Pressemitteilungen

Freiwilligendienste stärken heißt, sie verlässlich zu finanzieren

Bund und Land gemeinsam in der Verantwortung – auch beim FSJ

Düsseldorf, 17. September 2026. Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien hat sich beim Festakt zum 15-jährigen Bestehen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) für eine Stärkung der Freiwilligendienste ausgesprochen: Sie bezeichnete die Dienste als Investition in Zusammenhalt und Demokratie und betonte, dass es keine soziale Frage sein dürfe, ob jemand einen Freiwilligendienst leisten könne. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL teilt diesen Anspruch – und sieht Bund und Länder gemeinsam in der Verantwortung, ihn einzulösen. 

Sturzflut in Nepal

Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Soforthilfe kirchlicher Partner

Nach der verheerenden Sturzflut am Mittwoch in Nepal steigt die Zahl der Opfer und Vermissten. Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt Partnern der ACT Alliance, dem weltweit größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe, finanzielle Mittel für Soforthilfe bereit und ruft dafür zu Spenden auf.    

Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt

Kirche und Diakonie laden ein

Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe laden gemeinsam zum 3. Forum für Betroffene sexualisierter Gewalt ein.

Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert klare gesetzliche Standards für den Offenen Ganztag

Ab dem 1. August 2026 haben alle Kinder der ersten Klassenstufen einen Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und Betreuung. Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) warnt davor, dass sich die ohnehin angespannte strukturelle und finanzielle Situation der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Nordrhein-Westfalen weiter verschärft.

Hitzeschutz in der Pflege

Diakonie RWL fordert verlässliche Finanzierung

„Die Auswirkungen der jüngsten Hitzewellen zeigen deutlich, dass der Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen gestärkt werden muss“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. „Die hohen Temperaturen belasten sowohl die Bewohner*innen als auch unser Personal. Zwar setzen unsere Einrichtungen bereits heute umfangreiche Hitzeschutzmaßnahmen um. Dennoch stoßen viele Häuser an bauliche Grenzen, die sich nicht durch Engagement allein überwinden lassen.“ 

Jahresbilanz 2025: Verlässliche Spenden für Brot für die Welt

13,7 Millionen Euro Spenden aus dem Rheinland, Westfalen und Lippe

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit rund eine Million weniger Spenden und Kollekten erhalten. Insgesamt spendeten die Menschen rund 72,6 Millionen Euro. Im Gebiet der evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe waren es 13,7 Millionen Euro Spenden und Kollekten, das ist ebenfalls weniger als 2024 (2024: 15,5 Millionen Euro).

Mehr Geld, aber keine echte Reform – KiBiz-Novelle lässt große Chance liegen

Freie Wohlfahrtspflege NRW bewertet KiBiz-Novelle abschließend

Gestern Abend hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen in dritter Lesung das Gesetz zur Änderung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beschlossen. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW ordnet den Prozess und das Ergebnis für die 8.300 Kindertageseinrichtungen, die sie vertritt, wie folgt ein:

Verlässliche Solidarität mit Menschen in Not

Diakonie Katastrophenhilfe veröffentlicht Jahresbilanz 2025

Die Diakonie Katastrophenhilfe erhielt 2025 fast 30 Millionen Euro an Spenden und damit in etwa dasselbe Ergebnis wie im Vorjahr. Dieses stabile Spendenergebnis kommt zu einer Zeit, in der die öffentlichen Mittel für humanitäre Hilfe deutlich gesunken sind.

„Im Prinzip guckt man nur zu, wie andere Leute leben“

Freie Wohlfahrtspflege NRW im aktuellen, sechsten Armuts- und Reichtumsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen

Menschen, die von Armut betroffen sind, spüren Einschränkungen in allen Lebensbereichen. Das zeigen entsprechende Erfahrungsberichte, die die Freie Wohlfahrtspflege NRW im heute veröffentlichten 6. Armuts- und Reichtumsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen vorstellt.

Neue Anlaufstellen für den Katastrophenfall

Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe nutzt Erfahrung aus fünf Jahren Hochwasserhilfe

Fünf Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz konzentriert sich die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) auf den Übergang vom Krisenmanagement hin zu nachhaltiger Vorsorge. An drei Standorten baut die Diakonie Katastrophenhilfe RWL Katastrophenschutzanlaufstellen auf. Sie sollen den vorhandenen Bevölkerungsschutz ergänzen, Schnittstelle für Behörden sein und die Selbsthilfe der Bevölkerung fördern. Zentrale Erkenntnisse aus der umfassenden Hochwasserhilfe der vergangenen Jahre fließen darin ein.