Wer vor der Corona-Pandemie bereits eine Digitalstrategie hatte, kann in der Krise seinen Betrieb besser aufrechterhalten. Noch besser: Die geplante Strategie sogar vorziehen. Das Berufsförderungswerk Köln der Diakonie Michaelshoven hat genau das geschafft. Wie, das stellen wir im letzten Teil unserer Digitalisierungs-Reihe vor.
Die Corona-Pandemie zwingt die Menschen in die soziale Isolation – und weckt eine erstaunliche Kreativität in der digitalen Welt. Vordenker für eine barrierefreie digitale Zukunft ist das PIKSL Labor Düsseldorf – ein inklusiver Lernort für digitale Teilhabe. Zwar musste es in der Pandemie schließen, aber seine Ideen sind gefragt wie selten zuvor. Im zweiten Teil unserer Reihe stellen wir es vor.
Zwei Tage nachdem Super-Zyklon "Amphan" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometer pro Stunde Indien und Bangladesch getroffen hat, wird das Ausmaß der Schäden erst schrittweise klar. Sowohl die Evakuierungen vor dem Sturm als auch die jetzt nötige Hilfe werden durch die Corona-Pandemie erschwert. Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf.
Wechsel in der Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie Rheinland-Pfalz: Nach vier Jahren verlässt Helga Siemens-Weibring, sozialpolitische Beauftragte der Diakonie RWL, die Position und übergibt an Jens Rautenberg, der die AG mit Landespfarrer Albrecht Bähr und Rechtsanwalt Heiko Kunst leiten wird.
Keine Waffelstände, bunte Ballons oder Spendensammlungen vor den Bahnhöfen - der für Mitte April geplante "Tag der Bahnhofsmission" wird dieses Jahr wegen der Corona-Krise ausfallen. Viele Hilfen am Bahnsteig mussten schließen oder haben nur noch eingeschränkt geöffnet. Andere Stationen wie in Duisburg und Münster sind auf neue Art und Weise für Hilfesuchende da.
Engagierter öffentlicher Streiter für soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit, verlässlicher Kollege und begeisterter Fußballfan – Reinhard van Spankeren, Leiter der Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, ist tot. Er verstarb an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Der Kommunikationsexperte wurde 62 Jahre alt.
Düsseldorf, 7. April 2020. Angesichts erster Corona-Fälle in einer nordrhein-westfälischen Landesunterkunft fordert das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), einen Teil der Flüchtlinge dezentral in kleinere Unterkünfte zu verlegen. "Vor allem große Aufnahmeeinrichtungen mit mehreren hundert Bewohnerinnen und Bewohnern sind nicht geeignet, ausreichenden Schutz zu gewährleisten", erklärt Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann.
In schwierigen Situationen sind sie nicht nur mit Rat und Erfahrung zur Stelle, sondern auch mit tatkräftiger Hilfe. Seit 30 Jahren unterstützt das Krisenteam von Bethel.regional Mitarbeitende und Klienten in Einrichtungen der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld. Eine herausfordernde Aufgabe - besonders jetzt in der Corona-Krise, wenn die Werkstätten geschlossen sind und die Sorge vor einer Infektion groß ist.
Düsseldorf, 26. Februar 2020. Sterbehilfe ist unter strengen Voraussetzungen rechtens. Das Bundesverfassungsgericht hat heute das bislang bestehende Verbot zur organisierten Hilfe zur Selbsttötung gekippt. "Das Urteil zeigt, dass wir uns zu selten fragen: Was brauchen sterbende Menschen? Wie können wir ihnen helfen, selbstbestimmt und gut begleitet ihr Lebensende zu gestalten?", sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe. Anlässlich der Entscheidung spricht sich die Diakonie RWL dafür aus, sterbende Menschen besser zu betreuen.
Im Zentrum Drittmittel und Fundraising hat die Diakonie RWL die Beratung und Vermittlung von Fördermitteln aus Soziallotterien und Stiftungen sowie die Vergabe von Kollektenmitteln gebündelt. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1650 Anträge und Anfragen bearbeitet. Eine Flut von Beratungsprozessen, die transparent und übersichtlich bearbeitet werden wollen. Dazu entwickelt die Diakonie RWL ein digitales Antragsverfahren - unterstützt von der Glücksspirale.