Die Hochwasser in Süddeutschland, Tschechien, Polen und in Spanien haben das Spendenergebnis der Diakonie Katastrophenhilfe im Jahr 2024 maßgeblich beeinflusst. „Wir erleben zunehmend Naturkatastrophen vor der eigenen Haustür. Viele Menschen sind direkt betroffen. Dadurch wächst die Anteilnahme auch in unserer Region. Dafür danke ich von Herzen allen Spenderinnen und Spendern“, sagt Kirsten Schwenke, Vorständin der Diakonie RWL. 6.700.579 Euro Spenden hat das evangelische Hilfswerk in Rheinland, Westfalen und Lippe 2024 erhalten. Insgesamt sind Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe für die weltweite Hilfe zurückgegangen.
Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit deutlich mehr Spenden und Kollekten von Privatpersonen und Gemeinden erhalten. Im Gebiet der evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe waren es 15,5 Millionen Euro, das ist deutlich mehr als 2023 (2023: 13,2 Millionen Euro, Steigerung um 17 Prozent). Deutschlandweit spendeten die Menschen 4,6 Millionen Euro mehr als im Jahr 2023.
Ein gemeinsamer Zoobesuch mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Seniorenzentrums, dazu noch mit ganz unterschiedlichen Pflegegraden – das wirkt auf den ersten Blick fast unmöglich. Umso bemerkenswerter, dass das Haus Simeon der Diakonie Münster sich genau auf dieses Abenteuer eingelassen hat. Am Ende stand ein unvergesslicher Tag, der allen Beteiligten sichtbar große Freude bereitete. Ermöglicht wurde der Ausflug durch Kollektenmittel der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Was bringt ein Freiwilligendienst – für junge Menschen, für Einrichtungen, für die Gesellschaft insgesamt? Eine aktuelle Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung ist dieser Frage nachgegangen. Im Fokus steht dabei der Freiwilligendienst als Einstieg in den Pflegeberuf. Interessant: Viele Freiwillige beginnen ihren Dienst in der sozialen Betreuung. Und finden darüber den Weg in die Pflege. Das sind die vier wichtigsten Ergebnisse der Studie.
Eine Drillingsschwangerschaft, eine Frühchengeburt oder auch die fehlende Hebamme: Es gibt zahlreiche unerwartete und herausfordernde Situationen, die rund um eine Geburt auftreten können. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf müssen werdende Eltern diese nicht allein meistern. Seit 2018 gibt es in dem Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie sogenannte Familienlotsinnen. Sie kennen die Angebote in Düsseldorf ganz genau und lotsen werdende Eltern und Familien ganz individuell zum richtigen Angebot.
Obwohl viele Stellen unbesetzt sind, gelingt es langzeitarbeitslosen Menschen oft nicht, wieder in den Arbeitsmarkt zurückzufinden. Warum das so ist, zeigt eindrücklich die heute veröffentlichte Studie „Arbeit lohnt sich immer?! – Zwischen Sollen, Wollen und Können. Warum Langzeitarbeitslose trotz Fach- und Arbeitskräftemangel selten in den Arbeitsmarkt eintreten“ des Evangelischen Fachverbandes für Arbeit und soziale Integration (EFAS). Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie von Professor Franz Schultheis (Zeppelin Universität Friedrichshafen) und Professorin Claudia Schulz (Ev. Hochschule Ludwigsburg).
Auch vier Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 können Betroffene noch Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen. Die Diakonie Katastrophenhilfe RWL verlängert dafür die Antragsfrist für ihre Wiederaufbauhilfen und die Härtefallhilfen bis 31. Dezember 2025. In zwei Filmen berichten Betroffene, wie sie das Hochwasser erlebt haben und wie ihnen die Diakonie helfen konnte.
Wissenschaftler der Bergischen Universität in Wuppertal haben den gesellschaftlichen Mehrwert der Freien Wohlfahrtspflege im Bergischen Land errechnet. Das Ergebnis? Für viele eine echte Überraschung. Die Diakonie-Leiterinnen in Wuppertal und Solingen, Dr. Sabine Federmann und Ulrike Kilp, berichten, wie sie die Studie künftig für ihre wichtige Arbeit nutzen wollen.
Wie kann Armut sichtbar gemacht und Betroffene aktiv werden? Damit befassten sich die 80 Teilnehmenden des Treffens von Menschen mit Armutserfahrung in Köln. Das öffentliche Sichtbarmachen des Themas Armut, Formen des Protestes und des Widerstandes standen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit einem Protestzug durch Köln setzten die Teilnehmenden ein klares Zeichen: Soziale Ausgrenzung muss überwunden werden – Engagement und Zusammenhalt können Veränderung bewirken.
Vier Jahre nach der Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz setzt die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) verstärkt auf Prävention. Außerdem verlängert sie die Antragsfrist für finanzielle Wiederaufbauhilfen bis Ende 2025.