Aktuelles

Portrait

Eine völlig neue Dimension der Integration

Noch nie haben die Migrationsdienste für Erwachsene und junge Menschen so viele Zuwanderer begleitet wie heute. Bundesweit ist die Zahl der Beratungen seit 2012 um fast die Hälfte gestiegen – und sie erhöht sich weiter. In einer bundesweiten Aktionswoche vom 12. bis 16. September 2016 fordern die Wohlfahrtsverbände daher 27 Millionen Euro für den Ausbau ihrer Arbeit. Diakonie RWL-Referent Manfred Hoffmann erklärt, was mit dem Geld geschehen soll.

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In einem großen Saal halten die Delegierten grüne Karten hoch

Starke politische Vertretung schaffen

Die diakonischen Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe haben gestern in Essen die Fusion zum Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. beschlossen. Die endgültige Zusammenführung der Werke dauerte acht Jahre. Kirche und Diakonie setzen auf eine starke politische Vertretung.

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Tagung

Diakonievorstände im Diskurs mit der Wissenschaft

Die Erwartungen an die theologischen Vorstände großer diakonischer Verbände und Einrichtungen sind hoch. Sie sollen authentisch für christliche Nächstenliebe und soziale Gerechtigkeit stehen und gleichzeitig Managementqualitäten und Durchsetzungsvermögen in der Politik mitbringen. Die Diakonie RWL hat jetzt ein Theologisches Forum gestartet, das den Austausch untereinander, aber auch mit der Wissenschaft ermöglicht. Pastorin Barbara Montag erklärt, worum es dabei geht.

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Alle Synodale auf dem Podium halten gelbe Abstimmungszettel hoch

Rheinische Landessynode

Die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat am Freitag ein neues Diakoniegesetz beschlossen. Damit ist der Weg frei für die vollständige Fusion zu einem gemeinsamen Diakonischen Werk der drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe. Die Synoden der beiden anderen Landeskirchen hatten schon im Herbst in diesem Sinne votiert.

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Frau sitzt im Schneidersitz auf dem Boden. Der Kopf ist nicht mehr sichtbar. Auf dem Boden verteilt liegen Dokumente, ein Taschenrechner, Münzen und Kredit-/Kontokarten. In den Händen hält sie eine geöffnete, leere Geldbörse.

Schulden beim Jobcenter nehmen zu

Sie sind arbeitslos, arm und überschuldet: In NRW gibt es immer mehr Hartz IV-Empfänger, die Darlehen beim Jobcenter aufnehmen. Sonst können sie Stromnachzahlungen oder eine Mietkaution nicht bezahlen. Laut aktuellem Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW, zu der auch die Diakonie RWL gehört, stieg die Summe der monatlich gezahlten Darlehen von rund 1,4 auf über 2,5 Millionen Euro an.

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Christian Heine-Göttelmann und Thomas Oelkers

Diakonie auf Kurs

Zwei wesentliche Themen bestimmten die Diskussionen bei der Hauptversammlung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe: die Verstärkung der Flüchtlingsarbeit und der weitere Weg, den Landesverband zu konsolidieren. "Die Beratungstätigkeit in der Flüchtlingsarbeit wird erweitert", kündigte RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann in seinem Bericht an.

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Dalia Höhne am Abflugschalter

"Fast alle Flüchtlinge sind verzweifelt"

Alle Flüchtlinge träumen von einem besseren Leben in Deutschland. Doch längst nicht alle dürfen bleiben. Nach der neuen Asylreform sind rechtmäßig abgelehnte Asylbewerber möglichst schnell abzuschieben. Das geschieht auch am Düsseldorfer Flughafen. Dort ist die Zahl der sogenannten Rückführungen stark gestiegen. Abschiebebeobachterin Dalia Höhne von der Diakonie RWL achtet darauf, dass die Menschenrechte dabei im Blick bleiben. Eine zunehmend schwierige Aufgabe. 

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Diakonie RWL fordert mehr Anstrengung zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Düsseldorf/Münster, 30. Oktober. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert von der Politik mehr Anstrengungen zur Integration der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt. Das neue, am 1. November beginnende Programm für Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose „Neustart in Deutschland“ sei ein „erster Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Es finanziert bundesweit für rund 100.000 Flüchtlinge, die seit mindestens drei Monaten hier sind, Hospitanzen und Praktika sowie Sprach- und Integrationskurse. „Doch wir brauchen jetzt umfassendere Maßnahmen und Angebote, damit die vielen Flüchtlinge möglichst schnell in Arbeit kommen.“

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Faden zwischen Mutter und Kind reißt nicht ab

Seit über einem Jahr gibt es die Möglichkeit der vertraulichen Geburt. Frauen können bei der vertraulichen Geburt ihr Kind unter Pseudonym zur Welt bringen. Die Frauen bleiben dabei anonym. Später kann aber anhand des Pseudonyms der Kontakt zwischen Mutter und Kind wieder hergestellt werden. Die Beraterin Iris Jares von der evangelischen Schwangerschaftsberatungsstelle Duisburg/Moers berichtet aus der Praxis.

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Christian Heine-Göttelmann

„Gesamtkonzept für Zuwanderung fehlt“

Die Asylverfahren beschleunigen, legale Wege der Arbeitsmigration schaffen und mehr Unterkünfte bereitstellen – Das aktuelle Asylpaket der Bundesregierung ist nach Ansicht der Diakonie RWL ein Schritt in die richtige Richtung. Doch noch immer fehlt ein Gesamtkonzept für die Zuwanderung nach Deutschland, kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL, im Gespräch mit epd.

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