Nahezu jede Einrichtung steht vor der Herausforderung, Klimaschutz-Maßnahmen umzusetzen und gleichzeitig die Gesundheit der Beschäftigten zu stärken. Mit ihrem Workshop-Angebot „Gesunde Erde – Gesunder Job“ denkt die Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen (GEGM) – gegründet 2020 von Dr. Eckart von Hirschhausen – beides zusammen.
Die Landeskoordinierungsstelle für das Ehrenamt in der Straffälligenhilfe hatte zur Jahrestagung nach Wuppertal eingeladen. Wie Haupt- und Ehrenamtliche dort gemeinsam nach Möglichkeiten suchten, für das Engagement im Justizvollzug zu werben.
Martin Geiß erlebte, wie sein Vater im Seniorenheim friedlich starb – ohne Angst und ohne Schmerzen. Die Diakonische Altenhilfe Wuppertal setzt seit Jahren auf eine Hospiz- und Palliativkultur, die den Menschen ein würdevolles Lebensende ermöglicht.
Wenn in einem Haushalt sämtliches Geld fest verplant ist, kann jede unvorhergesehene Zahlungsaufforderung eine finanzielle Notlage auslösen. Auch bei Patimat Akaeva hatten sich Ende vergangenen Jahres nach ihrem Jobverlust und als Folge der gestiegenen Energiekosten Schulden angesammelt. Wie die Hagener Beratungsstelle Arbeit der Diakonie Mark-Ruhr die alleinerziehende Mutter von fünf Kindern in dieser Situation gezielt unterstützen konnte.
Warum landen Kinder und Jugendliche immer wieder in verschiedenen Einrichtungen der Jugendhilfe? Und was können Fachkräfte und Träger tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen? Beim Fachtag des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL ging es um die sogenannten Systemsprenger. Die Ergebnisse der Forschung von Dr. Corinna Butzin zeigen: Nicht die Jugendlichen sind das Problem. Vielmehr machen sie sichtbar, wo Kommunikation, Beteiligung und verlässliche Beziehungen fehlen.
Eine verlässliche Krankenhausversorgung braucht faire Arbeitsbedingungen. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL und der Verband Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. warnen vor den Folgen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und fordern, dass tarifbedingte Personalkostensteigerungen auch künftig vollständig refinanziert werden.
Für viele junge Menschen in Nordrhein-Westfalen gestaltet sich der Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung zunehmend herausfordernd. Das zeigt der heute veröffentlichte „NRW-Report Arbeitsmarktpolitik“, den das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) exklusiv für die Freie Wohlfahrtspflege NRW erstellt hat.
Seit mittlerweile 25 Jahren gibt es in Nordrhein-Westfalen eine institutionell verankerte, staatlich unabhängige Abschiebungsbeobachtung. Der erste Abschiebungsbeobachter Deutschlands hat im Sommer 2001 am Flughafen Düsseldorf seinen Job gestartet. Schnell hatte sich das sogenannte Düsseldorfer Modell zu einer europaweit beachteten Initiative entwickelt. Allerdings fehlt bis heute eine entsprechende verbindliche Rechtsgrundlage. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Diakonie RWL als Träger der Abschiebungsbeobachtung fordern daher eine klare gesetzliche Regelung, die die unabhängige Abschiebungsbeobachtung absichert.
Ab 12. Juni 2026 muss das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) EU-weit umgesetzt werden. Die Reform stand auch im Mittelpunkt der Europäischen Asylrechtskonferenz im vergangenen Herbst in Spanien. Mehr als hundert Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutierten dort aktuelle Entwicklungen der europäischen Asylpolitik. Auch Judith Fisch, Referentin Flucht im Fachbereich Flucht, Migration und Integration der Diakonie RWL, war dabei.
Am 12. Juni will die Bundesregierung das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-BStabG) in erster Lesung in den Bundestag einbringen. Sollte das Gesetz in seiner jetzigen Form in Kraft treten, gefährdet das die ambulante pflegerische Versorgung.