Hausaufgabenspaß, Tanz und Bewegung, "Mut tut gut"-Training: Das Internationale Mädchenzentrum Gladbeck stärkt mit Freizeitangeboten, Fahrradfahr-Kursen und offenen Treffen das Selbstbewusstsein von Frauen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte. Ein selbstbestimmtes Aufwachsen darf kein Privileg sein, fordert Leiterin Esther Montzka.
Jung oder alt, mit Einwanderungsgeschichte, homosexuell: Die Diakonie steht für Offenheit allen Menschen gegenüber – doch wie vielfaltsbewusst und vorurteilsfrei ist sie tatsächlich in den eigenen Reihen? Die Diakonie An Sieg und Rhein stellt sich diese und andere Fragen beim Blick auf die eigenen Strukturen. Und sie zeigt dafür auch Flagge.
Nach tagelanger Flucht kommen sie völlig erschöpft in Ostwestfalen an: Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben rund 200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen aus der Ukraine aufgenommen. Auch die Diakonische Stiftung Wittekindshof beherbergt ukrainische Geflüchtete, zwei Drittel von ihnen sind gehörlos.
In gut zwei Wochen wählt Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag. Er muss die Weichen für unsere Zukunft stellen: Wie können Kinder im Offenen Ganztag gut betreut und gefördert werden? Um mehr über die Pläne der Parteien zu erfahren, hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW zum Politik-Talk "Offener Ganztag ohne Lücken" geladen.
Egal ob Kleiderschrank, Sommerkleid oder Fernseher – Sozialkaufhäuser bieten für kleines Geld alles, was man im neuen Zuhause braucht. Doch jetzt stoßen die diakonischen Kaufhäuser an ihre Grenzen. Denn zur regulären Kundschaft kommen auch ukrainische Geflüchtete. Das führt zu einem Spagat zwischen dem Wunsch, schnell zu helfen und dabei alle gleich zu behandeln.
Düsseldorf, 21. April 2022. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl startet heute. Damit steht unentschlossenen Wählerinnen und Wählern ein weiteres Tool der politischen Meinungsfindung zur Verfügung. Vor rund drei Wochen ist bereits der Sozial-O-Mat des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) online gegangen. Seitdem haben 23.000 Nutzer ihre sozialpolitischen Einstellungen mit denen der NRW-Parteien verglichen.
Freiwillige leisten jeden Tag ihren Beitrag, um die Welt ein bisschen besser zu machen: für Kranke und Schwache, für alte Menschen, für Kinder, aber auch für die Kolleginnen und Kollegen, mit denen sie zusammenarbeiten. Oft markiert der Freiwilligendienst auch den Start oder den Neustart in einen sozialen Beruf. So wie bei Helene Bammert, die ursprünglich Einzelhandelskauffrau gelernt hat.
Eltern haben bald einen Rechtsanspruch auf die Ganztagsbetreuung ihrer Grundschulkinder. Was Bildungsgerechtigkeit schafft, setzt die OGS weiter unter Druck. Denn schon jetzt fehlen Räume und Fachkräfte. Das spürt auch die OGS Erholungsstraße in Solingen. "Wir brauchen jetzt den großen Wurf", fordert Ulrike Kilp, Geschäftsführerin der Diakonie Solingen.
Zuversicht fällt in Zeiten von Krieg, Krankheit und Katastrophen vielen Menschen schwer. Was kann uns dennoch Kraft geben? Und wie können wir Schwächere stärken? Darüber, aber auch über einen würdevollen Umgang mit dem Tod, hat Diakonie RWL-Vorstand Christian Heine-Göttelmann mit der Rheinischen Post gesprochen.
Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine haben ab Juni Anspruch auf Hartz IV. Jens Rautenberg, Leiter des Geschäftsfelds Flucht, Migration und Integration, erklärt, welche Vorteile die Änderung für die Schutzsuchenden aus der Ukraine bedeutet. Er macht aber auch seine Sorge vor einer Zwei-Klassen-Gesellschaft deutlich und fordert daher eine schnelle Integration für Geflüchtete aus allen Ländern.