Düsseldorf, 12. November 2020. Die Corona-Schnelltests für Bewohner, Mitarbeitende und Besucher von Pflegeheimen und ambulanten Diensten stellen die Einrichtungen des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) vor große Personalprobleme. "Wir begrüßen die Möglichkeit der Testung ausdrücklich. Doch für die Durchführung ist qualifiziertes Personal nötig und davon gibt es zu wenig", betont Vorstand Christian Heine-Göttelmann.
Der Welttag gegen Faschismus und Antisemitismus erinnert an die Novemberpogrome 1938. Wie zeigt sich Antisemitismus heute? Darüber diskutieren Michael Szentei-Heise, ehemaliger Direktor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, und Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Sie setzen sich in der Freien Wohlfahrtspflege NRW für eine Kultur des Miteinanders ein.
Düsseldorf, 28. Oktober 2020. Nach anhaltender Kritik von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Flüchtlingsinitiativen an den neuen Förderrichtlinien des Landes NRW für die Flüchtlingsberatung fordert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) die Landesregierung auf, diese zurückzunehmen. Die deutliche Absenkung der Förderung bei den Personalkosten ist heute auch Thema im Integrationsausschuss des Landtages. Sie gefährdet die bisherige unabhängige und qualitativ hochwertige Soziale Beratungsarbeit für Geflüchtete.
Von der Entlastung des Vorstands über die Festlegung der Beitragsordnung für die Mitglieder bis hin zur Wahl des Verwaltungsrats – die Delegierten der Hauptversammlung der Diakonie RWL haben verantwortungsvolle Aufgaben. Jetzt wurden 25 Delegierte neu gewählt. Dies ist ein wichtiger Baustein für die anstehende Neubildung der Hauptversammlung, wie der juristische Vorstand, Thomas Oelkers, und Vorstandsreferent Jens Rautenberg, betonen.
Häubchen und kirchliche Tracht? Fehlanzeige. Tattoos und hippe Kleidung. So sehen Diakone und Diakoninnen heute aus. Alte Klischees sind längst überholt. Doch immer weniger junge Leute entscheiden sich für eine Diakonenausbildung. Miriam Bröderhausen und Jean Pierre Reitmeier sind trotzdem in die Gemeinschaft der Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof eingetreten.
Wer heute arbeitslos wird, hat schlechte Karten: 2,9 Millionen Arbeitslosen stehen knapp 600.000 offene Stellen gegenüber. Besonders schwierig wird es für diejenigen, die schon vor der Pandemie keinen Job hatten. Ihre Chancen, sich zu qualifizieren, wurden massiv eingeschränkt. Das belegt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW.
Düsseldorf, 27. August 2020. Das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" hat im vergangenen Jahr mehr als 64,4 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Davon kamen mehr als elf Millionen Euro aus Rheinland, Westfalen und Lippe. "Mit diesen Spenden und Kollekten gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit konnten Millionen Menschen geholfen werden, ihre Lebenssituation zu verbessern", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). In der Rheinischen Kirche wurden 7,3 Millionen Euro, in der Westfälischen Kirche 4,4 Millionen Euro und in der Lippischen Landeskirche knapp 328.000 Euro gesammelt.
Die Bilder zeigen eine verwüstete Stadt: Vor zwei Wochen brachte ein Brand im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut 3.000 Tonnen giftiger Chemikalien zur Explosion. Die massive Zerstörung von Wohnungen und Getreidevorräten könnten zu einer Hungerkatastrophe führen, warnt Michael Frischmuth, Leiter des Asien-Bereichs der Diakonie Katastrophenhilfe im Interview. Schon vor der Katastrophe lebte mehr als die Hälfte der Menschen im Libanon in Armut.
Sie kommen, wenn andere gehen müssen. Dalia Höhne und Elena Vorlaender arbeiten bei der Diakonie RWL als Abschiebungsbeobachterinnen. Sie setzen sich dafür ein, dass Betroffene am Düsseldorfer Flughafen mit Respekt und Würde behandelt werden. Doch auch 2019 kam es aus ihrer Sicht zu problematischen Fällen, heißt es in ihrem aktuellen Jahresbericht.
Die Zahl der Spender geht deutschlandweit zurück. Wie können mehr Menschen motiviert werden, zu spenden und welche Ideen gibt es für zukünftige Spendenwege – beispielsweise per Smartphone? Das haben wir Ulrich Christenn, Fundraising-Experte der Diakonie RWL, gefragt.