In diesem Jahr ist es ein Vierteljahrhundert her, dass der Verein „Diakonisches Werk im Kirchenkreis Aachen e.V.“ zu seiner Gründungsversammlung zusammengekommen ist. Andreas Schäffer engagiert sich dort seit zwei Jahren ehrenamtlich im Vorstand. Der Professor im Ruhestand für Umweltwissenschaften an der RWTH Aachen warnt: In den vergangenen 25 Jahren stand die diakonische Arbeit noch nie so sehr unter Druck wie aktuell. Steigende Kosten, schwindende finanzielle Unterstützung, Fachkräftemangel und wachsende Bürokratie gefährden ihre Handlungsfähigkeit. Ein Weckruf zum Jubiläum.
Das Bundesinnenministerium schränkt den Zugang zu Integrationskursen ein, um Kosten zu sparen. Warum das Bündnis "Gesamtprogramm Sprache", in dem sich auch die Diakonie engagiert, einen weiterhin uneingeschränkten Zugang zu Integrationskursen für geflüchtete und zugewanderte Menschen fordert.
Weiterhelfen, begleiten, Halt geben, Mut machen – die 23 nordrhein-westfälischen Bahnhofsmissionen bieten viele Leistungen, für die sie derzeit um Menschlichkeit und Spenden werben. Das Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) unterstützt die Kampagne. Zum heutigen Auftakt geht es deshalb auch ums Dankbarsein – bei einem gemeinsamen Fototermin in Düsseldorf.
Immer mehr Menschen brauchen Pflege. Gleichzeitig steigen die Kosten. Wie eine professionelle Versorgung dennoch gesichert werden kann, darum ging es beim Fachtag des Evangelischen Verbands für Altenarbeit (EVA) des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL.
Im Dezember 2026 wird es zehn Jahre her sein, dass das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Deutschland verabschiedet wurde. Ein Gesetz, das die Rechte von Menschen mit Behinderungen stärken und ihnen zu mehr Selbstbestimmung verhelfen soll. Was bislang bundesweit daraus gemacht wurde? Zu wenig. Wie eine inklusive Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen trotz Kostendruck doch noch gelingen könnte, darüber diskutierten nun die Teilnehmenden beim Fachtag der Arbeitsgemeinschaft Bundesteilhabegesetz (AG BTHG) im evangelischen Fachverband für Teilhabe und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen – Diakonie RWL.
Jugendliche ohne festen Wohnsitz sind auch auf Wuppertals Straßen zu finden. Wie Madleine Gabriel von der mobilen Kinder- und Jugendarbeit der Diakonie Wuppertal sie in ihrem Alltag begleitet.
Zum Parlamentarischen Abend der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen sind zahlreiche Politikerinnen und Politiker der NRW-Landtagsfraktionen und der Landesregierung sowie mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege gekommen. Als neue Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft sieht Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke in der Heterogenität der Wohlfahrtsverbände eine Chance.
Morgen bringt die Landesregierung den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in den NRW-Landtag ein. Nach Protesten der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW konnten in Gesprächen mit der Landesregierung substanzielle Verbesserungen im Gesetzentwurf im Vergleich zum Referentenentwurf erreicht werden.
Kirsten Schwenke, die Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege NRW, kommentiert den Rücktritt von Familien- und Fluchtministerin Josefine Paul am 27. Januar 2026 wie folgt:
Als Referentin für Wohnungsnotfallhilfe beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe und Geschäftsführerin des evangelischen Fachverbandes Wohnungslosenhilfe spricht Katrin Müller darüber, wie jeder von uns obdachlosen Menschen bei extremer Kälte helfen kann und nimmt die Kommunen in die Pflicht.