Obwohl viele Stellen unbesetzt sind, gelingt es langzeitarbeitslosen Menschen oft nicht, wieder in den Arbeitsmarkt zurückzufinden. Warum das so ist, zeigt eindrücklich die heute veröffentlichte Studie „Arbeit lohnt sich immer?! – Zwischen Sollen, Wollen und Können. Warum Langzeitarbeitslose trotz Fach- und Arbeitskräftemangel selten in den Arbeitsmarkt eintreten“ des Evangelischen Fachverbandes für Arbeit und soziale Integration (EFAS). Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie von Professor Franz Schultheis (Zeppelin Universität Friedrichshafen) und Professorin Claudia Schulz (Ev. Hochschule Ludwigsburg).
Auch vier Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 können Betroffene noch Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen. Die Diakonie Katastrophenhilfe RWL verlängert dafür die Antragsfrist für ihre Wiederaufbauhilfen und die Härtefallhilfen bis 31. Dezember 2025. In zwei Filmen berichten Betroffene, wie sie das Hochwasser erlebt haben und wie ihnen die Diakonie helfen konnte.
Wissenschaftler der Bergischen Universität in Wuppertal haben den gesellschaftlichen Mehrwert der Freien Wohlfahrtspflege im Bergischen Land errechnet. Das Ergebnis? Für viele eine echte Überraschung. Die Diakonie-Leiterinnen in Wuppertal und Solingen, Dr. Sabine Federmann und Ulrike Kilp, berichten, wie sie die Studie künftig für ihre wichtige Arbeit nutzen wollen.
Wie kann Armut sichtbar gemacht und Betroffene aktiv werden? Damit befassten sich die 80 Teilnehmenden des Treffens von Menschen mit Armutserfahrung in Köln. Das öffentliche Sichtbarmachen des Themas Armut, Formen des Protestes und des Widerstandes standen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit einem Protestzug durch Köln setzten die Teilnehmenden ein klares Zeichen: Soziale Ausgrenzung muss überwunden werden – Engagement und Zusammenhalt können Veränderung bewirken.
Vier Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz setzt die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) verstärkt auf Prävention. Außerdem verlängert sie die Antragsfrist für finanzielle Wiederaufbauhilfen bis Ende 2025.
Großer Andrang auf Tornister, Hefte und alles andere, was man für die Schule braucht: Die Diakonie Düsseldorf verteilte im Stadteilladen Flingern gemeinsam mit Commerz Real rund eine halbe Tonne Schulmaterialien an finanziell benachteiligte Familien – nach nur drei Tagen war alles weg.
Als Konsequenz aus der im Jahr 2023 vorgestellten Studie zum Martinstift in Moers hat die rheinische Kirchenleitung eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung zum Thema "Sexualisierte Gewalt in den evangelischen Internaten im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland" beschlossen. In einem öffentlichen Aufruf bitten die beauftragten Wissenschaftler und die rheinische Kirche um Unterstützung durch Betroffene und Zeitzeug*innen.
Gemeinsam mit dem "Ratschlag Kinderarmut" fordert die Diakonie massive Investitionen in die soziale Infrastruktur, um Kindern und Jugendlichen bessere Startchancen zu ermöglichen. In Deutschland ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen - das sind mehr als 2,8 Millionen Kinder.
Ehrenamtliche spielen in der Straffälligenhilfe eine wichtige Rolle. Sie besuchen Inhaftierte, hören ihnen zu und bringen ein wenig Normalität in den Knast-Alltag. Als landesweite Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Arbeit im Justizvollzug betreut die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe die Ehrenamtlichen, für die ihr Job oft eine Herzensaufgabe ist. Wir stellen drei von ihnen vor.
Ein neues Rechtsgutachten der Bertelsmann-Stiftung bestätigt: Ein gesetzlicher Anspruch auf einen Freiwilligendienst ist rechtlich möglich. Die Diakonie RWL begrüßt diese Klarheit und fordert die Politik auf, jetzt konkrete Schritte für eine gesetzliche Verankerung zu gehen.