Ehrenamt

Die vielfältigen sozialen Aufgaben diakonischer Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz im Saarland könnten ohne die Mitwirkung freiwilliger Helfer nicht geleistet werden. Insbesondere in der Flüchtlingsarbeit, aber auch in der Alten- sowie Kinder- und Jugendhilfe engagieren sich über 150.000 Ehrenamtliche. Im Bereich der Diakonie RWL gibt es mit 21 Bahnhofsmissionen die bundesweit meisten sozialen Einrichtungen dieser Art. Auch die Evangelische Krankenhaushilfe, besser bekannt unter dem Namen „Grüne Damen“ ist mit 4.200 Ehrenamtlichen sehr aktiv. Die Diakonie RWL unterstützt die Freiwilligen in ihrem Engagement, bildet sie fort und koordiniert ihren Einsatz.

Meldungen zum Thema Ehrenamt

Frau auf Plakat
13. Juli 2017

Kampagne der Betreuungsvereine

Den "Würde-Bewahrern" ein Gesicht geben

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland brauchen eine rechtliche Betreuung. Sie können ihr Leben nicht mehr alleine regeln. Die Mitarbeitenden der evangelischen Betreuungsvereine stehen ihnen zur Seite, schulen Ehrenamtliche und beraten Angehörige. Ihr Job wird immer wichtiger, ist in der Öffentlichkeit aber kaum bekannt. Mit einer Kampagne will die Diakonie RWL das nun ändern.

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zwei Hände abwehrend, mit einem lachenden Gesicht und einem Herz auf die Hände gemalt
6. Juni 2017

Trainings gegen Rechtspopulismus

Keine Angst vor Stammtischparolen

Was tun, wenn Nachbarn Flüchtlinge als Terroristen beschimpfen und Kollegen lautstark vor der "Islamisierung Deutschlands" warnen? Immer häufiger stoßen Mitarbeitende in ihrem privaten Umfeld auf rechte Stammtischparolen – und fühlen sich hilflos. Die Leiterin der Freiwilligen-Agentur der Diakonie An Sieg und Rhein, Birgit Binte-Wingen, bietet gemeinsam mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Trainings an.

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Jugendliche Obdachlose vorm Bahnhof
21. April 2017

Bahnhofsmission Dortmund

Von der ersten Hilfe bis zum letzten Halt

Wenn sich Armut in einer Stadt verändert, merkt es die Bahnhofsmission zuerst: Am Dortmunder Hauptbahnhof leben zwischen Reisenden und Berufspendlern viele, deren Leben unter die Räder gekommen ist. Am Ende der Gleise 2 bis 5 bekommen sie Kaffee, Lächeln, Hilfe in Not – und vor allem ein offenes Ohr.

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Zwei Frauen unter einem bunten Regenschirm
20. April 2017

Tag der Bahnhofsmission

Stationen der Hoffnung

"Hoffnung geben, wo Menschen leben" – unter diesem Motto laden die Bahnhofsmissionen am Samstag bundesweit zum Tag der offenen Tür ein. Ihre überwiegend ehrenamtliche Arbeit wird immer wichtiger für Reisende, Flüchtlinge und Menschen in Not. Diakonie RWL-Referentin Karen Sommer-Loeffen wünscht sich daher mehr finanzielle Unterstützung und Helfer.

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Gruppenbild
28. Februar 2017

Flüchtlingshilfe – Gute Beispiele

Keine Angst vor der Anhörung – Ehrenamtliche begleiten Flüchtlinge aufs Amt

Sie gelten als "Herzstück" des Asylverfahrens: die Anhörungen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Hier müssen Asylbewerber ihre Fluchtgründe glaubhaft präsentieren. Die Asylverfahrensberater der Diakonie bereiten sie auf das Gespräch vor. Unterstützung bekommen sie nun durch ehrenamtliche Flüchtlingshelfer wie Paul Gollenbusch. Er hat sich im Projekt "ArrivalAid" der Diakonie Düsseldorf schulen lassen.

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Ein Bankmitarbeiter übergibt zwei Mitarbeiterinnen in blauen Westen der Bahnhofsmission einen großen Scheck
19. Januar 2017

Innovationspreis Bahnhofsmission

Mehr als Wärmestube und Reisehilfe

Erzählcafés und kultursensible Spaziergänge – damit will die Bahnhofsmission Düsseldorf auf den Sozialraum Bahnhof aufmerksam machen. Ihr Projekt hat heute den Innovationspreis der Diakonie RWL erhalten. Die Auszeichnung soll die Vielfalt der ehrenamtlichen Arbeit in den Bahnhofsmissionen zeigen. Referentin Karen Sommer-Loeffen hat den Preis vor sechs Jahren ins Leben gerufen.

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Portrait drei Frauen auf dem Ehrenamtstag
14. November 2016

Ehrenamtstag

Dank an die "Gesichter der Willkommenskultur"

Sie sind das Gesicht der deutschen Willkommenskultur – die vielen freiwilligen Helfer, die sich bis heute für die Betreuung und Integration der Flüchtlinge einsetzen. Ihr Engagement haben Diakonie RWL und rheinische Kirche am Sonntag mit einem großen Dankesfest gewürdigt. Knapp 500 Ehrenamtliche aus über 70 Städten und Gemeinden erlebten einen ermutigenden und humorigen Tag mit prominenten Gästen wie dem bekannten Kabarettisten Eckart von Hirschhausen.

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Eine Frau trägt ein farbiges Kind auf dem Arm
2. November 2016

Patenschaften für Geflüchtete

Ehrenamt mit hohem Anspruch

Sie sind Lotsen im Behördendschungel, Kümmerer und Integrationshelfer – Pate für geflüchtete Menschen zu sein, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Um dabei nicht auszubrennen, brauchen Ehrenamtliche von Wohlfahrtsverbänden und Kirchen professionelle Unterstützung. Wie sie aussehen kann, damit hat sich jetzt eine Tagung der Diakonie RWL beschäftigt.   

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Portrait
15. September 2016

Neuer Wegweiser für Ehrenamtsarbeit

Hilfe für ausgebrannte Helfer

Rund 31 Millionen Bürger setzen sich in Deutschland für Menschen ein, die Hilfe benötigen. Doch nicht immer tut diese Hilfe gut. Welche Strategien es gegen das Ausbrennen im Ehrenamt gibt, das zeigt eine neue Broschüre der Diakonie RWL, Rheinland-Pfalz und Hessen. Sie erscheint in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die am 16. September beginnt.

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Flüchtlinge sitzen mit Ehrenamtlichen um einen Tisch im Café International
7. September 2016

Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Großes Dankesfest für alle Helfer

Willkommenspakete und spontane Hilfsaktionen, Runde Tische und Patenschaften – das Engagement der Ehrenamtlichen in Kirche und Diakonie für die Integration der Flüchtlinge ist ungebrochen. Dafür bedanken sich die Diakonie RWL und die Evangelische Kirche im Rheinland mit einem großen Fest in Bonn. Mit dabei: der bekannte Kabarettist Eckart von Hirschhausen.

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12. August 2016

Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Aktualisierte Broschüre und Dankeschön-Tag in Bonn

Der Wegweiser für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen mit dem Titel "Unter dem Schatten deiner Flügel" steht jetzt in einer zweiten Auflage zur Verfügung. Die Diakonie RWL und die Evangelischen Kirchen Rheinland, Westfalen und Lippe haben die Handreichung komplett überarbeitet und aktualisiert. Außerdem bedanken sich Diakonie und Kirche am 13. November mit einem großen Ehrenamtstag bei allen freiwilligen Helfern.

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Kleine Gruppe im Kreis stehend
27. Juni 2016

"Interkulturelle Verständigung - Miteinander den Alltag gestalten"

Film der Diakonie RWL gibt Einblicke in die Praxis interkultureller Bildung

Seit vielen Jahren bietet die Diakonie RWL Qualifizierungsreihen zur interkulturellen Arbeit. Jetzt wurde ein Film erstellt, der einen Einblick in die Praxis dieser Bildungsarbeit gibt.

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Portrait Nikodemus und Montag
13. Mai 2016

Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Der schwierige Alltag nach der Euphorie

Die riesige Welle der Hilfsbereitschaft ist verebbt, die euphorische Willkommenskultur für Zuwanderer verflogen. Zwar engagieren sich noch viele freiwillige Helfer in der diakonischen und kirchlichen Flüchtlingsarbeit. Aber ihre Tätigkeit hat sich verändert. Das wurde auf einer Veranstaltung der Diakonie RWL und rheinischen Kirche für Ehrenamts-Koordinatoren deutlich.

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Ludger Lang und Josef Dahmann
30. November 2015

Inklusion – Gute Beispiele

Bahnhofsmission Inklusiv - Reisehilfe einmal umgekehrt

An Deutschlands Bahnhöfen sind Menschen mit Behinderungen meistens diejenigen, die Hilfe bekommen. In Essen ist es umgekehrt: Hier unterstützen Menschen mit Handicap die Reisenden. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern der Bahnhofsmission bieten sie in sogenannten „Tandems“ ihre Hilfe an. Das bundesweit einmalige Inklusionsmodell kommt gut an.

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Portrait von Barbara Montag
16. November 2015

Neue Ehrenamtskoordinatorin für Flüchtlingsarbeit

„Kirche und Diakonie bewegen gemeinsam mehr“

Sie ist seit mehr als zwanzig Jahren bei der Diakonie RWL und hat als Theologin und Diakoniewissenschaftlerin für den Verband wichtige Akzente gesetzt. Nun übernimmt Barbara Montag eine neue, zusätzliche Aufgabe: Sie koordiniert die Ehrenamtsarbeit in der Flüchtlingshilfe. Dafür baut sie mit der rheinischen und westfälischen Kirche ein Netzwerk auf. Mit gutem Grund: „Gemeinsam können wir viel mehr bewegen“, meint Barbara Montag im Interview.

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27. Oktober 2015

Gründungsveranstaltung Ehrenamts-Plattform

„Freiwillige sind sozialer Kitt der Gesellschaft“

NRW will das ehrenamtliche Engagement seiner Bürger stärken. Zu diesem Zweck haben sich Verbände der Freien Wohlfahrtspflege und andere gemeinnützige Organisationen am Montag zu einer landesweiten Plattform zusammengeschlossen. Für die Diakonie RWL unterzeichnete Vorstand Christian Heine-Göttelmann die Vereinbarung. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war bei dem Festakt in Duisburg dabei.

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Porträtfoto von Karen Sommer-Loeffen
23. Oktober 2015

Neue Ehrenamts-Plattform für NRW

Kooperation statt Konkurrenz

Rund 2,5 Millionen Menschen in NRW engagieren sich ehrenamtlich in Initiativen, Kirchen, Verbänden und Vereinen. Um diesem Engagement eine Stimme zu geben, schließen sich die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege am Montag mit anderen gemeinnützigen Organisationen zu einer landesweiten Plattform zusammen. Mit dabei: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Was das neue Netzwerk leisten kann und soll, erklärt die Referentin für Ehrenamtsarbeit der Diakonie RWL, Karen Sommer-Loeffen.

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28. September 2015

Rechtsbetreuung

Hinter jeder Akte steckt ein Schicksal

Es ist eine besondere Form der sozialen Arbeit: Schon lange kümmern sich bei der Diakonie RWL Betreuungsvereine um Menschen, die ihre rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr alleine regeln können. Obwohl deren Zahl stark zugenommen hat, finanziert der Staat diese Arbeit nur unzureichend - und gefährdet damit die Existenz der Betreuungsvereine. Was sie für ihre Klienten leisten, zeigt das Beispiel des Rechtsbetreuers Dennis Dick in Bochum.

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28. September 2015

Betreuungsvereine auf dem Prüfstand

Standards für gute Arbeit schaffen

Immer mehr Menschen in Deutschland können sich nicht um ihre rechtlichen Angelegenheiten kümmern, weil sie alt, krank oder behindert sind. Unter dem Dach der Diakonie RWL gibt es knapp 60 Betreuungsvereine, die diese Aufgabe übernehmen. Sie leisten schon seit vielen Jahren gute Arbeit, aber nachprüfbar war das bislang nicht. Jetzt hat ein Projekt erstmals Qualitätsstandards entwickelt und Zertifikate vergeben.

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Portrait Martin Hamburger
11. September 2015

Interview mit Diakoniedirektor Martin Hamburger

Der Rechtsbetreuung ein menschliches Gesicht geben

Unter dem Dach der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gibt es über 60 Betreuungsvereine, die rund 300 hauptamtliche Vereinsbetreuer und mehrere tausend Ehrenamtliche beschäftigen. Zu tun gibt es mehr als genug, dennoch müssen viele Vereine um ihre Existenz kämpfen. Der Vorsitzende des Fachverbands der Diakonie RWL, der Wuppertaler Diakoniedirektor Martin Hamburger, nennt die Gründe.

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Cover der Broschüre "Mut" mit einem Jungen, der Fußball spielt
27. August 2015

Diakonische Hilfe braucht Ermutigung

Neue Broschüre zum Sonntag der Diakonie

Braucht man Mut, wenn man in der Sozialen Arbeit oder in der Pflege tätig ist? Man braucht Einfühlungsvermögen und fachliche Fähigkeiten. Das ist klar. Aber Mut? Eine neue kleine Broschüre der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fragt danach, was Mut macht und was uns in der diakonischen Arbeit ermutigt. Die Broschüre erscheint zum Sonntag der Diakonie, der in vielen Gemeinden Anfang September begangen wird – als Anregung für Andachten und Gespräche.

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28. Juli 2015

Neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie

Kirche und Diakonie besser vernetzen

Früher war Diakonie ohne Kirchengemeinde nicht denkbar. Heute haben sich beide vielfach auseinander gelebt. Dabei wäre eine engere Zusammenarbeit sinnvoll, damit Hilfen vor Ort auch ankommen und besser vernetzt werden können. Was dafür nötig ist, wo die originären Chancen gemeindlicher Diakonie liegen und wie Diakonie und Kirchengemeinde erfolgreich gemeinsam handeln, ist Thema des neuen Werkstattbuches für Gemeindediakonie. Zu den Herausgebern gehören Barbara Montag von der Diakonie RWL und Professor Gerhard K. Schäfer von der Evangelischen Fachhochschule Bochum sowie Superintendent Joachim Deterding für die Ruhrgebietssuperintendenten-Konferenz. Mit zwei der Theologen sprach Sabine Damaschke.

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