Meldungen aus der Mitgliedschaft
PflegeGesellschaft RLP warnt: Zukunft der Pflegeberatung sichern
Beratungs- und Koordinierungsstellen sind ein zentraler Bestandteil der pflegerischen Infrastruktur im Land: In Rheinland-Pfalz erhalten Pflegebedürftige und ihre Familien in 135 Pflegestützpunkten Unterstützung – bspw. bei der Koordinierung von Leistungen zwischen Pflege, Medizin und sozialen Diensten. Kommt dem Angebot gerade angesichts steigender Pflegebedarfe immer mehr Bedeutung zu, nehmen die finanziellen und strukturellen Probleme zu. Die PflegeGesellschaft RLP sieht dringenden politischen Handlungsbedarf und hat zu einem landesweiten Fachforum nach Mainz geladen.
Frauenhaus trifft Schulen
Das Frauenhaus der Diakonie Ruhr-Hellweg hat rund 200 Schüler*innen und Lehrkräfte aus sechs Hammer Schulen zur interaktiven Veranstaltung „Gewalt ist nie okay – Häusliche Gewalt erkennen und richtig reagieren“ eingeladen. Frauenhausleiterin Sarah Hohoff und ihr Team informierten über Themen wie: „Was ist Gewalt? Welche Formen kann sie annehmen und wo bekomme ich Hilfe?“ Eine ehemalige betroffene Jugendliche war als Gast eingeladen und erzählte von ihren damaligen Erfahrungen im Frauenhaus Hamm.
Gartenprojekt mit der Diakonie Katastrophenhilfe
Das Quartiersprojekt in Hagen, das von der Hochwasserhilfe der Diakonie Katastrophenhilfe finanziert wird und durch Katastrophenprävention und Klimafolgenanpassung das soziale Miteinander in der Stadt stärken will, hat nun ein Gartenprojekt gestartet. Bei einer gemeinsamen Müll- und Pflanzaktion setzten Schüler*innen des Gymnasium Hohenlimburg ein Zeichen für Engagement und gelebten Klimaschutz.
Iserlohner Werkstätten starten Pilotprojekt
Die Iserlohner Werkstätten, Tochtergesellschaft der Diakonie Mark-Ruhr, gehen neue Wege in Sachen Inklusion und Arbeitssicherheit: Als Pilotprojekt werden dort bundesweit erstmals Menschen mit Handicap zu betrieblichen Ersthelfer*innen ausgebildet – mit dem Ziel der offiziellen Anerkennung durch die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Damit wollen die Iserlohner Werkstätten zeigen: Kompetenz kennt keine Behinderung.
Bundestagsabgeordneter besucht Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte
Der Bundestagsabgeordnete Paul Ziemiak hat in Iserlohn die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE) besucht und dort mit Mitarbeitenden über die Chancen und Hindernisse gelingender Integration gesprochen. Beim Treffen waren auch Klient*innen dabei, die ihre Erfahrungen in Integrationskursen sowie die Herausforderungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt und beim Ankommen in der Gesellschaft schilderten.
Diakonie-Familie übernimmt "Die Brücke"
Der Verein „Die Brücke“ der Freunde und Förderer psychisch Behinderter in Bochum-Wattenscheid und Umgebung plant seine Auflösung. Der Betrieb und die Trägerschaft der Einrichtungen und Dienste sollen deshalb zum 1. Juli 2026 an die Diakonie Ruhr übergehen. Für die Klient*innen der Brücke soll sich dadurch nichts ändern. „Wir möchten die bestehenden Angebote nahtlos weiterführen“, sagt Marita John, Geschäftsführerin für den Bereich Behindertenhilfe der Diakonie Ruhr. Auch die Mitarbeitenden möchte die Diakonie Ruhr übernehmen.
Spende für Bahnhofsmission Hagen
Die Bahnhofsmission Hagen der Diakonie Mark-Ruhr hat eine Spende in Höhe von 2.631,58 Euro von der Sparda-Bank Hagen bekommen. Die Spende ist Teil einer bundesweiten Spendenaktion der Genossenschaftsbank: Insgesamt stellt der Vorstand der Sparda-Bank 50.000 Euro für karitative Zwecke zur Verfügung, von denen 19 Bahnhofsmissionen in ganz Deutschland profitierten – darunter auch die Einrichtung in Hagen.
Nachhaltige Energieversorgung
Auf dem Dach des Krankenhauses Bethanien hat die Diakonie Bethanien eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit insgesamt drei Photovoltaik-Anlagen am Standort Solingen will das Unternehmen somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Mit der neuen Anlage setzen wir ein klares Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften im Gesundheitswesen“, sagt Marcus Willner, Technischer Leiter der Diakonie Bethanien. „Wir investieren in die Zukunft und zeigen, dass Klimaschutz und der Betrieb von Pflegeeinrichtungen Hand in Hand gehen können.“
Ein Obdach für den letzten Weg
Menschen ohne Wohnung sterben oft allein – auf der Straße, in Notunterkünften, fern von medizinischer und menschlicher Begleitung. In Wuppertal suchen Wohnungslosenhilfe und Hospizdienst der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal gGmbH jetzt gemeinsam Wege, um auch jenen ein würdiges Sterben zu ermöglichen, die kein Zuhause haben.
Drei Aktionen zum Vorlesetag 2025
Unter dem Motto „Vorlesen spricht deine Sprache“ hat sich die Diakonie Mark-Ruhr gemeinsam mit einigen Tochtergesellschaften am bundesweiten Vorlesetag 2025 beteiligt. Ob im Berufskolleg, in der Kita oder in der Bahnhofsmission – überall standen die Freude an Geschichten, die Kraft von Sprache und die Begegnung zwischen Menschen im Mittelpunkt.