Den Menschen, die Unterstützung benötigen, eine Stimme geben und sich für gerechtere Lebensverhältnisse einsetzen – Das sind die Aufgaben der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen. Von 2018 bis 2019 war Diakonie-RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der 16 Spitzenverbände. Im Interview zieht er Bilanz seiner zweijährigen Amtszeit und hält Ausblick auf diakonische Aufgaben und Herausforderungen des neuen Jahres.
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe hat einen neuen Verwaltungsrat. Auf der Hauptversammlung in den Dortmunder Westfalenhallen wählten die Delegierten zehn neue Mitglieder. Mit einstimmigen Beschlüssen bestätigten die Delegierten den bisherigen Kurs des Vorstands. Gut gerüstet für die Herausforderungen in der aktuellen Gesundheits- und Sozialpolitik präsentierte sich die Diakonie RWL.
Geld für die Kleinsten – Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und NRW-Familienminister Joachim Stamp haben in Düsseldorf den "Gute-Kita-Vertrag" unterzeichnet. Mit den 1,2 Milliarden Euro soll die Betreuung in den 9.500 Einrichtungen verbessert und die Eltern mit einem zweiten beitragsfreien Kita-Jahr entlastet werden. "Qualität muss vor Beitragsfreiheit kommen", betont Kita-Expertin Sabine Prott.
Jedem helfen, egal wer er ist oder was er denkt. Marco Padberg und Jean Carol Hüffmann von der Bahnhofsmission Essen tun genau das. Sie sind eines von drei ehrenamtlichen Tandems, die in dem Modellprojekt "Bahnhofsmission Inklusiv" tätig sind. Es ist einzigartig in Deutschland und wurde mehrfach ausgezeichnet.
Die Digitalisierung der Arbeit ist in vollem Gange. In der sozialen Arbeit findet die Beratung allerdings meist noch face to face statt. Was kann digitale Beratung leisten und wo sind ihre möglichen Risiken? Ein Fachtag der Diakonie RWL gibt Antworten.
Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. konzentriert seine Kräfte in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Zum 30. September 2019 wurde die Geschäftsstelle in Münster geschlossen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab sofort in Düsseldorf zu erreichen.
Wie kann das Soziale erfolgreich in die sozialen Medien gebracht werden? Das beschäftigt alle Öffentlichkeitsarbeiter der Diakonie. Die Evangelische Stiftung Hephata hat jetzt mit ihrem Social-Media-Team einen neuen Weg eingeschlagen: Sie lässt Menschen mit Behinderung für sich selbst sprechen. Das kommt gut an, denn die Themen sind hochaktuell. Es geht um Liebe, Mobbing, gerechten Lohn, Respekt und Mitbestimmung.
Der langjährige Vorsitzende Geschäftsführer des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen in Münster, Pfarrer Dr. Hans-Georg Schütz, ist am Sonntag, 14. Juli 2019, im Alter von 86 Jahren verstorben. Von 1977 bis 1995 hat er die Diakonie in Westfalen und darüber hinaus wesentlich geprägt.
Der Wohnungsmarkt ist aus den Fugen geraten, nicht nur in Düsseldorf oder Köln. Inzwischen droht auch immer mehr Menschen in ländlichen Regionen der Verlust ihrer Wohnung, weil sie ihre Miete nicht mehr aufbringen können und keine neue, bezahlbare Wohnung finden. Im Oberbergischen Kreis unterstützen die Wohnhilfen Oberberg der Diakonie Michaelshoven schnell und unbürokratisch, wie Geschäftsbereichsleiterin Susanne Hahmann erläutert.
Sie reden beim Entgelt, bei den Arbeitszeiten und beim Kantinenessen mit – Auch in den diakonischen Werkstätten gibt es seit 2001 eine Vertretung für die Belange der Beschäftigten mit Behinderungen wie sie sonst der Betriebsrat übernimmt. Wie die sogenannten Werkstatträte in NRW die rund 78.000 Beschäftigten besser vertreten können, war Thema eines dreijährigen NRW-Projekts. Geleitet wurde es von Diakonie RWL-Referentin Petra Welzel. Die Ergebnisse des Projekts sind jetzt in einem Handbuch nachzulesen.