Hausaufgabenzeit, Tanz und "Mut tut gut"-Training: Das Internationale Mädchenzentrum Gladbeck stärkt das Selbstbewusstsein von Frauen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte. Denn viele von ihnen können nicht selbstbestimmt aufwachsen. "Das macht mich fassungslos", sagt Leiterin Esther Montzka. Was ihr Zentrum dagegen tut, erzählt sie im Interview.
Bund und Land wollen für Menschen, die einen Asylantrag in Nordrhein-Westfalen stellen, eine Bezahlkarte einführen. Eine solche Karte darf Schutzsuchende nicht entmündigen. Die Umstellung auf ein Bezahlkartensystem ist noch dazu aufwendig und teuer. Doch es gibt viel bessere Lösungen.
Eine Beleidigung, ein blöder Spruch, ein Nachteil im Job oder körperliche Bedrohung: Diskriminierung gibt es überall. Welche Folgen das für Betroffene haben kann, erleben die Mitarbeitenden in den Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit hautnah. Hier berichten sie über krasse Fälle, die für ihre Klient*innen Alltag sind.
Wuppertal, 26. Februar 2024. Die Evangelischen Kirchen und die Diakonie RWL haben am Montag, 26. Februar 2024, in Wuppertal einen gemeinsamen Verbund zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegründet. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten die Leitungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Lippischen Landeskirche und des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL vor Medienvertreter*innen.
Bio und inklusiv: Die VIA Integration zeigt, wie sozial gerechte Landwirtschaft funktioniert. Das Aachener Inklusionsunternehmen ermöglicht Langzeitarbeitslosen, wieder in den Job einzusteigen. In dem Betrieb unter dem Dach der Diakonie arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand – auf allen Ebenen.
Weltweit mangelt es immer mehr Menschen an einer gesunden Ernährung. Die UN-Landwirtschaftsorganisation schätzt, dass in Deutschland drei Millionen Menschen unter Ernährungsarmut leiden. Zum Welttag für soziale Gerechtigkeit sprechen die Gesundheitswissenschaftlerin Kerstin Walther und Diakonie RWL-Armutsexpertin Heike Moerland darüber, wie Hunger bekämpft werden kann.
Die Digitalisierung kann nicht gestoppt werden. Doch für Menschen in besonderen Lebenslagen müssen analoge Zugänge zu Leistungen und sozialer Teilhabe grundsätzlich möglich sein. Wie das gelingen kann, beschreiben Heike Moerland von der Diakonie RWL und Michaela Hofmann vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln in einem Text, den sie gemeinsam verfasst haben.
Mehr als zweieinhalb Jahre nach der Flut im Juli 2021 laufen die umfassenden Einzelfallhilfen der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe weiter. Neben mobilen Fluthilfeteams unterstützen auch Quartiersmanager*innen die Betroffenen – mit dem Ziel, Gemeinschaften zu stärken und auf mögliche künftige Katastrophen vorzubereiten. In Heimerzheim ist nun ein weiteres Quartiersprojekt gestartet.
In Nordrhein-Westfalen ist jeder vierte Mensch älter als 65 Jahre alt, Tendenz steigend. Die offene soziale Altenarbeit spielt in der Kommunal- und Sozialpolitik lediglich eine untergeordnete Rolle. Über Notwendigkeiten und Rahmenbedingungen für eine gelungene Teilhabe im Alter diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Freien Wohlfahrtpflege in NRW zusammen mit der Landespolitik.
Jetzt ist es wissenschaftlich belegt: Wohnungslose werden bei der Wohnungssuche klar diskriminiert. Zu dem Ergebnis kommt die Umfrage "Diskriminierung am Wohnungsmarkt", die Arnd Liesendahl und Michael Müller angeregt haben. Die beiden wissen, wovon sie sprechen – auch aus eigener Erfahrung.