Wenn im Leben etwas gründlich schiefläuft, dann haben Menschen meist mehr als nur ein Problem. Doch wer hilft, wenn man gar nicht weiß, wo man anfangen soll? Die diakonischen Paar-, Familien- und Lebensberatungsstellen sind in solchen Situationen für die Menschen da. Sie werden immer stärker nachgefragt – und müssen dennoch um ihre Finanzierung kämpfen.
Darf ich Menschen mit einer psychischen Krankheit gegen ihren Willen in ihrem privaten Umfeld sedieren? Eine Tagung in Süddeutschland spricht sich dafür aus. Warum Zwangsbehandlungen niemals im ambulanten Bereich stattfinden dürfen und welche Alternativen es gibt, erklären die Diakonie RWL-Experten Alexander Engel und Martin Lindheimer im Interview.
Hohe Energiekosten und steigende Verbraucherpreise: Viele Familien stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand, sagt Heike Moerland, Armuts-Expertin vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Meist haben sie keine Reserven, auf die sie in Krisenzeiten zurückgreifen können. Deshalb müssen sie bei den täglichen Ausgaben genau hinsehen und mit noch mehr Einschränkungen klar kommen. Ein Gespräch über Familien an der Armutsgrenze.
Düsseldorf, 12. August 2024. Lange Wartelisten, immer komplexere Fälle und ein überlastetes Hilfesystem: Die evangelischen Erziehungs- sowie Familien-, Paar- und Lebensberatungsstellen auf dem Gebiet des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) warnen angesichts der steigenden Nachfrage vor einem drohenden Versorgungsengpass.
Der Krieg in der Ukraine, die Nachwirkungen der Pandemie, weltpolitische Krisen und der Klimawandel belasten viele Menschen schwer. Das merken Familien-, Paar- und Lebensberatungsstellen an einer erhöhten Nachfrage. Obwohl der Bedarf steigt, sind die finanziellen Bedingungen dieser wichtigen Arbeit so schwierig wie nie zuvor.
Für Menschen in Haft ist die Sommerzeit nicht anders als der Rest des Jahres – bis auf die Hitze. Ehrenamtliche helfen, indem sie sie mit "auf Reisen" nehmen. Zumindest gedanklich. Durch Gespräche und Erlebnisse von draußen können die Inhaftierten für eine Weile den tristen Alltag vergessen.
Im Sommerinterview spricht Sozialminister Karl-Josef Laumann über seine neue Position als stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender. Die Diakonie RWL-Vorstände Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann befragen ihn zu seinen sozialpolitischen Zielen, zum Umgang mit Rechtspopulismus und zur angespannten Haushaltslage in Nordrhein-Westfalen.
Rekord beim Treffen der Menschen mit Armutserfahrung: 90 Teilnehmende – so viele wie noch nie – diskutieren auf Initiative der Freien Wohlfahrtspflege NRW, wie sie ihre Lebenssituation verbessern können. Sie fordern mehr Gehör von Politik und Gesellschaft und ein Ende der Diskriminierung von Menschen, die Armut erfahren.
Arbeitsgelegenheiten als Motor für Integration: Die Ein-Euro-Jobs können helfen, Menschen schneller in Arbeit zu bringen. Doch damit sie ihr Potenzial entfalten können, braucht es einige Änderungen, fordert Michael Stelzner, Geschäftsführer der NEUEN ARBEIT der Diakonie Essen und Vorsitzender des Fachverbands berufliche und soziale Integration im Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe.
Düsseldorf/Berlin, 11. Juli 2024. Brot für die Welt hat im vorigen Jahr auf dem Gebiet der evangelischen Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe rund 13,2 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Das ist ein Rückgang um rund sieben Prozent gegenüber 2022, vor allem bedingt durch eine Großspende im Vorjahr. Bundesweit gingen beim evangelischen Hilfswerk 2023 insgesamt 75,9 Millionen Euro Spenden und Kollekten ein (2022: 75,6 Millionen Euro).