Mindestens 1.029.000 Menschen waren in Deutschland im Jahr 2024 wohnungslos: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. hat heute ihre aktuellen Hochrechnungsergebnisse vorgestellt. Die Zahlen sind alarmierend.
Freiwilligendienst stärken und rechtssicher anrechnen. Mit Blick auf das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) macht die Diakonie RWL deutlich: Egal, wie Wehr- oder Ersatzdienst künftig aussehen – gute Lösungen bauen auf den Freiwilligendiensten auf. Diakonie-Experte Mathias Schmitten nennt drei Punkte, die jetzt umgesetzt werden müssen.
Wie gelingt Integration, wenn gesellschaftliche Debatten immer polarisierender werden? In Solingen kamen am 4. November über 100 Teilnehmende auf Einladung des Diakonischen Werkes Solingen, der Diakonie Deutschland und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zu der Fachtagung „Professionalität statt Polarisierung – Integration möglich machen“ zusammen.
Die mehr als 75 Jahre alte ökumenische Haustürsammlung von Diakonie und Caritas startet mit neuem Slogan, neuem Design und neuer Website. In einem mehrjährigen Prozess haben sich beide Verbandsgruppen aufgemacht, die traditionsreiche Sammlung ins 21. Jahrhundert zu überführen. Wie digitales und barrierearmes Spenden funktioniert.
Die Adventssammlung von Diakonie und Caritas ist 75 Jahre alt und mit fast 7.000 engagierten Sammlerinnen und Sammlern allein in Nordrhein-Westfalen eine der erfolgreichsten ökumenischen Fundraising-Aktionen. Gefördert werden mit den gesammelten Spenden ganz unterschiedliche soziale Projekte: zum Beispiel Hausaufgabenhilfe und Vesperkirchen, Plauderbänke, Wärmehilfen, Beratung für zugewanderte Menschen, Reparatur-Cafés. Nun gehen Diakonie und Caritas neue Wege: Die Sammlung wird digital, barrierearm und bekommt einen neuen, zeitgemäßen Online-Auftritt.
Die einen helfen ehrenamtlich, die anderen führt ihr Beruf jeden Tag in die Gefängnisse in NRW: Einmal im Jahr bringt die Landeskoordinierungsstelle für das Ehrenamt in der Straffälligenhilfe NRW bei der Diakonie RWL beide Gruppen zusammen. Was sie bei der Fachtagung in Wuppertal voneinander lernen konnten.
Beim Sommerfest im Entdeckerwald Soest stand die Lebensfreude von rund 100 geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Familien verbrachten sie einen unbeschwerten Tag in der Natur – mit Spiel, Musik und Kreativangeboten. Organisiert von Malteser, Kirchenkreis Soest-Arnsberg und Diakonie bot das Fest eine wertvolle Auszeit von ihrem Alltag in den Landesunterkünften.
Zahlen, die beeindrucken: Mehr als 7.300 junge Menschen zwischen zwölf und 27 Jahren haben im vergangenen Jahr die Jugendmigrationsdienste in Mitgliedseinrichtungen der Diakonie RWL genutzt. Im selben Zeitraum sind bei der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte im RWL-Verbandsgebiet nahezu 10.200 Fälle statistisch erfasst worden. Warum beide Programme auch in Zukunft wichtig bleiben – und der Bundestag geplanten Kürzungen keinesfalls zustimmen sollte.
Eine Gedenkstele auf dem Gelände des ehemaligen Evangelischen Schülerheims Martinstift in Moers erinnert seit heute Nachmittag an die Gewalttaten, denen Schüler Anfang der 1950er Jahre an diesem Ort ausgesetzt waren. „Wir waren die späten Opfer des von unserer Elterngeneration getragenen ,totalen Kriegs‘ eines mörderischen Regimes gegen jede Form von Mitmenschlichkeit“, sagte Dr. Gerhard Stärk, einer der Betroffenen, die die Aufarbeitung in Gang gesetzt hatten, in seiner Rede.
Fremde Sprache, neues Umfeld, bürokratische Hürden. Wer neu in Deutschland ist, muss immer wieder Hindernisse überwinden. Hier erzählen fünf geflüchtete Menschen, was ihnen das Ankommen erleichtert hat, wo sie Unterstützung gefunden haben – und warum Diakonie den Unterschied macht.