Die einen helfen ehrenamtlich, die anderen führt ihr Beruf jeden Tag in die Gefängnisse in NRW: Einmal im Jahr bringt die Landeskoordinierungsstelle für das Ehrenamt in der Straffälligenhilfe NRW bei der Diakonie RWL beide Gruppen zusammen. Was sie bei der Fachtagung in Wuppertal voneinander lernen konnten.
Beim Sommerfest im Entdeckerwald Soest stand die Lebensfreude von rund 100 geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Familien verbrachten sie einen unbeschwerten Tag in der Natur – mit Spiel, Musik und Kreativangeboten. Organisiert von Malteser, Kirchenkreis Soest-Arnsberg und Diakonie bot das Fest eine wertvolle Auszeit von ihrem Alltag in den Landesunterkünften.
Zahlen, die beeindrucken: Mehr als 7.300 junge Menschen zwischen zwölf und 27 Jahren haben im vergangenen Jahr die Jugendmigrationsdienste in Mitgliedseinrichtungen der Diakonie RWL genutzt. Im selben Zeitraum sind bei der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte im RWL-Verbandsgebiet nahezu 10.200 Fälle statistisch erfasst worden. Warum beide Programme auch in Zukunft wichtig bleiben – und der Bundestag geplanten Kürzungen keinesfalls zustimmen sollte.
Eine Gedenkstele auf dem Gelände des ehemaligen Evangelischen Schülerheims Martinstift in Moers erinnert seit heute Nachmittag an die Gewalttaten, denen Schüler Anfang der 1950er Jahre an diesem Ort ausgesetzt waren. „Wir waren die späten Opfer des von unserer Elterngeneration getragenen ,totalen Kriegs‘ eines mörderischen Regimes gegen jede Form von Mitmenschlichkeit“, sagte Dr. Gerhard Stärk, einer der Betroffenen, die die Aufarbeitung in Gang gesetzt hatten, in seiner Rede.
Fremde Sprache, neues Umfeld, bürokratische Hürden. Wer neu in Deutschland ist, muss immer wieder Hindernisse überwinden. Hier erzählen fünf geflüchtete Menschen, was ihnen das Ankommen erleichtert hat, wo sie Unterstützung gefunden haben – und warum Diakonie den Unterschied macht.
Das Stadtteilzentrum Wiki in Wichlinghausen feiert sein zehnjähriges Bestehen. Das Projekt der Diakonie Wuppertal, Stadt und Kirchengemeinde ist längst mehr als ein Treffpunkt: ein Ort, an dem Fremde zu Nachbarn werden, Sprache Brücken schlägt und Ehrenamt Gemeinschaft stiftet.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW nimmt mit großer Sorge den Antrag "Wahrung der politischen Neutralität bei öffentlich geförderten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe statt parteipolitischer Agitation" der AfD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis. In dem Antrag wird eine parteipolitische Neutralität von öffentlich geförderten freien Trägern der Kinder‐ und Jugendhilfe gefordert. Die politische Betätigung von Freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe solle so kontrolliert und beschränkt werden.
Mit einem Fest auf dem Vorplatz des Eurobahnhofs Saarbrücken feierte die Ökumenische Bahnhofsmission ihr 100-jähriges Bestehen. Die Träger, die Diakonie Saar und der Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V., richteten ein Programm mit viel Musik und einer Ehrung für die Ehrenamtlichen aus.
Im Projekt NesT helfen Ehrenamtliche Geflüchteten beim Ankommen in Deutschland. Das Programm schreibt viele Erfolgsgeschichten – eine davon ist die der Familie Makuach in Dinslaken. Trotzdem will die Bundesregierung NesT nicht fortsetzen.
Beim Dialogforum in Dortmund mit dem Titel "Die Zukunft wird heiß! Wer zahlt beim Klima drauf und wer gewinnt?" sind Menschen mit gegensätzlichen Positionen zum Klimawandel miteinander ins Gespräch gekommen. Wie ein respektvoller Austausch auch bei brisanten Themen gelingen kann.