Egal ob Kleiderschrank, Sommerkleid oder Fernseher – Sozialkaufhäuser bieten für kleines Geld alles, was man im neuen Zuhause braucht. Doch jetzt stoßen die diakonischen Kaufhäuser an ihre Grenzen. Denn zur regulären Kundschaft kommen auch ukrainische Geflüchtete. Das führt zu einem Spagat zwischen dem Wunsch, schnell zu helfen und dabei alle gleich zu behandeln.
Düsseldorf, 21. April 2022. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl startet heute. Damit steht unentschlossenen Wählerinnen und Wählern ein weiteres Tool der politischen Meinungsfindung zur Verfügung. Vor rund drei Wochen ist bereits der Sozial-O-Mat des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) online gegangen. Seitdem haben 23.000 Nutzer ihre sozialpolitischen Einstellungen mit denen der NRW-Parteien verglichen.
Freiwillige leisten jeden Tag ihren Beitrag, um die Welt ein bisschen besser zu machen: für Kranke und Schwache, für alte Menschen, für Kinder, aber auch für die Kolleginnen und Kollegen, mit denen sie zusammenarbeiten. Oft markiert der Freiwilligendienst auch den Start oder den Neustart in einen sozialen Beruf. So wie bei Helene Bammert, die ursprünglich Einzelhandelskauffrau gelernt hat.
Eltern haben bald einen Rechtsanspruch auf die Ganztagsbetreuung ihrer Grundschulkinder. Was Bildungsgerechtigkeit schafft, setzt die OGS weiter unter Druck. Denn schon jetzt fehlen Räume und Fachkräfte. Das spürt auch die OGS Erholungsstraße in Solingen. "Wir brauchen jetzt den großen Wurf", fordert Ulrike Kilp, Geschäftsführerin der Diakonie Solingen.
Zuversicht fällt in Zeiten von Krieg, Krankheit und Katastrophen vielen Menschen schwer. Was kann uns dennoch Kraft geben? Und wie können wir Schwächere stärken? Darüber, aber auch über einen würdevollen Umgang mit dem Tod, hat Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann mit der Rheinischen Post gesprochen.
Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine haben ab Juni Anspruch auf Hartz IV. Jens Rautenberg, Leiter des Geschäftsfelds Flucht, Migration und Integration, erklärt, welche Vorteile die Änderung für die Schutzsuchenden aus der Ukraine bedeutet. Er macht aber auch seine Sorge vor einer Zwei-Klassen-Gesellschaft deutlich und fordert daher eine schnelle Integration für Geflüchtete aus allen Ländern.
Viele der ukrainischen Geflüchteten, die täglich in Deutschland eintreffen, brauchen medizinische Hilfe. Evangelische Krankenhäuser haben die ersten Patienten behandelt und bereiten sich darauf vor, weitere Kriegsverletzte aus der Ukraine aufzunehmen. So wie den elfjährigen David, der von Granatsplittern verletzt wurde.
Düsseldorf, 8. April 2022. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) kritisiert das Aus der allgemeinen Corona-Impfpflicht im Bundestag. "Wir sind enttäuscht, dass die allgemeine Impfpflicht vorerst gescheitert ist", sagt Kirsten Schwenke, Juristischer Vorstand der Diakonie RWL. "Wir brauchen einen möglichst hohen Impfschutz in der gesamten Bevölkerung, um die vulnerablen Gruppen zu schützen."
Fast alle Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten, setzen an den Bahnhöfen ihren ersten Fuß auf nordrhein-westfälischen Boden. Dort wiederum sind die Bahnhofsmissionen ihre erste Anlaufstelle. Die Mitarbeitenden gehen gezielt auf jene zu, die Hilfe brauchen könnten, und versuchen, ihr Ankommen zu erleichtern.
Düsseldorf, 4. April 2022. Sechs Wochen vor der Landtagswahl startet das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) heute den Sozial-O-Mat für Nordrhein-Westfalen. Rund 13 Millionen Wahlberechtigte sind am 15. Mai aufgerufen, ihre Stimme abzugeben – mit dem Sozial-O-Mat können sie spielerisch testen, welche Positionen die Parteien zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragen haben und welche Partei am besten zur eigenen Meinung passt. Zu erreichen ist das Wahltool unter www.sozial-o-mat-nrw.de.