Die Diakonie Katastrophenhilfe erhielt 2025 fast 30 Millionen Euro an Spenden und damit in etwa dasselbe Ergebnis wie im Vorjahr. Dieses stabile Spendenergebnis kommt zu einer Zeit, in der die öffentlichen Mittel für humanitäre Hilfe deutlich gesunken sind.
Menschen, die von Armut betroffen sind, spüren Einschränkungen in allen Lebensbereichen. Das zeigen entsprechende Erfahrungsberichte, die die Freie Wohlfahrtspflege NRW im heute veröffentlichten 6. Armuts- und Reichtumsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen vorstellt.
Ein Drittel der Einwohner*innen bekommt staatliche Unterstützung, der Anteil der Bürger*innen mit Migrationshintergrund ist überdurchschnittlich hoch, und in der Presse sorgt der Essener Stadtteil Altendorf immer mal wieder für negative Schlagzeilen. Was die Mitglieder der Nationalen Armutskonferenz (nak) beim Rundgang durchs Quartier erlebt haben.
Fünf Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz konzentriert sich die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) auf den Übergang vom Krisenmanagement hin zu nachhaltiger Vorsorge. An drei Standorten baut die Diakonie Katastrophenhilfe RWL Katastrophenschutzanlaufstellen auf. Sie sollen den vorhandenen Bevölkerungsschutz ergänzen, Schnittstelle für Behörden sein und die Selbsthilfe der Bevölkerung fördern. Zentrale Erkenntnisse aus der umfassenden Hochwasserhilfe der vergangenen Jahre fließen darin ein.
Mit 3.216 rückgeführten Personen wurden im Jahr 2025 mehr Menschen über die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen abgeschoben als 2024 (3.007 Personen). Grund für den Anstieg ist unter anderem die fortgeführte „Rückführungsoffensive“ der Bundesregierung. Der Flughafen Düsseldorf bleibt weiterhin einer der Flughäfen, über die bundesweit die meisten Abschiebungen erfolgen. Über die Begleitumstände der Abschiebungen gibt der mit Beispielfällen und Grafiken versehene Bericht der unabhängigen Abschiebungsbeobachtung Auskunft.
Nahezu jede Einrichtung steht vor der Herausforderung, Klimaschutz-Maßnahmen umzusetzen und gleichzeitig die Gesundheit der Beschäftigten zu stärken. Mit ihrem Workshop-Angebot „Gesunde Erde – Gesunder Job“ denkt die Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen (GEGM) – gegründet 2020 von Dr. Eckart von Hirschhausen – beides zusammen.
Die Landeskoordinierungsstelle für das Ehrenamt in der Straffälligenhilfe hatte zur Jahrestagung nach Wuppertal eingeladen. Wie Haupt- und Ehrenamtliche dort gemeinsam nach Möglichkeiten suchten, für das Engagement im Justizvollzug zu werben.
Martin Geiß erlebte, wie sein Vater im Seniorenheim friedlich starb – ohne Angst und ohne Schmerzen. Die Diakonische Altenhilfe Wuppertal setzt seit Jahren auf eine Hospiz- und Palliativkultur, die den Menschen ein würdevolles Lebensende ermöglicht.
Wenn in einem Haushalt sämtliches Geld fest verplant ist, kann jede unvorhergesehene Zahlungsaufforderung eine finanzielle Notlage auslösen. Auch bei Patimat Akaeva hatten sich Ende vergangenen Jahres nach ihrem Jobverlust und als Folge der gestiegenen Energiekosten Schulden angesammelt. Wie die Hagener Beratungsstelle Arbeit der Diakonie Mark-Ruhr die alleinerziehende Mutter von fünf Kindern in dieser Situation gezielt unterstützen konnte.
Warum landen Kinder und Jugendliche immer wieder in verschiedenen Einrichtungen der Jugendhilfe? Und was können Fachkräfte und Träger tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen? Beim Fachtag des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen RWL ging es um die sogenannten Systemsprenger. Die Ergebnisse der Forschung von Dr. Corinna Butzin zeigen: Nicht die Jugendlichen sind das Problem. Vielmehr machen sie sichtbar, wo Kommunikation, Beteiligung und verlässliche Beziehungen fehlen.