Aktuelles

Dalia Höhne am Abflugschalter

"Fast alle Flüchtlinge sind verzweifelt"

Alle Flüchtlinge träumen von einem besseren Leben in Deutschland. Doch längst nicht alle dürfen bleiben. Nach der neuen Asylreform sind rechtmäßig abgelehnte Asylbewerber möglichst schnell abzuschieben. Das geschieht auch am Düsseldorfer Flughafen. Dort ist die Zahl der sogenannten Rückführungen stark gestiegen. Abschiebebeobachterin Dalia Höhne von der Diakonie RWL achtet darauf, dass die Menschenrechte dabei im Blick bleiben. Eine zunehmend schwierige Aufgabe. 

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Diakonie RWL fordert mehr Anstrengung zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Düsseldorf/Münster, 30. Oktober. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert von der Politik mehr Anstrengungen zur Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt. Das neue, am 1. November beginnende Programm für Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose „Neustart in Deutschland“ sei ein „erster Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Es finanziert bundesweit für rund 100.000 Flüchtlinge, die seit mindestens drei Monaten hier sind, Hospitanzen und Praktika sowie Sprach- und Integrationskurse. „Doch wir brauchen jetzt umfassendere Maßnahmen und Angebote, damit die vielen Flüchtlinge möglichst schnell in Arbeit kommen.“

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Faden zwischen Mutter und Kind reißt nicht ab

Seit über einem Jahr gibt es die Möglichkeit der vertraulichen Geburt. Frauen können bei der vertraulichen Geburt ihr Kind unter Pseudonym zur Welt bringen. Die Frauen bleiben dabei anonym. Später kann aber anhand des Pseudonyms der Kontakt zwischen Mutter und Kind wieder hergestellt werden. Die Beraterin Iris Jares von der evangelischen Schwangerschaftsberatungsstelle Duisburg/Moers berichtet aus der Praxis.

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Christian Heine-Göttelmann

„Gesamtkonzept für Zuwanderung fehlt“

Die Asylverfahren beschleunigen, legale Wege der Arbeitsmigration schaffen und mehr Unterkünfte bereitstellen – Das aktuelle Asylpaket der Bundesregierung ist nach Ansicht der Diakonie RWL ein Schritt in die richtige Richtung. Doch noch immer fehlt ein Gesamtkonzept für die Zuwanderung nach Deutschland, kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, im Gespräch mit epd.

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Kirchliches Arbeitsrecht: Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und Evangelische Kirche von Westfalen zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Karlsruhe/Düsseldorf/Bielefeld, 2. September 2015. Vertreter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben den heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Verfassungsbeschwerde gegen den Dritten Weg im kirchlichen Arbeitsrecht ist unzulässig. Der Gewerkschaft fehlt die erforderliche Beschwerdebefugnis.

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Kein Geld für Sterbebegleitung in Pflegeheimen

Düsseldorf, Münster, 28. August. Mit Enttäuschung und Kritik reagiert die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf die am Freitag veröffentlichte Ankündigung der Bundesregierung, die Sterbebegleitung in Pflegeheimen auch künftig nicht zu finanzieren.

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Gruppenfoto

Gemeinsam handeln für Flüchtlinge

Kein Thema bewegt Kirche und Diakonie derzeit so stark wie die Integration der Flüchtlinge. An vielen Orten entstehen neue Allianzen zwischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen. So finden zwei Akteure wieder zusammen, die sich zum Teil auseinander entwickelt hatten. Ein neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie analysiert die Gründe und zeigt Perspektiven für gute Kooperationen auf. Die Herausgeber stellten das Buch jetzt vor.

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 Moderator Ralph Szepanski, Landespfarrer Albrecht Bähr, Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Gespräch

Viel Reichtum, aber auch mehr Armut

Mehr Jobs, ein höheres Einkommen und viele Immobilienbesitzer – Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der rheinland-pfälzischen Landesregierung zeigt, dass das Land im bundesweiten Vergleich ökonomisch gut da steht. Doch die positive wirtschaftliche Entwicklung geht mit einem steigenden Armutsrisiko insbesondere für Alleinerziehende, ältere Menschen und Jugendliche einher. Auf einer Tagung diskutierten jetzt 140 Experten aus der sozialen Arbeit, Verbänden und Politik über den aktuellen Bericht.

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Beratungssituation

Beratung für junge Menschen aus 115 Ländern

Deutsch lernen, eine Ausbildung oder ein Studium machen und dann einen guten Job finden: Junge Menschen mit Migrationshintergrund haben meist klare Vorstellungen, was sie in Deutschland erreichen wollen. Unterstützt werden sie dabei von den Jugendmigrationsdiensten (JMD) freier Träger wie der Diakonie. Die seit 2012 sprunghaft angestiegene und auch 2015 weiter ansteigende Zahl junger Zuwanderer und die gleichzeitig enorm gewachsene Komplexität der Arbeit überlastet Mitarbeitende der JMD. Jetzt gibt es endlich mehr Geld vom Bund, insgesamt 12 Millionen Euro.

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Karte Westfalen/Lippe