Die Debatte zum Thema Abschiebungen ist aufgeheizt. Was bei den Rufen nach mehr und schnelleren Abschiebungen oft vergessen wird, ist der menschliche Blick auf die Betroffenen. Im Auftrag der NRW-Landesregierung schauen Judith Fisch und Mert Sayim als Abschiebungsbeobachtung genauer hin, wie mit den Menschen umgegangen wird. Nun haben sie ihren Bericht für das Jahr 2023 vorgelegt. Das sind die fünf wichtigsten Erkenntnisse.
Unter dem Titel "Mehr Transformation wagen - Engagement in herausfordernden Zeiten" fand am 5. November 2024 die erste Fachtagung des neu zusammengesetzten Arbeitsausschusses "Gesellschaftliche Teilhabe und Bürgerschaftliches Engagement" der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW in Bochum statt.
Wer ins Krankenhaus kommt, ist oft verunsichert: Komplexe Abläufe, unverständliche Fachbegriffe und der oft hektische Alltag können überfordernd wirken. Patientenfürsprechende helfen weiter – unabhängig und ehrenamtlich. Was sie voneinander lernen können, besprachen Patientenfürsprechende bei einer ökumenischen Tagung in Mülheim.
Viel zu selten nutzen Frauen mit Behinderungen Beratungsangebote. Das möchte das Team von "B-Fair" ändern und baut deshalb Brücken – zwischen der Frauenberatung des Diakonischen Werks Recklinghausen und den Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Seit fast zwei Jahren läuft das Modellprojekt. Was seitdem passiert ist.
Düsseldorf, 30. Oktober 2024. Das Bündnis "Wir wollen wohnen", bestehend aus Mietervereinen, Sozialverbänden und Gewerkschaften, zeigt sich enttäuscht von den Planungen der NRW-Landesregierung zum Haushalt 2025. Wohnungspolitische Impulse bleiben aus, und bei der Prävention von Wohnungsverlust setzt Schwarz-Grün den Rotstift an.
Wenn junge Menschen straffällig werden, ermöglicht ihnen die Diakonie Saar eine zweite Chance: Statt reiner Strafe gibt es individuelle Betreuung, gemeinschaftliche Aktivitäten und Perspektiven für ein straffreies Leben. Wie Lukas aus seinen Fehlern gelernt hat und dank des Projekts jetzt sein Leben gestaltet.
Eine Auszeit für alleinerziehende Mütter und ihre Kinder ist oft schwer zu realisieren. Die Familienberatungsstelle "Haus für Alle" der Diakonie im Kirchenkreis An der Agger im Oberbergischen Land schafft es trotzdem: Dank Spenden und mit Kreativität stellen die Mitarbeiterinnen seit fünf Jahren eine Mutter-Kind-Freizeit auf die Beine. Hier erzählen Mütter, wie genau sie dies im Alltag stärkt.
Sparpläne gefährden Hilfe für geflüchtete Schwangere
Geflüchtete Schwangere stehen oft vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger sind die Beratungsstellen der Diakonie, die ihnen den Start in ein neues Leben erleichtern. Doch die nordrhein-westfälische Landesregierung will ihre Förderung streichen. Dabei reicht das Geld schon jetzt nur für die erste Jahreshälfte, erzählt Beraterin Maren Wunderlich-Gerwers. Die Frauen nutzen das Geld vor allem für eine Sache.
Ausbeutung hat viele Gesichter: eine Bezahlung weit unterm Mindestlohn, Überstunden statt Urlaub, sogar Gewalt müssen manche Beschäftige ertragen. Wie diakonische "Beratungsstellen Arbeit" die Menschen in prekären oder ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen unterstützen.
Wie lassen sich wissenschaftliche Ergebnisse unmittelbar in der Praxis anwenden? Sylvia Nienhaus zeigt, wie das gelingen kann: Die promovierte Sozialwissenschaftlerin greift in ihrer Forschung aktuelle Fragen aus dem Kita- und OGS-Alltag auf. Für ihr neues Projekt hat sie im Februar bei der Diakonie RWL ihre "Karriere-Weg-Stelle" angetreten. Eine Chance für alle Beteiligten.