Meldungen aus der Mitgliedschaft

Diakonie Saar

Freiwillig für andere

Die Diakonie Saar hat in einer Feierstunde 33 junge Menschen geehrt, die in den vergangenen Monaten ihren Freiwilligendienst bei der Diakonie und in evangelischen Einrichtungen im Saarland absolviert haben. „Sie haben ein Jahr lang Zeit, Kraft und Herz für andere Menschen eingesetzt. In Ihrem freiwilligen sozialen Jahr bei der Diakonie haben Sie Nächstenliebe ganz konkret gelebt und Menschen mit Respekt und Würde begleitet. Dafür danke ich Ihnen herzlich", so Matthias Ewelt, Geschäftsführer der Diakonie Saar.

Stiftung Kreuznacher Diakonie

Fünf Jahre Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung

Die Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung der Stiftung Kreuznacher Diakonie verfolgt seit fünf Jahren das Ziel, Menschen vor der Wohnungslosigkeit zu bewahren. Tanja Theis, die Leiterin in Idar-Oberstein, sagt: „Wohnungsverlust lässt sich in den allermeisten Fällen verhindern, wenn Betroffene uns frühzeitig kontaktieren.“ Denn die Fachberatungsstelle könne auf ein Netzwerk mit Fachleuten aus Schuldnerberatung, Suchtberatung, Migrationsberatung, Bewährungshilfe, Sozialämtern und Jobcentern sowie Ärzten zurückgreifen. Das Angebot ist für Betroffene kostenlos und vertraulich. „Einen Menschen, der einmal auf der Straße oder im Heimsystem gelandet ist, wieder in den regulären Wohnungsmarkt zu integrieren, erfordert intensive und teure sozialpädagogische Begleitung. Prävention ist günstiger als Heilung."

Diakonie Mark-Ruhr

Neue Strukturen – gemeinsame Werte

Im Zuge der Gründung der neuen Diakonie Mark-Ruhr Kindertageseinrichtungen gGmbH haben sich beim ersten Begegnungstag „Diakonie Pur“ rund 30 Mitarbeitende aus den Kindertageseinrichtungen aus Hattingen, Witten und Hagen im Wichernhaus getroffen. Das Format soll neue Mitarbeitende mit den Werten, der Struktur und der Kultur der Diakonie Mark-Ruhr vertraut machen und Raum für Begegnung und Austausch schaffen. Für die Integration der rund 48 Kitas unter dem Dach der Diakonie Mark-Ruhr wurde das bewährte Konzept erstmals speziell auf die Bedürfnisse der Kitas zugeschnitten. Weitere Termine sind bereits geplant.

Diakonie Ruhr

Fotoausstellung macht Geschichte lebendig

Das Altenzentrum am Schwesternpark Feierabendhäuser in Witten hat die Fotoausstellung „100 Jahre – 100 Fotos“ an das Diakoniemuseum im Mutterhaus des Diakoniewerks Ruhr Witten übergeben. Sie wird dort dauerhaft ihren Platz finden. Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung der Einrichtung, die 1925 als Altersruhesitz für die Diakonissen errichtet wurde, hin zu einem modernen Quartier mit vernetzten Strukturen und einem differenzierten Angebot unterschiedlicher Versorgungsformen im Bereich Leben, Wohnen und Pflege im Alter.

Diakonie Saar

Reha-Ausbildung nach 26 Jahren eingestellt

Trotz Erfolg kann die Reha-Ausbildung "Bäckerei-Fachverkäufer*in" in Trägerschaft der Diakonie Saar nicht weitergeführt werden. Die Agentur für Arbeit fördert die außerbetriebliche Ausbildung für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten nicht mehr, wie die Diakonie Saar am 20. Juli mitteilte. Die Diakonie musste das Angebot in Kooperation mit der Handwerkskammer des Saarlandes und mit Praxisanteilen bei örtlichen Bäckereien nach 26 Jahren einstellen.

EVK Mettmann

Grundsteinlegung für Klinikneubau

Grundstein gelegt: Am Evangelischen Krankenhaus (EVK) Mettmann entsteht bis 2028 ein neues viergeschossiges Gebäude. Das Land NRW fördert den Bau mit 33,3 Millionen Euro, wie das Krankenhaus mitteilte. In Zukunft sollen dort die Kliniken für Neurologie und Geriatrie mit insgesamt 52 Betten und zugehöriger Funktionsdiagnostik untergebracht werden. Auch die Zentralküche und die Krankenhauslogistik beziehen den Neubau, technische Infrastruktur wird zudem im Kellergeschoss Einzug halten.

Diakonie Kliniken Fliedner

Neue Chefärztin und Ärztliche Direktorin

Zum 1. Juli hat Dr. med. Börgit Baudach, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, als Chefärztin und Ärztliche Direktorin die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Diakonie Kliniken Fliedner übernommen und stellt sich den Veränderungen der medizinischen Versorgung in der Region Neunkirchen. Baudach war bereits seit Anfang des Jahres als Oberärztin in den Diakonie Kliniken Fliedner tätig

Graf Recke Diakonie

Mehr als 17 Jahre im Dienst der Stiftung

Petra Skodzig war fast 18 Jahre Finanzvorstand der Graf Recke Diakonie. Nun geht sie in den Ruhestand. Künftig will sie noch temporär in beratender Funktion für die Stiftung tätig sein werde, um größere Projekte abzuschließen. Besonders dankt Skodzig allen Beteiligten "für die erfolgreiche Bewältigung des extrem komplexen Transformationsprozesses, der sich über den Zeitraum von gut eineinhalb Jahren hinzog und neben dem ohnehin schon sehr umfangreichen Tagesgeschäft realisiert werden musste".   

Diakonie Stiftung Salem

60 Jahre Haus Morgenglanz

Das Haus Morgenglanz der Diakonie Stiftung Salem feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Seit 1966 steht die Einrichtung für eine Pflege, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt – geprägt von Wertschätzung, Würde und einem starken diakonischen Selbstverständnis. „60 Jahre Haus Morgenglanz bedeuten 60 Jahre unter Gottes Segen“, sagte Einrichtungsleiterin Larissa Weis. „Es ist ein Ort, an dem Menschen füreinander da sind, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft leben.“ Das Jubiläum wurde mit einem Fest begangen, zu dem Bewohner*innen, Angehörige, Mitarbeitende sowie zahlreiche Gäste eingeladen waren. Bei Musik, Begegnungen und persönlichen Gesprächen wurde auf die bewegte Geschichte des Hauses zurückgeblickt.

Diakonie an Sieg und Rhein

Rassismus im Gesundheitswesen: Betroffene erhalten oft schlechtere Versorgung

Strukturelle Defizite und Vorurteile führten dazu, dass viele Betroffene schlechter einen Arzttermin erhielten und falsch behandelt würden, berichten die Diakonie An Sieg und Rhein und der AWO Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg; „mit teils gravierenden Folgen für Diagnose und Therapie“. Die beiden Wohlfahrtsverbände fordern eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem Problem bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen. Sie regen außerdem an, das Thema bei der Ausbildung in allen medizinischen Berufen und in das lokale Gesundheits-Quartiersmanagement aufzunehmen.