Die Biografie eines Menschen endet nicht mit einer Demenz. Im Ahorn-Karree im Dorotheenviertel in Hilden stehen die Persönlichkeit und die individuellen Wünsche der dort lebenden Menschen im Mittelpunkt – mögen diese auch noch so ungewöhnlich sein.
"Wenn wir jetzt nicht handeln, wird der Planet irgendwann für Menschen nicht mehr bewohnbar sein", sagt Kai Garben, Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie. Er berichtet, wie auch Pflegeeinrichtungen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten können und möchte andere davon überzeugen, diesem Beispiel zu folgen.
Der Mangel an Pflegekräften ist auch am Evangelischen Klinikum Köln Weyertal (EVK) seit einigen Jahren zu spüren. Nachwuchs fehlt, ausgeschriebene Stellen bleiben häufig lange Zeit unbesetzt. Was das Klinikum gegen den Fachkräftemangel tut.
Janis Kischkies hat viele Jahre dort gearbeitet, wo andere Urlaub machen. Dann aber hat der 39-Jährige Sonne und Strand eingetauscht gegen Krankheit und Sterbebegleitung. Warum ihn sein neuer Job dennoch mit viel Zufriedenheit erfüllt.
Immer wieder sitzen Kinder hungrig in der Offenen Ganztagsschule (OGS), weil ihre Eltern das Mittagessen nicht bezahlen können. Das hat fatale Folgen für ihre Bildungschancen. Ein Modellprojekt der Diakonie Dinslaken in Hünxe-Bruckhausen zeigt: Eine kostenlose warme Mahlzeit für alle Kinder macht einen großen Unterschied.
Bei der Flut im Juli 2021 haben Wassermassen enorme Schäden angerichtet und viele Menschenleben gekostet. Um auf mögliche künftige Katastrophen besser reagieren zu können, stärkt die Diakonie Katastrophenhilfe RWL soziale Gemeinschaften vor Ort mit Quartiersprojekten. Für die dritten Klassen der Grundschule Parkstraße in Lüdenscheid-Brügge hieß es dabei nun: Auf geht’s zur Wasserexpedition.
Am 29. April wird das Freiwillige Soziale Jahr 60 Jahre alt. "Ein Erfolgsmodell, das die soziale Arbeit stärkt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt festigt", sagt Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL. Im Interview würdigt er das Engagement von Freiwilligen und Einsatzstellen: "Einrichtungen, die mit Freiwilligen arbeiten, machen bessere Arbeit." Nötig sei aber mehr Engagement von Bund und Land.
Düsseldorf, 23. April 2024. Am 29. April 2024 wird das Freiwillige Soziale Jahr 60 Jahre alt. In diesen sechs Jahrzehnten haben sich hunderttausende junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) für andere Menschen engagiert. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL, mit rund 2.000 Freiwilligendienstleistenden pro Jahr einer der größten Träger von Freiwilligendiensten bundesweit, dankt Freiwilligen und Einsatzstellen für ihr Engagement – und weist auf die ungewisse Zukunft der Freiwilligendienste hin.
"Es war nicht immer einfach", beschreibt Helmut Havel die vergangenen 25 Jahre. Dennoch hat der 49-Jährige geschafft, was nur wenigen Langzeitarbeitslosen gelingt. Wie ihn das Team des Diakonie-Projekts "Kooperative Beschäftigung 2.0" dabei unterstützt hat, endlich einen festen Job zu finden.
Menschen mit Behinderungen sind häufig auf Unterstützung angewiesen, damit sie selbstbestimmt am Leben teilhaben können. Aber wie sieht es mit dieser Teilhabe aus, wenn das entsprechende Personal fehlt? Die Evangelische Stiftung Hephata richtet den Blick in die Zukunft und testet mit dem Modellprojekt "Stufe" neue Wege. Die Sozialstiftung NRW, vormals Stiftung Wohlfahrtspflege, fördert das Ganze mit 700.000 Euro.