Aktuelles

Spielklötze

Kreative Suche nach Betreuung

Seit dem Krieg in der Ukraine sind Tausende Geflüchtete in Deutschland angekommen, unter ihnen viele Mütter mit kleinen Kindern. Um ihnen die Integration möglichst niedrigschwellig zu ermöglichen, nehmen zahlreiche Kitas der Diakonie RWL derzeit ukrainische Kinder auf – häufig zunächst einmal stundenweise. Die Wartelisten auf einen Kita-Platz sind lang.

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Tamara Orschler sitzt mit ihrer Hündin Luna auf der Treppe des neuen Zirkuswagens.

Neuer Treffpunkt: Zirkuswagen

Die Kinder und Jugendlichen im Ahrtal brauchen einen geschützten Raum, in dem sie sich treffen und reden können. Was dabei besonders wichtig ist: Er sollte mobil sein. Denn niemand weiß, ob sich eine solche Flutkatastrophe wie im Juli vergangenen Jahres wiederholt. Seit Anfang Mai steht in Kreuzberg ein ausrangierter Zirkuswagen, den die Mädchen und Jungen nun teilweise selbst restaurieren.

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Korb mit Geld, gesammelt in einer Kollekte Foto: Burkard Vogt / pixelio

"Armut geht uns alle an"

13,4 Millionen Menschen in Deutschland gelten als arm. Das ist ein neuer Rekordwert. Die Diakonie RWL und die Evangelische Kirche im Rheinland und in Westfalen wollen das nicht hinnehmen. Mit ihrer Diakonie-Kollekte fördern sie Projekte zur Armutssensibilisierung. Ein Gespräch mit Armutsexpertin Heike Moerland und Fundraiser Ulrich Christenn.

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Migrationsberater mit Klientin

Hilfe für Betroffene und Prävention

Erlittenes Leid und Unrecht kann nicht ungeschehen gemacht werden. Es kann aber gesehen und anerkannt werden. Um Anträge gut und fundiert zu bearbeiten, haben wir personell aufgestockt. Seit dem Frühjahr 2022 unterstützen zwei Referentinnen und eine Sachbearbeiterin die Betroffenen.

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Die Macher*innen hinter der Kampagne "Kein Kind in Armut" im Kirchenkreis Dinslaken: (v. l.) Julia Benning und Guido Meyer vom Netzwerk Ziele und Zeichen, Diakonie-Geschäftsführerin Alexandra Schwedtmann und Kirchenkreis-Assessorin Susanne Jantsch. Foto:

Vor der Schule zur Tafel

"Ohne Geld bin ich traurig und streite mit meiner Mutter." Oder: "Bevor die Schule anfängt, stelle ich mich bei der Tafel für Obst an." Oder schlicht: "Ich friere immer so." Diese und andere Zitate von Kindern stehen im Zentrum der Kampagne zum Aktionsjahr "Kein Kind in Armut" der Diakonie Dinslaken, das der Forderung nach einer Kindergrundsicherung Nachdruck verleihen soll.

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Kein Geld: Mann zeigt seine leeren Hosentaschen.

Voller Tank, nix im Kühlschrank

Explodierende Preise an den Tankstellen und im Supermarkt: Menschen mit kleinen Einkommen müssen derzeit ganz genau rechnen, wofür ihr Geld noch reicht. Wer dann in die Schuldenfalle gerät, kann sich oft nicht kostenlos beraten lassen. Das muss sich ändern, fordert die Diakonie RWL anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung vom 30. Mai bis 3. Juni.

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Kostenfreie Schuldnerberatung für alle

Düsseldorf, 30. Mai 2022. Immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen brauchen Unterstützung, um einen Weg aus ihren Schulden zu finden. "Unsere Schuldnerberatungsstellen beobachten eine deutlich wachsende Nachfrage", sagt Kirsten Schwenke, juristischer Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). "Angesichts der steigenden Preise für Energie, Lebensmittel und Wohnen suchen immer mehr Menschen Rat in Schuldenfragen."

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Psychologin Sabine Elsemann spricht mit Feuerwehrmann Holger Schneider.

Hilfe für die Helfer

Das Hochwasser Mitte Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat viele Betroffene traumatisiert. Nun wird immer deutlicher, dass auch Hilfe für die Helfer – ob ehrenamtlich oder professionell – dringend notwendig ist. Als nachhaltige Struktur bietet die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) Schulungen in psychosozialer Notfallversorgung für Einsatzkräfte an. 

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Ein Mensch gibt einem anderen Euroscheine.

Förderbedingungen und Förderlinien

Menschen, die vom Hochwasserereignis Mitte Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betroffen sind, können unterschiedliche Unterstützungsleistungen von der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe erhalten. Jede Form der Unterstützung hat dabei unterschiedliche Förderbedingungen. Diese dienen als Grundlage der Unterstützung und sind vor der Antragsstellung zu beachten. 

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Yaseen Taha mit seiner Kollegin Melanie Franz (li.) vor dem Haus der Diakonie.

Ein Vorbild für Jugendliche

Yaseen Taha arbeitet für den Jugendmigrationsdienst der Diakonie Saar in Neunkirchen. Seine eigene Fluchtgeschichte und seine Erfahrungen beim Ankommen in Deutschland sind oft ein Türöffner bei der Beratung der Jugendlichen. Er hilft den jungen Menschen, ihren eigenen Weg zu finden. Viele von ihnen bleiben über Jahre in Kontakt mit dem Sozialarbeiter.

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