Pressemitteilung

Wiederaufbauhilfe nach dem Hochwasser erreicht rund 800 Haushalte

Hochwasserhilfe: Erfolgreiche Förderlinie kurz vor Abschluss

Zehn Millionen Euro hat die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL) für den Wiederaufbau nach dem Hochwasser im Juli 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Kurz vor Ablauf der Antragsfrist am 31. Dezember 2025 sind nahezu sämtliche Spendengelder verteilt.

Fördermittel und Spenden

Individuelle Begleitung

„Mit der Förderlinie Wiederaufbauhilfe konnten wir bislang rund 800 Haushalte erreichen“, sagt Julia Schaaf, die die Hochwasserhilfe beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe koordiniert. „In zahlreichen Gesprächen haben vom Hochwasser betroffene Menschen immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig es für sie war, dass unsere Teams sie auf dem langen Weg des Wiederaufbaus individuell begleitet und finanziell unterstützt haben.“

Die durchschnittliche Fördersumme in der Hilfslinie Wiederaufbau lag bei rund 13.500 Euro. Anträge stellen konnten Privatpersonen, die finanzielle Unterstützung beim Wiederaufbau ihres selbst genutzten Wohneigentums benötigten.

Vorbereitung auf künftige Katastrophen

Auch von den anderen Förderlinien haben bereits zahlreiche Hochwasser-Betroffene profitiert: Innerhalb der Förderlinie Haushaltsbeihilfe (zum 31. August 2023 ausgelaufen) mit einem Gesamt-Fördervolumen von 9,2 Millionen Euro wurden beispielsweise insgesamt 1.875 Anträge ausgezahlt; die durchschnittliche Fördersumme lag bei rund 4.900 Euro. Außerdem konnte die DKH RWL unmittelbar nach der Katastrophe im Juli 2021 die Menschen in den Hochwasserregionen unter anderem mit Soforthilfen in Höhe von 2,8 Millionen Euro unterstützen.

Julia Schaaf: „Wir sind dankbar, dass wir als Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe mit unserem Hochwasserhilfe-Programm für so viele Betroffene den Unterschied machen konnten.“

Im kommenden Jahr nimmt die DKH RWL in ihrer täglichen Arbeit vor Ort noch stärker die Vorbereitung auf mögliche künftige Katastrophen wie etwa Überschwemmungen, lange Hitzeperioden oder großflächige Stromausfälle in den Blick. „Die Zahl der Gefährdungslagen in Deutschland nimmt zu. Auf solche Szenarien müssen wir in Zukunft gut vorbereitet sein. Je mehr Menschen im Ernstfall eigenverantwortlich richtig handeln, desto besser“, sagt Markus Koth, Koordinator nationale Katastrophenhilfe bei der Diakonie Katastrophenhilfe. „Bei der Katastrophenvorsorge wollen wir vorhandene lokale Strukturen nutzen. So gelingt im Ernstfall schnelle und passgenaue Hilfe erfahrungsgemäß am besten.“

Das ist die Diakonie Katastrophenhilfe RWL
Die Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) kooperieren in der Hochwasserhilfe unter dem Namen Diakonie Katastrophenhilfe RWL.

Ansprechperson

Porträtfoto Verena Bretz
Verena Bretz
Referentin
V.Bretzatdiakonie-rwl.de