Seit über einem Jahr gibt es die Möglichkeit der vertraulichen Geburt. Frauen können bei der vertraulichen Geburt ihr Kind unter Pseudonym zur Welt bringen. Die Frauen bleiben dabei anonym. Später kann aber anhand des Pseudonyms der Kontakt zwischen Mutter und Kind wieder hergestellt werden. Die Beraterin Iris Jares von der evangelischen Schwangerschaftsberatungsstelle Duisburg/Moers berichtet aus der Praxis.
Die Asylverfahren beschleunigen, legale Wege der Arbeitsmigration schaffen und mehr Unterkünfte bereitstellen – Das aktuelle Asylpaket der Bundesregierung ist nach Ansicht der Diakonie RWL ein Schritt in die richtige Richtung. Doch noch immer fehlt ein Gesamtkonzept für die Zuwanderung nach Deutschland, kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, im Gespräch mit epd.
Karlsruhe/Düsseldorf/Bielefeld, 2. September 2015. Vertreter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben den heute veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Verfassungsbeschwerde gegen den Dritten Weg im kirchlichen Arbeitsrecht ist unzulässig. Der Gewerkschaft fehlt die erforderliche Beschwerdebefugnis.
Düsseldorf, Münster, 28. August. Mit Enttäuschung und Kritik reagiert die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf die am Freitag veröffentlichte Ankündigung der Bundesregierung, die Sterbebegleitung in Pflegeheimen auch künftig nicht zu finanzieren.
Kein Thema bewegt Kirche und Diakonie derzeit so stark wie die Integration der Flüchtlinge. An vielen Orten entstehen neue Allianzen zwischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen. So finden zwei Akteure wieder zusammen, die sich zum Teil auseinander entwickelt hatten. Ein neues Werkstattbuch für Gemeindediakonie analysiert die Gründe und zeigt Perspektiven für gute Kooperationen auf. Die Herausgeber stellten das Buch jetzt vor.
Mehr Jobs, ein höheres Einkommen und viele Immobilienbesitzer – Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der rheinland-pfälzischen Landesregierung zeigt, dass das Land im bundesweiten Vergleich ökonomisch gut da steht. Doch die positive wirtschaftliche Entwicklung geht mit einem steigenden Armutsrisiko insbesondere für Alleinerziehende, ältere Menschen und Jugendliche einher. Auf einer Tagung diskutierten jetzt 140 Experten aus der sozialen Arbeit, Verbänden und Politik über den aktuellen Bericht.
Deutsch lernen, eine Ausbildung oder ein Studium machen und dann einen guten Job finden: Junge Menschen mit Migrationshintergrund haben meist klare Vorstellungen, was sie in Deutschland erreichen wollen. Unterstützt werden sie dabei von den Jugendmigrationsdiensten (JMD) freier Träger wie der Diakonie. Die seit 2012 sprunghaft angestiegene und auch 2015 weiter ansteigende Zahl junger Zuwanderer und die gleichzeitig enorm gewachsene Komplexität der Arbeit überlastet Mitarbeitende der JMD. Jetzt gibt es endlich mehr Geld vom Bund, insgesamt 12 Millionen Euro.
Mit großer Mehrheit hat die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Lippe am 5. November dem Beitritt zum Diakonischen Werk Westfalen-Lippe zugestimmt. Mitgliedseinrichtungen und Kirchengemeinden wird empfohlen, dem Werk beizutreten, sobald die Hauptversammlung des Diakonischen Werks Westfalen die notwendigen Beschlüsse gefasst hat.
Kein Laptop auf dem Tisch, kein Handy in der Hand oder gar am Ohr – solche Versammlungen von führenden Diakonie- und Kirchenvertretern sind heute kaum noch denkbar. Und das 1945 aufgenommene Titelbild der neuen Geschichtsbroschüre „Miszellen zur rheinischen Diakoniegeschichte“ zeigt noch einen weiteren Unterschied: bei Sitzungen oder Synoden Pfeife zu rauchen, würde sich heute niemand mehr trauen.
Männer sind als Erzieher in Kitas meistens Einzelkämpfer und allein unter Frauen. Aber auch unter Männern ist der Austausch wichtig. Deshalb trafen sich am 13. und 14. Februar männliche Erzieher in Mülheim an der Ruhr, um ihren Berufsalltag zu reflektieren. Organisiert wurde die Fachtagung „Irgendwie anders – Männer in Kitas“ von den Männerarbeiten der rheinischen und westfälischen Kirche, dem Fachverband für Kitas in Westfalen-Lippe (evta) und dem Rheinischen Verband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder.