In einer idealen Welt können alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderungen – selbst entscheiden, was gut für sie ist. Dafür sind keine "Sonderrechte" nötig. Es reicht, wenn alle Menschen genau die Unterstützung bekommen, die sie benötigen, um gleich behandelt zu werden. So weit, so gut. Der Alltag sieht oft anders aus.
Seit 100 Tagen hat die Diakonie den Vorsitz in der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz. Im Interview sprechen die Geschäftsführer*innen der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Pfarrer Albrecht Bähr, und Heike Moerland, außerdem Geschäftsfeldleitung bei der Diakonie RWL, über die aktuellen sozialen Herausforderungen im Land und warum die Diakonie gerade jetzt als starke Stimme für Teilhabe, Gerechtigkeit und Demokratie gebraucht wird.
Die evangelischen Kirchen in NRW sind mit elf Landtagsabgeordneten nach Lampedusa und Rom geflogen, um sich vor Ort ein Bild zu machen, wie die Europäische Union an ihren Außengrenzen mit geflüchteten Menschen umgeht. Diakonie RWL-Referentin Karin Wieder war mit dabei. In dieser Reportage nimmt sie uns mit in eine Region, in der die Zivilgesellschaft versucht, das menschliche Antlitz Europas zu bewahren.
Die Vorstände des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann, kommentieren gemeinsam den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD und fordern ein zügiges Umsetzen der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen.
Was sind die Herausforderungen der Freien Wohlfahrt? Welche Perspektiven gibt es? Unter dem Titel "Im Dienst des Gemeinwohls – die künftige Rolle der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen im Sozialstaat" haben sich Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft und Praxis beim Symposium der Freien Wohlfahrtspflege NRW in den Rheinterrassen in Düsseldorf ausgetauscht. Über Erkenntnisse und Möglichkeiten.
Sie hat die Fusion des Landesverbandes mitgestaltet, war die Beauftragte für Sozialpolitik in der Diakonie RWL und hat in den vergangenen Jahren die Aufarbeitung und Anerkennung von sexualisierter Gewalt in Kirche und Diakonie maßgeblich vorangebracht. Mitglied der EKiR-Kirchenleitung ist Helga Siemens-Weibring auch noch. 13 Jahre bei der Diakonie – Zeit für eine Bilanz.
Mikola, den alle nur Kolja nennen, ist vor den Schrecken des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nach Deutschland geflohen. Er gehört zu den mehr als 100 jungen Menschen mit Behinderungen, die vor drei Jahren aus einem Kinderheim in der Nähe von Kiew nach Bethel gekommen sind. Im Haus Regenbogen hat der 18-Jährige sein Zuhause gefunden.
Im Nordwesten Vietnams leben vor allem Angehörige ethnischer Minderheiten – viele von ihnen in großer Armut. Die Erträge aus der Landwirtschaft reichen kaum zum Überleben. Eine Frauenorganisation will das ändern – und setzt dabei auf das kostbare Gewürz.
Einen Tag nach der Bundestagswahl ist offen, wie genau sich die nächste Regierung zusammensetzt. Doch eines ist klar: Die nächste Bundesregierung muss die akuten sozialen Herausforderungen in Deutschland lösen. Die Vorstände des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann, appellieren daher an die politischen Entscheiderinnen und Entscheider, die drängendsten sozialen Fragen mit hoher Priorität zu behandeln.
Am 23. Februar 2025 findet die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag statt. In Nordrhein-Westfalen dürfen 12,6 Millionen Menschen wählen, das ist etwa jede fünfte wahlberechtige Person in Deutschland. Die Vorstände des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe, Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann, appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, sich mit ihrer Stimme für sozialen Zusammenhalt in Deutschland starkzumachen.