik. Auch Judith Fisch, Referentin Flucht im Fachbereich Flucht, Migration und Integration der Diakonie RWL, war dabei.
Am 12. Juni will die Bundesregierung das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-BStabG) in erster Lesung in den Bundestag einbringen. Sollte das Gesetz in seiner jetzigen Form in Kraft treten, gefährdet das die ambulante pflegerische Versorgung.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL fordern mehr Investitionen in Hitzeschutz und energetische Sanierungen in der stationären Altenpflege. Nach den ersten heißen Tagen des Jahres warnen beide Organisationen vor einer weiteren Verschärfung der Situation in den kommenden Sommermonaten.
Der Arbeitsalltag von Pflegekräften ist prall gefüllt mit solchen Aufgaben wie Blutdruck messen, Medikamente ausgeben, Körperpflege. Hinzu kommen umfangreiche Dokumentationen – der größte Zeitfresser im Pflegealltag. Wie ein digitaler Sprachassistent den Mitarbeitenden in den Einrichtungen der Diakonie Michaelshoven wertvolle Zeit verschafft.
Stürze gehören für Bewohner*innen von Senioreneinrichtungen zu den größten Risiken. Bei pflegebedürftigen und alten Menschen können sie schlimme Folgen haben; erst recht, wenn Unfälle nachts passieren und längere Zeit unentdeckt bleiben. Wie digitale Technik im Seniorenzentrum Evangelische Pflege Diakonie Vohwinkel dabei hilft, Stürze zu verhindern.
Warum die Tarifbindung in der Pflege so wichtig ist. Was es braucht, um gute Pflege für alle bezahlbar zu machen. Und wie das Gesundheitssystem effizienter werden kann. Darüber diskutieren Kirsten Schwenke, Vorsitz Freie Wohlfahrtspflege NRW, und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes NRW.
Zum Tag der Pflege am 12. Mai kritisiert die Freie Wohlfahrtspflege NRW die skizzierten Eckpunkte des Referentenentwurfs zur Pflegereform sowie den Gesetzentwurf des GKV-Stabilisierungsgesetzes. Die Freie Wohlfahrtspflege warnt vor spürbaren Einschnitten für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, Pflegekräfte und Pflegeanbieter. Bei aller Notwendigkeit von Reformen der Pflegefinanzierung, sei es wichtig, die Versorgung der Pflegebedürftigen sicherzustellen. Statt großer Strukturreform sei der aktuelle Referentenentwurf ein Sparprogramm mit erheblichem sozialem Risiko.