Der Wohn- und der Sozialausschuss des Bundesrates empfehlen eine Ablehnung der von Bundesbauministerin Verena Hubertz eingebrachten Wohngeldreform. Am morgigen Freitag stimmt das Bundesratsplenum über die Empfehlung ab. Das Bündnis „Wir wollen wohnen!“ fordert die NRW-Landesregierung auf, den Empfehlungen der Ausschüsse zu folgen, und die Wohngeldreform zu stoppen.
Düsseldorf, 22. September 2026. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL appelliert an die Bundesregierung und die sie tragende Koalition von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag, das angekündigte Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) grundlegend nachzubessern.
Zum gestern verübten Brandanschlag auf die Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal gibt die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, Kirsten Schwenke, folgendes Statement ab:
„Der Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal ist ein Angriff auf jüdisches Leben mitten in unserer Gesellschaft. Das ist unerträglich und nicht hinnehmbar. Unsere volle Solidarität gilt unseren jüdischen Kolleg*innen und allen Menschen jüdischen Glaubens. Wir sind froh, dass niemand verletzt wurde.“
Düsseldorf, 17. September 2026. Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien hat sich beim Festakt zum 15-jährigen Bestehen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) für eine Stärkung der Freiwilligendienste ausgesprochen: Sie bezeichnete die Dienste als Investition in Zusammenhalt und Demokratie und betonte, dass es keine soziale Frage sein dürfe, ob jemand einen Freiwilligendienst leisten könne. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL teilt diesen Anspruch – und sieht Bund und Länder gemeinsam in der Verantwortung, ihn einzulösen.
Menschen möchten fair behandelt werden – unabhängig von Herkunft, Religion, körperlichen Beeinträchtigungen, Geschlecht oder anderen Merkmalen. Die Realität sieht manchmal anders aus. Fünf beispielhafte Diskriminierungsfälle aus der ADA Beratungsstelle des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Recklinghausen in Herten.
Frank Armoneit arbeitet in der Beratungsstelle für Antidiskriminierungsarbeit (ADA) des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Recklinghausen in Herten. Der Diplom-Pädagoge und sein Kolleg*innen Martin Dienberg und Verena Wisniewski bieten dort Unterstützung bei Diskriminierung und beraten Menschen, die sich gegen Diskriminierung wehren möchten. Im Gespräch berichtet Armoneit von seinem Arbeitsalltag und sagt, was er vom neuen Landesantidiskriminierungsgesetz hält.
Mit einem Modellprojekt erprobt die Diakonie RWL den Bundesfreiwilligendienst als Engagementformat für Menschen ab 60. Begegnungslots*innen im BFD 60plus begleiten ältere Menschen, kennen die Angebote im Stadtteil und gehen beim ersten Mal mit. So erleichtern sie den Einstieg in Gruppen, Kurse und offene Treffs. Rund 40 Interessierte informierten sich jetzt bei einer Veranstaltung in Düsseldorf über das Projekt.
Was bewegt die Personalarbeit in der Diakonie? Beim ersten HR-Barcamp West in Düsseldorf kamen 60 Personalverantwortliche zusammen, diskutierten über Recruiting, Social Media, Künstliche Intelligenz und Mitarbeitendenbindung. Aus einem Tag voller Ideen soll nun ein dauerhaftes Netzwerk entstehen.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie NRW (eaf-nrw) hat sich drei Tage lang in Münster beim NRW-Fest zum 80. Geburtstag des Landes präsentiert. Unter dem Dach der LAG Familie NRW hat sie gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden die Vielfaltsmeile mitgestaltet und so einen Ort geschaffen, an dem Familienpolitik nicht nur vorgestellt, sondern erlebt werden konnte.
Nach der verheerenden Sturzflut am Mittwoch in Nepal steigt die Zahl der Opfer und Vermissten. Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt Partnern der ACT Alliance, dem weltweit größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe, finanzielle Mittel für Soforthilfe bereit und ruft dafür zu Spenden auf.