Aktuelles

Franziska Kühnen hält die Erinnerungsbox hoch.

Erinnerungen zum Anfassen

Wie können schöne Erinnerungen und Momente greifbar bleiben? Genau damit beschäftigt sich Franziska Kühnen. Sie macht ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Senioreneinrichtung der Diakonie Michaelshoven. Damit die persönlichen Erinnerungen immer wieder greifbar werden, gestaltet die 19-Jährige mit den Bewohner*innen Erinnerungsboxen.

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Mitarbeiter Daniel Ibs im Rollstuhl vor der Rezeption im Bethel Hotel zum Weinberg.

Traumjob im Hotel

Im inklusiven "Bethel Hotel zum Weinberg" in Bad Neuenahr-Ahrweiler nehmen Mitarbeitende mit Beeinträchtigungen rund 40 Prozent der Arbeitsplätze ein. Der 41-jährige Daniel Ibs ist einer von ihnen. Er arbeitet an der Rezeption des Drei-Sterne-Hauses und hat dort seinen Traumjob gefunden.

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Elvira Rössner aus Düsseldorf.

Wenn die Rente nicht zum Leben reicht

Mehr als 20 Prozent der Über-65-Jährigen gelten in Deutschland als arm. Besonders häufig betroffen sind Frauen, weil die Rente, die sie bekommen, nicht zum Leben reicht. Wenig Geld zu haben, kann den Alltag stark bestimmen – und das Älterwerden. Die Mitarbeitenden der „zentren plus“ der Diakonie Düsseldorf beraten und unterstützen ältere Menschen auch bei finanziellen Schwierigkeiten. 

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Auf Zetteln sind die Ziele der ambulanten Hospizdienste notiert.

Impulse für die Hospizbewegung

Im Alltag sind Tod, Sterben und Trauer meist nur Randthemen. Nicht so für die Mitarbeitenden der rund 50 ambulanten NRW-Hospizdienste, die im Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe organisiert sind. Einige von ihnen haben sich in einem Workshop in Düsseldorf mit dem Palliativmediziner Professor Raymond Voltz ausgetauscht.

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Ein Mann zieht leere Taschen aus seiner Jeanshose

Arm trotz Arbeit

Bei immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen reicht das Einkommen nicht aus, um ihr Leben damit zu bestreiten. Frauen und Zugewanderte verdienen häufig besonders wenig, so dass viele von ihnen zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen sind. Die steigenden Energiekosten verschärfen ihre Situation. Berater*innen der Diakonie Mark-Ruhr erwarten, dass immer mehr Menschen zu ihnen kommen werden.

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Ralf Isermann, Irina Pleis und Tanja Bergen in dem Gebärdenkurs.

Wo gehörlose Geflüchtete Deutsch lernen

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind über sechs Millionen Menschen in andere europäische Länder geflohen. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat seitdem über den Deutschland-Fonds der Diakonie Katastrophenhilfe zahlreiche Projekte gefördert, die den Menschen beim Ankommen in Deutschland helfen. Etwa den Deutschkurs, den die Beratungsstelle für Gehörlose bei der Diakonie Stiftung Salem in Minden anbietet.

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 #wärmewinter ist eine gemeinsame Aktion der Diakonie und der EKD.

Gemeinsam durch den Winter

Überall steigen die Preise. Das bringt viele Menschen in eine soziale Notlage. Gerade gefährdete Gruppen und Menschen in prekären Lebenssituationen sind von Energiearmut sowie Arbeits- und Wohnungslosigkeit bedroht. Die Diakonie und die Evangelische Kirche starten deshalb gemeinsam die Aktion #wärmewinter.

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Baustellenbesuch: Derzeit wird das große Wohnzimmer im Wichernhaus renoviert.

Ein Wohnzimmer für alle

Für wohnungslose Menschen entsteht im neuen Wichern-Wohnungslosenzentrum in Dortmund ein Ort zum Wohlfühlen. Besucher und Besucherinnen erhalten dort alle Unterstützungsangebote der Diakonie. Waschmöglichkeiten, Ruheräume, medizinische Untersuchungsräume sowie das komplette Angebot der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS) sollen im Winter 2022/23 einziehen. Herzstück soll das große Wohnzimmer werden.

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Beratungsgespräch der Diakonie Düsseldorf.

Zu wenig Geld für Beratung

Zugewanderten in Deutschland fehlt oft der nötige Durchblick in Sachen Beruf, Ausbildung, Schule, Kita und Wohnungssuche. Hinzu kommen komplizierte Anträge, zahlreiche Behördengänge und Schwierigkeiten mit der fremden Sprache. Hilfe finden diese Personen in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE). Doch für das Programm sind im Bundeshaushalt 2023 massive Kürzungen geplant. 

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Das Beratungsportal der Diakonie Deutschland ermöglicht den Einrichtungen, digital und datenschutzkonform Klient*innen zu erreichen.

Die Schwelle senken

Ein paar Klicks und schon landen Ratsuchende an der richtigen Stelle, können Termine vereinbaren oder per Chat, Telefon oder Video Hilfe finden. Das Potenzial von Beratung im Internet ist riesig. Seit Juli stellt die Diakonie Deutschland eine eigene Plattform für Online-Beratung zur Verfügung. Die Sucht- und Drogenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr ist eine der ersten Stellen, die sie nutzen – mit großem Erfolg.

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