Einen Job zu haben, bedeutet Teilhabe am Leben – gerade für Menschen mit Behinderung. Ihre Rechte als Arbeitnehmer sind auch in Werkstätten besonders geschützt. Dort achten gewählte Interessenvertreter wie Paul Moll auf Mitbestimmung und Gerechtigkeit. Für die Kampagne "Zusammen ist Zukunft" stellt sich der Werkstattrat den Fragen von Zora Kiesow und Philipp Fuchs vom Social Media Team Hephata.
Düsseldorf, 18. Dezember 2020: Die Altenheime, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe arbeiten am Limit. "Es ist schon kurz vor zwölf. Wir haben derzeit einen Krankenstand von rund 30 Prozent bei unseren Mitgliedseinrichtungen", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). "Ausfälle aufgrund von Erschöpfung und Krankheit bringen unsere Einrichtungen an den Rand ihrer Möglichkeiten." Die Einrichtungen müssten jetzt besser unterstützt werden, um Pflege, Testungen und Impfungen in der akuten Phase der Pandemie zu gewährleisten.
Stille Nacht, einsame Nacht – für viele Menschen ist Weihnachten leer und lang. Erst recht jetzt, während der Corona-Krise. Bereits vor dem Ausbruch der Pandemie fühlte sich jeder dritte Mensch mit Beeinträchtigung oder Schwerbehinderung einsam. "Es ist ein brandgefährliches Gift", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie im Interview mit dem Social Media Team Hephata und der Diakonie RWL.
Kein Blatt vor den Mund nehmen und offen über Behinderungen sprechen – das Social Media Team der Evangelischen Stiftung Hephata ist bekannt dafür, auf seinem YouTube-Kanal "Behindert – So what!" vermeintliche Tabus zu brechen. Jetzt hat das Team den NRW-Inklusionspreis gewonnen. Die acht Social Media Experten freuen sich über die Auszeichnung.
Die Corona-Krise hat der diakonischen Welt viel abverlangt. Eine gestiegene Arbeitsbelastung, schnelles Reagieren und die Sorge um die zu unterstützenden Menschen haben die Mitglieder der Diakonie RWL enger zusammen gebracht. In der digitalen Hauptversammlung blickten sie auf das vergangene Jahr zurück. Mit dabei: NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann.
Den Partner fürs Leben finden – das wünschen sich viele Menschen. Auch diejenigen, die mit einer Beeinträchtigung leben. Aber wo können sie ihre große Liebe überhaupt kennenlernen? Zora Kiesow und Philipp Fuchs vom Social Media Team Hephata haben für die Kampagne "Zusammen ist Zukunft" bei Julia Wefelnberg nachgefragt. Sie leitet die "Schatzkiste", eine Partnervermittlung der Diakonie Michaelshoven.
Damit aus einer innovativen Idee ein soziales Projekt wird, vermittelt das Zentrum Drittmittel und Fundraising der Diakonie RWL den passenden Fördertopf. Die Mitarbeitenden kennen sich aus im Förderdschungel von Soziallotterien, Stiftungen und öffentlichen Geldern. Mit praktischen Tipps und Tricks zur Antragstellung konnten schon viele Projekte gegen soziale Benachteiligung verwirklicht werden. Drei Mitglieder berichten, wie sie mit Unterstützung der Diakonie RWL ihre Visionen umsetzen konnten.
Claudia Middendorf steht Zora Kiesow und Philipp Fuchs vom Social Media Team Hephata für die Kampagne "Zusammen ist Zukunft" Rede und Antwort. Die beiden Interviewer haben die Landesbeauftragte in ihrem Düsseldorfer Büro besucht und eine Menge Fragen mitgebracht. Es geht um Barrierefreiheit – was hindert Menschen mit Behinderung an der Teilhabe? Wie barrierefrei ist NRW?
Nicht weiterkommen – das passiert allen Menschen ab und zu. Für Menschen mit Behinderung gehört diese Erfahrung allerdings oft zum Alltag. Was müssen wir ändern? Wie können wir unsere Zukunft inklusiver gestalten? Diesen Fragen gehen die Evangelische Stiftung Hephata und die Diakonie RWL in ihrer neuen Kampagne "Zusammen ist Zukunft" nach.
Düsseldorf, 2. Dezember 2020. Alle reden von Inklusion, aber für Menschen mit Behinderung gibt es im Alltag noch zu viele Barrieren. Darauf macht die gemeinsame Social Media-Kampagne "Zusammen ist Zukunft" des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Evangelischen Stiftung Hephata aufmerksam. Am morgigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung startet sie mit ihren Videos zu den Themen Barrierefreiheit, Partnerschaft, Finanzen, Rechte am Arbeitsplatz, Einsamkeit und Bürokratie.