Die Diakonie RWL beteiligt sich nicht nur an der derzeitigen Aktionswoche für bezahlbares Wohnen des Bündnisses "Wir wollen wohnen!" in NRW. Sie startet jetzt auch ein eigenes Bündnis, das sich an kirchliche und diakonische Einrichtungen richtet. Denn auch Kirche und Diakonie können mit eigenen Grundstücken und Kapital Vorbild sein und fairen Wohnraum schaffen und fördern.
Die NRW-Landesregierung will die landesweit rund 9.500 Kitas mit zusätzlichen 750 Millionen Euro fördern und ein weiteres beitragsfreies Kita-Jahr einführen. Ob sich damit die Qualität der Kitas wesentlich verbessern wird, bezweifelt die Diakonie RWL. Mit der Reform kommen die freien und kirchlichen Träger erheblich unter Druck, meint Vorstand Christian Heine-Göttelmann. Sie tragen 75 Prozent der Kitas in NRW.
Auf der Tagesordnung der Jahrestagung des größten evangelischen Sozialverbandes standen Routineaufgaben wie Jahresabschluss 2017, Wirtschaftsplan 2019, Vorstandsberichte und Beschlüsse über die Wahlordnung von Verwaltungsrat und Hauptversammlung. Einmütig bestätigten die Delegierten auf ihrer Tagung in Dortmund den Kurs der Fokussierung für die Aufgabenerfüllung im Interesse der Mitglieder.
Nach den im Frühjahr stattgefundenen Wahlen zu den betrieblichen Mitarbeitervertretungen stehen nun auch die Mitglieder der Gesamtausschüsse in Rheinland, Westfalen und Lippe fest. Sie wurden in der ersten Septemberwoche für die kommenden vier Jahre neu gewählt.
Die Entwicklung neuer Technologien wird in Deutschland mit zahllosen Hochschulprogrammen gefördert. Anders sieht es bei der wissenschaftlichen Begleitung sozialer Projekte aus. Dafür müssen Träger oft selbst Drittmittel auftreiben. Das soll sich mit dem "Transfernetzwerk Soziale Innovation" ändern. Die Diakonie RWL beteiligt sich an dem neuen Netzwerk. Auf einer Tagung am 9. Juli in Düsseldorf wurde das Programm vorgestellt.
Die NRW-Landesregierung hat jetzt die schon lange geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes für das Kindergartenjahr 2020/21 angekündigt. Die Qualität der Kindertagesbetreuung soll grundlegend verbessert werden. Dazu gehören mehr Personal, flexible Öffnungszeiten und Sprachtests bei Kindern ab vier Jahren. Das Finanzierungssystem soll nachgebessert werden, damit alle Kita-Träger verlässlich planen können. Einschätzungen hierzu von Sabine Prott, Kita-Expertin der Diakonie RWL.
Die Mitarbeitenden in der Diakonie RWL bekommen in den nächsten drei Jahren eine Gehaltserhöhung von insgesamt rund sieben Prozent. Überraschend schnell haben sich Dienstgeber- und Dienstnehmervertreter darauf geeinigt, die Tarifergebnisse im öffentlichen Dienst weitgehend zu übernehmen. Sie gelten für die Beschäftigten im Geltungsbereich des BAT-KF. Die Erhöhungen finden in drei Schritten ab dem 1. Juni 2018, dem 1. Januar 2019 sowie dem 1. März 2020 statt.
Die Bundesregierung will mehr geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose schaffen. Die Diakonie RWL und der DGB NRW sehen darin einen wichtigen Schritt für den Ausbau des sozialen Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen. Heute haben sie sich gemeinsam beim diakonischen Sozialunternehmen NEUE ARBEIT Essen öffentlich geförderte Beschäftigungsangebote angesehen. Das gemeinsame Engagement für einen sozialen Arbeitsmarkt soll fortgesetzt werden.
Die Hauptversammlung 2017 der Diakonie RWL fand in Dortmund statt. Blickt man auf die Karte des Verbandsgebiets, ist das der Osten des diakonischen Westens. Mit dem Saarland, Rheinland-Pfalz und NRW nahm das oberste RWL-Entscheidungsorgan alle Regionen deutlich in den Blick.
Ein Unfall, eine Hirnblutung oder ein Schlaganfall – und plötzlich ist im Leben alles anders. Rund 470.000 Menschen in Deutschland müssen das jedes Jahr erleben. Gut 70.000 bleiben dauerhaft auf Hilfe angewiesen. Seit einem Jahr berät die Stiftung Hephata Menschen mit erworbenen Hirnschäden in allen Alltagsfragen. Betroffene aus ganz NRW kommen dafür nach Mönchengladbach.