Aktuelles

 #wärmewinter ist eine gemeinsame Aktion der Diakonie und der EKD.

Gemeinsam durch den Winter

Überall steigen die Preise. Das bringt viele Menschen in eine soziale Notlage. Gerade gefährdete Gruppen und Menschen in prekären Lebenssituationen sind von Energiearmut sowie Arbeits- und Wohnungslosigkeit bedroht. Die Diakonie und die Evangelische Kirche starten deshalb gemeinsam die Aktion #wärmewinter.

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Baustellenbesuch: Derzeit wird das große Wohnzimmer im Wichernhaus renoviert.

Ein Wohnzimmer für alle

Für wohnungslose Menschen entsteht im neuen Wichern-Wohnungslosenzentrum in Dortmund ein Ort zum Wohlfühlen. Besucher und Besucherinnen erhalten dort alle Unterstützungsangebote der Diakonie. Waschmöglichkeiten, Ruheräume, medizinische Untersuchungsräume sowie das komplette Angebot der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS) sollen im Winter 2022/23 einziehen. Herzstück soll das große Wohnzimmer werden.

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Beratungsgespräch der Diakonie Düsseldorf.

Zu wenig Geld für Beratung

Zugewanderten in Deutschland fehlt oft der nötige Durchblick in Sachen Beruf, Ausbildung, Schule, Kita und Wohnungssuche. Hinzu kommen komplizierte Anträge, zahlreiche Behördengänge und Schwierigkeiten mit der fremden Sprache. Hilfe finden diese Personen in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE). Doch für das Programm sind im Bundeshaushalt 2023 massive Kürzungen geplant. 

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Das Beratungsportal der Diakonie Deutschland ermöglicht den Einrichtungen, digital und datenschutzkonform Klient*innen zu erreichen.

Die Schwelle senken

Ein paar Klicks und schon landen Ratsuchende an der richtigen Stelle, können Termine vereinbaren oder per Chat, Telefon oder Video Hilfe finden. Das Potenzial von Beratung im Internet ist riesig. Seit Juli stellt die Diakonie Deutschland eine eigene Plattform für Online-Beratung zur Verfügung. Die Sucht- und Drogenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr ist eine der ersten Stellen, die sie nutzen – mit großem Erfolg.

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Pauline hält Schild hoch

Die besten Ideen fürs Klima

Jeder kann etwas für mehr Klimagerechtigkeit tun. Deshalb haben Brot für die Welt und die Freiwilligendienste der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe im vergangenen Jahr zur Klimachallenge in diakonischen Einrichtungen aufgerufen. Die besten Klimaprojekte wurden nun ausgezeichnet - und neue Ideen sind gefragt. Alle können aktiv werden und mit ihren Projekten konkrete Veränderungen anstoßen. 

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Im Drogenkonsumraum können akut Langzeitabhängige sicher und unter hygienischen Bedingungen Opiate oder Kokain konsumieren.

Willkommen im Café Koko

Die Suchthilfe der Diakonie An Sieg und Rhein unterstützt Ratsuchende mit verschiedenen Angeboten. Im Café Koko in Troisdorf beispielsweise finden sie unbürokratisch Hilfe, es gibt warme Mahlzeiten und Duschgelegenheiten. Im angegliederten Drogenkonsumraum können Langzeitabhängige außerdem sicher und unter hygienischen Bedingungen Opiate oder Kokain konsumieren. 

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Internetchat im Wohnzimmer.

Neues Zuhause im Netz

Am 11. September ist der bundesweite Tag der Wohnungslosen. Diesen Menschen fehlen nicht nur die eigenen vier Wände. Auch im Internet sind sie in der Regel nicht zuhause – und verpassen damit viele Chancen. Digitalisierung ist deshalb auch eine Aufgabe für die Wohnungslosenhilfe.

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Integration statt Isolation

Düsseldorf, 8. September 2022. Kürzere Unterbringungen in nordrhein-westfälischen Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete sind möglich und stehen nicht im Widerspruch zum Bundesasylgesetz. Zu diesem Schluss kommt eine neue juristische Einschätzung, die das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) in Auftrag gegeben hat.

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Die ZUE Münster

Integration durch Isolation?

Monate- oder sogar jahrelang in Aufnahmeeinrichtungen leben – das ist für Geflüchtete in NRW die Regel. Die neue Landesregierung will das ändern. Doch Kritiker nennen rechtliche Bedenken als Einwand. Ein aktuelles Gutachten der Diakonie RWL zeigt: Kürzere Unterbringungen der Schutzsuchenden von bis zu sechs Monaten wären juristisch möglich. 

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Schutz vor sexualisierter Gewalt

Düsseldorf, 6. September 2022. Die Evangelische Kirche von Westfalen richtet in der Stabsstelle "Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung" eine eigene Fachstelle für Prävention und Intervention ein. Personell besetzt ist sie mit einem Referenten für allgemeine Präventionsarbeit und einer Referentin für Intervention. Diese nimmt Meldungen von Verdachtsfällen sexualisierter Gewalt entgegen und berät Leitungsverantwortliche in Interventionsfällen.

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