Die Freie Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen richtet zusammen mit dem VPK-Landesverband NRW e.V. vom 1. bis 5. September 2025 erstmals die Woche der Erziehungshilfe aus. Unter dem Motto "Wir gestalten Zukunft mit Kindern, Jugendlichen und Familien" soll eine Woche lang landesweit sichtbar werden, wie vielfältig, engagiert und unverzichtbar die Hilfen zur Erziehung in NRW sind.
Der Helmut-Simon-Preis der Diakonie in Rheinland-Pfalz wird alle zwei Jahre vergeben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt und fördert das soziale Engagement von Personen, Initiativen und Institutionen, die sich für Menschenwürde, Diversität, soziale Teilhabe, Integration und Inklusion einsetzen und engagiert gegen Rassismus und Unmenschlichkeit vorgehen.
Bezahlbares Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit, auch in NRW. Die Mieten steigen, Sozialwohnungen verschwinden, und Menschen mit geringem Einkommen werden verdrängt. Seit 2021 sind die Mieten in den meisten Großstädten NRWs um mehr als 20 Prozent gestiegen, wie Zahlen der Empirica Preisdatenbank zeigen. Der Bestand an Sozialwohnungen ist von 1,3 Millionen (1990) auf aktuell 422.000 gesunken. Bis 2030 fallen nach Berechnungen der NRW-Bank rund 40 Prozent dieser Wohnungen aus der Preisbindung. Zudem liegt die Leerstandsquote mit landesweit 1,4 Prozent unter den von Fachleuten empfohlenen 3 Prozent, was auf einen angespannten Wohnungsmarkt hindeutet.
Wer modisch unterwegs ist, trägt Jutetasche. Längst sind die Stoffbeutel, die Ende der 1970er Jahre erstmals mit dem Slogan "Jute statt Plastik" auf den deutschen Markt kamen, im Alltag angekommen. Wie die "GEPA" seit 50 Jahren immer wieder neue Impulse setzt, um den fairen Handel voranzubringen.
Wer in weniger als einer Stunde aus leeren Fässern, Seilen und Rundhölzern ein stabiles Floß bauen kann, der ist nicht nur teamfähig, sondern auch strategisch, kreativ und ein echter Problemlöser. Wie sich die mobile Hochwasserhilfe der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe nach der Flut im Juli 2021 zum Erfolgsprojekt entwickelt hat.
Die Hochwasser in Süddeutschland, Tschechien, Polen und in Spanien haben das Spendenergebnis der Diakonie Katastrophenhilfe im Jahr 2024 maßgeblich beeinflusst. „Wir erleben zunehmend Naturkatastrophen vor der eigenen Haustür. Viele Menschen sind direkt betroffen. Dadurch wächst die Anteilnahme auch in unserer Region. Dafür danke ich von Herzen allen Spenderinnen und Spendern“, sagt Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie RWL. 6.700.579 Euro Spenden hat das evangelische Hilfswerk in Rheinland, Westfalen und Lippe 2024 erhalten. Insgesamt sind Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe für die weltweite Hilfe zurückgegangen.
Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit deutlich mehr Spenden und Kollekten von Privatpersonen und Gemeinden erhalten. Im Gebiet der evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe waren es 15,5 Millionen Euro, das ist deutlich mehr als 2023 (2023: 13,2 Millionen Euro, Steigerung um 17 Prozent). Deutschlandweit spendeten die Menschen 4,6 Millionen Euro mehr als im Jahr 2023.
Ein gemeinsamer Zoobesuch mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Seniorenzentrums, dazu noch mit ganz unterschiedlichen Pflegegraden – das wirkt auf den ersten Blick fast unmöglich. Umso bemerkenswerter, dass das Haus Simeon der Diakonie Münster sich genau auf dieses Abenteuer eingelassen hat. Am Ende stand ein unvergesslicher Tag, der allen Beteiligten sichtbar große Freude bereitete. Ermöglicht wurde der Ausflug durch Kollektenmittel der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Was bringt ein Freiwilligendienst – für junge Menschen, für Einrichtungen, für die Gesellschaft insgesamt? Eine aktuelle Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung ist dieser Frage nachgegangen. Im Fokus steht dabei der Freiwilligendienst als Einstieg in den Pflegeberuf. Interessant: Viele Freiwillige beginnen ihren Dienst in der sozialen Betreuung. Und finden darüber den Weg in die Pflege. Das sind die vier wichtigsten Ergebnisse der Studie.
Eine Drillingsschwangerschaft, eine Frühchengeburt oder auch die fehlende Hebamme: Es gibt zahlreiche unerwartete und herausfordernde Situationen, die rund um eine Geburt auftreten können. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf müssen werdende Eltern diese nicht allein meistern. Seit 2018 gibt es in dem Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie sogenannte Familienlotsinnen. Sie kennen die Angebote in Düsseldorf ganz genau und lotsen werdende Eltern und Familien ganz individuell zum richtigen Angebot.