Pressemitteilungen

Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert klare gesetzliche Standards für den Offenen Ganztag

Ab dem 1. August 2026 haben alle Kinder der ersten Klassenstufen einen Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und Betreuung. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) warnt davor, dass sich die ohnehin angespannte strukturelle und finanzielle Situation der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Nordrhein-Westfalen weiter verschärft.

Hitzeschutz in der Pflege

Diakonie RWL fordert verlässliche Finanzierung

„Die Auswirkungen der jüngsten Hitzewellen zeigen deutlich, dass der Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen gestärkt werden muss“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. „Die hohen Temperaturen belasten sowohl die Bewohner*innen als auch unser Personal. Zwar setzen unsere Einrichtungen bereits heute umfangreiche Hitzeschutzmaßnahmen um. Dennoch stoßen viele Häuser an bauliche Grenzen, die sich nicht durch Engagement allein überwinden lassen.“ 

Jahresbilanz 2025: Verlässliche Spenden für Brot für die Welt

13,7 Millionen Euro Spenden aus dem Rheinland, Westfalen und Lippe

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit rund eine Million weniger Spenden und Kollekten erhalten. Insgesamt spendeten die Menschen rund 72,6 Millionen Euro. Im Gebiet der evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe waren es 13,7 Millionen Euro Spenden und Kollekten, das ist ebenfalls weniger als 2024 (2024: 15,5 Millionen Euro).

Mehr Geld, aber keine echte Reform – KiBiz-Novelle lässt große Chance liegen

Freie Wohlfahrtspflege NRW bewertet KiBiz-Novelle abschließend

Gestern Abend hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen in dritter Lesung das Gesetz zur Änderung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beschlossen. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW ordnet den Prozess und das Ergebnis für die 8.300 Kindertageseinrichtungen, die sie vertritt, wie folgt ein:

Verlässliche Solidarität mit Menschen in Not

Diakonie Katastrophenhilfe veröffentlicht Jahresbilanz 2025

Die Diakonie Katastrophenhilfe erhielt 2025 fast 30 Millionen Euro an Spenden und damit in etwa dasselbe Ergebnis wie im Vorjahr. Dieses stabile Spendenergebnis kommt zu einer Zeit, in der die öffentlichen Mittel für humanitäre Hilfe deutlich gesunken sind.

„Im Prinzip guckt man nur zu, wie andere Leute leben“

Freie Wohlfahrtspflege NRW im aktuellen, sechsten Armuts- und Reichtumsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen

Menschen, die von Armut betroffen sind, spüren Einschränkungen in allen Lebensbereichen. Das zeigen entsprechende Erfahrungsberichte, die die Freie Wohlfahrtspflege NRW im heute veröffentlichten 6. Armuts- und Reichtumsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen vorstellt.

Neue Anlaufstellen für den Katastrophenfall

Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe nutzt Erfahrung aus fünf Jahren Hochwasserhilfe

Fünf Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz konzentriert sich die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) auf den Übergang vom Krisenmanagement hin zu nachhaltiger Vorsorge. An drei Standorten baut die Diakonie Katastrophenhilfe RWL Katastrophenschutzanlaufstellen auf. Sie sollen den vorhandenen Bevölkerungsschutz ergänzen, Schnittstelle für Behörden sein und die Selbsthilfe der Bevölkerung fördern. Zentrale Erkenntnisse aus der umfassenden Hochwasserhilfe der vergangenen Jahre fließen darin ein.

Mehr Abschiebungen – Schutz im Vollzug weiterhin lückenhaft

Abschiebungsbeobachtung: Vertreter*innen des Forums Flughäfen in NRW kommentieren die Dokumentation

Mit 3.216 rückgeführten Personen wurden im Jahr 2025 mehr Menschen über die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen abgeschoben als 2024 (3.007 Personen). Grund für den Anstieg ist unter anderem die fortgeführte „Rückführungsoffensive“ der Bundesregierung. Der Flughafen Düsseldorf bleibt weiterhin einer der Flughäfen, über die bundesweit die meisten Abschiebungen erfolgen. Über die Begleitumstände der Abschiebungen gibt der mit Beispielfällen und Grafiken versehene Bericht der unabhängigen Abschiebungsbeobachtung Auskunft.

Geplantes GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gefährdet konfessionelle Krankenhäuser 

Eine verlässliche Krankenhausversorgung braucht faire Arbeitsbedingungen. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL und der Verband Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. warnen vor den Folgen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und fordern, dass tarifbedingte Personalkostensteigerungen auch künftig vollständig refinanziert werden.

Freie Wohlfahrt NRW stellt „NRW-Report Arbeitsmarktpolitik“ vor

Frühzeitige Unterstützung entscheidet über Ausbildungschancen junger Menschen und vermeidet Folgekosten

Für viele junge Menschen in Nordrhein-Westfalen gestaltet sich der Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung zunehmend herausfordernd. Das zeigt der heute veröffentlichte „NRW-Report Arbeitsmarktpolitik“, den das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) exklusiv für die Freie Wohlfahrtspflege NRW erstellt hat.