Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL begrüßt die Überlegungen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), das Schwarzfahren in Bussen und Bahnen zu entkriminalisieren. Über die Gründe sprechen Heike Moerland, Leitung Geschäftsfeld Berufliche und soziale Integration, und Leon Held, Referent Geschäftsfeld Berufliche und soziale Integration, im Interview.
Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW) sind weiterhin in engem Austausch mit dem Landtag und der Landesregierung zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz). Heute haben sie ihre gemeinsame Stellungnahme an den Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend übersandt.
Bei einem gemütlichen Schwätzchen Körper und Geist trainieren – das können die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Bethesda der Diakonie Stiftung Salem. Warum ein Möbelstück, das die Diakonie RWL mit Kollektenmitteln finanziert hat, aus der Einrichtung nicht mehr wegzudenken ist.
Suchtprobleme gibt es überall. Doch im Dorf sind die Bedingungen andere als in der Stadt. Wege sind weit, Angebote rar, soziale Kontrolle groß. Wie Sozialarbeiter Nikolas Weinhold von der Diakonie An Sieg und Rhein betroffene Menschen unterstützt.
Der Rechtsanspruch in der Offenen Ganztagsschule startet zum 1. August 2026. Für die Schüler*innen im Grundschulbereich bedeutet das mehr Chancen auf gute Bildung. Doch bislang fehlt die gesetzliche Grundlage, ein entsprechendes Ausführungsgesetz. Weil das aber unerlässlich ist, macht der Evangelische Fachverband Ganztagsangebote an Schule Rheinland-Westfalen-Lippe weiter Druck und sucht dafür auch immer wieder das Gespräch mit Vertreter*innen aus der Landespolitik. Zuletzt bei einem Frühstück im NRW-Landtag.
Das Bundesinnenministerium will die Förderung der Asylverfahrensberatung (AVB) einstellen, die Freie Wohlfahrtspflege auf Bundes- und Landesebene fordert den Ausbau der Beratung. Julia Gorlt ist eine von mehr als 40 Berater*innen in NRW. Im Interview spricht sie über das Aufnahmesystem, Beratungsgespräche als Demokratiearbeit und Botschaften an Innenminister Dobrindt.
Wenn eine Wunde nicht innerhalb von vier bis zwölf Wochen heilt oder wenigstens zu heilen beginnt, sprechen Fachleute von einer chronischen Wunde. Besonders chronisch kranke und alte Menschen sind anfällig für solche Wunden. Darum ist es wichtig, dass sich Pflegefachkräfte ambulanter Dienste für die Behandlung spezialisieren. Wie die Diakonie RWL diesen Prozess begleitet.
Welche Themen beschäftigen Mitarbeitende – Haupt- wie Ehrenamtliche – in den Bahnhofsmissionen in Nordrhein-Westfalen? Beim Fachtag „Mission Zukunft: Herausforderungen für die Bahnhofsmissionen“ tauschten sich die Teilnehmenden aus, berichteten von ihren Erfahrungen und formulierten ihre Forderungen. Drei Stimmen aus der Praxis:
Die Bahnhofsmissionen sind Anlaufstelle für alle Menschen – von Reisenden bis hin zu Menschen in existenziellen Notlagen. Eine Landesförderung von 1,25 Millionen Euro hat 2025/2026 zusätzliche Projekte und wissenschaftliche Analysen möglich gemacht. Beim Fachtag zeigte sich, wie wichtig und zugleich herausfordernd die vielfältige Arbeit der Bahnhofsmissionen heute ist. Und wie hilfreich die durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales geförderten Projekte sind.
Fast 120.000 Frauen schuften in den honduranischen Textilfabriken – vor allem für internationale Modefirmen. Dabei setzen sie ihre Gesundheit aufs Spiel. Ein Projekt von Brot für die Welt klärt die Näherinnen über ihre Rechte auf: nicht nur am Internationalen Frauentag.