Viele Menschen verbinden ein Hospiz mit Hoffnungslosigkeit und Trauer. Doch das Christliche Hospiz am Dönberg in Wuppertal ist vor allem ein Ort des Lichts und Lebens – für schwerkranke Menschen, die ihre letzte Zeit nicht mehr zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung verbringen können und möchten.
Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe laden gemeinsam zum 3. Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt ein.
Die aktuelle Reformpolitik der Bundesregierung führt zu mehr sozialer Ungleichheit, sagt Sigrid Leitner, Professorin für Sozialpolitik an der Technischen Hochschule Köln. Die Sozialwissenschaftlerin sieht eine zunehmende Entsolidarisierung im deutschen Sozialstaat und vermisst eine breite soziale Bewegung gegen die Kürzungen. Im Interview erklärt sie, was sich derzeit verändert und warum es mehr Solidarität zwischen den verschiedenen Gruppen braucht.
Raus aus dem Büro, rein in die Arbeit mit hilfebedürftigen Menschen: Das ist der Sinn der Hospitationen, die Pastor Dr. Bartolt Haase, Vorstandsvorsitzender v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, zweimal pro Jahr absolviert. Wie er seine beiden Schichten im Haus Emmaus in Bielefeld-Bethel erlebt hat.
Nach der Machtübernahme der Taliban vor fünf Jahren war ihr freies Leben zu Ende, erzählt eine junge Afghanin, die mit ihrer Familie nach Deutschland floh. Für die herzliche Aufnahme ist sie dankbar, doch die Angst vor dem Einfluss der Taliban bleibt.
Moderne Kinder- und Jugendhilfe hat mit den Heimstrukturen von früher nicht mehr viel zu tun. Mitbestimmung gehört für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die pädagogischen Fachkräfte in den Wohngruppen der Graf Recke Kinder- & Jugendhilfe inzwischen selbstverständlich dazu. Auch wenn sie für beide Seiten nicht immer bequem ist.
Wie kann aus dem reinen Überleben wieder ein Leben werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 120 Menschen mit Armutserfahrung beim diesjährigen Treffen in Düsseldorf. Im Austausch mit Wissenschaft und Wohlfahrt entwickelten sie konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung.
Ab dem 1. August 2026 haben alle Kinder der ersten Klassenstufen einen Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und Betreuung. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) warnt davor, dass sich die ohnehin angespannte strukturelle und finanzielle Situation der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Nordrhein-Westfalen weiter verschärft.
Einsamkeit ist oft unsichtbar. In den Bahnhofsmissionen jedoch ist Einsamkeit eine zentrale Erfahrung vieler Menschen. Bahnhofsmissionen sind für viele ein erster Anlaufpunkt – ohne Termin, niedrigschwellig, mit offenen Ohren und Herzen.
„Die Auswirkungen der jüngsten Hitzewellen zeigen deutlich, dass der Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen gestärkt werden muss“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. „Die hohen Temperaturen belasten sowohl die Bewohner*innen als auch unser Personal. Zwar setzen unsere Einrichtungen bereits heute umfangreiche Hitzeschutzmaßnahmen um. Dennoch stoßen viele Häuser an bauliche Grenzen, die sich nicht durch Engagement allein überwinden lassen.“