Pressemitteilungen

Vorstände übergeben Wichern-Adventskranz

Traditioneller Wichern-Adventskranz für den Landtag und die Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf, 6. Dezember 2024. Die Vorstände des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann, haben heute, 6. Dezember 2024, den traditionellen Wichern-Adventskranz an den NRW-Landtag übergeben. Landtagspräsident André Kuper nahm den Kranz stellvertretend für alle Abgeordneten und Mitarbeitenden entgegen. 

Gewalt an Frauen verhindern und bekämpfen

Diakonie RWL fordert: Frauen besser vor Gewalt schützen

Frauen müssen besser vor Häuslicher Gewalt geschützt werden. Deshalb fordert die Diakonie RWL, das geplante Gewalthilfegesetz auf Bundesebene mit einem Anspruch auf Schutz und Beratung endlich umzusetzen und auskömmlich zu finanzieren.

Sachliche Debatte zu Asyl und Migration angemahnt

Diakonie RWL fordert, die Menschenrechte zu jeder Zeit zu wahren

Düsseldorf, 7. November 2024. Die Diskussionen um Asyl und Migration haben sich nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag Ende August in Solingen deutlich verschärft. Inmitten dieser aufgeheizten Debatte werden zunehmend populistische Forderungen laut, die von der Abschaffung des Individualrechts auf Asyl über die Streichung von Sozialleistungen bis hin zu schnelleren Abschiebungen reichen. Diese Forderungen stellen dabei das im Grundgesetz verankerte individuelle Recht auf Asyl und das Recht auf eine menschenwürdige Existenz in Frage, wurden aber teilweise in die sogenannten Sicherheitspakete von Land und Bund aufgenommen.

Abschiebungsbeobachtung: Jahresbericht belegt Anstieg der Fälle um 45 Prozent

Vertreter des Forums Flughäfen in NRW kommentieren die Dokumentation

Düsseldorf (5. November 2024). Mehr Abschiebungen über die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen: 2470 Menschen sind im Jahr 2023 per Flugzeug aus NRW abgeschoben worden. Das waren 45 Prozent mehr als im Jahr zuvor (1701 Menschen). Nach Frankfurt werden damit vom Düsseldorfer Flughafen die zweitmeisten Abschiebungen durchgeführt.

Sicheres Wohnen braucht gute Beratung und bessere Förderung

Verbände befürchten zunehmenden Wohnungsverlust durch die geplante Streichung von Beratungsangeboten.

Düsseldorf, 30. Oktober 2024. Das Bündnis "Wir wollen wohnen", bestehend aus Mietervereinen, Sozialverbänden und Gewerkschaften, zeigt sich enttäuscht von den Planungen der NRW-Landesregierung zum Haushalt 2025. Wohnungspolitische Impulse bleiben aus, und bei der Prävention von Wohnungsverlust setzt Schwarz-Grün den Rotstift an.

Ankommen unterstützen

Migrationsberatung stärken und den Zusammenhalt fördern

Düsseldorf, 15. September 2024. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) ruft den Bund und das Land NRW dazu auf, die geplanten Kürzungen in der Flüchtlings- und Migrationsberatung zurückzunehmen. "Wer heute an den Migrationsfachdiensten spart, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt von morgen", sagt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. "Wir brauchen mehr Präventions- und Beratungsangebote, nicht weniger."

Diakonie-Statement zum Landeshaushalt

"Geplante Kürzungen bedrohen die soziale Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen"

Düsseldorf, 12. September 2024. NRW-Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk wird am morgigen Freitag den Regierungsentwurf für den Landeshaushalt 2025 in den Landtag einbringen. Die Diakonie RWL fordert gemeinsam mit der Freien Wohlfahrtspflege NRW die Landtagsabgeordneten auf, die geplanten drastischen Kürzungen bei der sozialen Infrastruktur unseres Bundeslandes zurückzunehmen. Bitte nehmen Sie dazu folgendes Statement von Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke zur Kenntnis.

Gemeinsam gegen Wohnungslosigkeit

Mit starker Vernetzung Wohnungslosigkeit bekämpfen

Düsseldorf, 10. September 2024. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) fordert mehr Vernetzung im Kampf gegen Wohnungslosigkeit. "Das Thema Wohnen lässt sich nur mit vereinten Kräften bewegen", sagt Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke zum Tag der Wohnungslosen (11. September). "Wir brauchen eine gemeinsame Strategie und Vernetzung von Bund, Ländern, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren Akteur*innen, um das Menschenrecht auf Wohnen zu gewährleisten." Bundesweit sind laut Hochrechnungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) rund 600.000 Menschen wohnungslos, jede fünfte Person davon ist minderjährig.

Freiwilligendienst statt Pflichtdienst

Diakonie RWL: Freiwilligendienst statt Pflichtdienst – was die aktuelle Hertie-Studie wirklich zeigt

Düsseldorf, 5. September 2024. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL begrüßt die jetzt veröffentlichte Studie der Hertie-Stiftung zum Gesellschaftsdienst als einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Freiwilligendienste in Deutschland. Die Studie wird am 14. September 2024 auf dem Bürgerfest des Bundespräsidenten vorgestellt. Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL, stellt zentrale Aussagen der Studie vor.

Krankenhausreform in NRW

Nach den Anhörungen zur Krankenhausplanung in NRW: Diakonie RWL erwartet Änderungen

Düsseldorf, 4. September 2024. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL als Trägerverband für 52 evangelische Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen unterstützt die Krankenhausreform ausdrücklich, fordert aber Augenmaß bei der Umsetzung. Dies ist umso wichtiger, da jede Entscheidung über Zuweisung oder Nichtzuweisung von Leistungsgruppen unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen für ein Krankenhaus hat.