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Themenfoto Gleichberechtigung

Umdenken – jetzt!

Weniger Geld, mehr Care-Arbeit, niedrigere Positionen im Job: Von echter Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen kann noch nicht die Rede sein. Kirsten Schwenke, erster weiblicher Vorstand der Diakonie RWL, erklärt im Interview zum Weltfrauentag, was sich dringend ändern muss. 

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Rüdiger Schuch

Betroffene müssen im Mittelpunkt stehen

Düsseldorf, 2. März 2023. Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, müssen in den Aufarbeitungsprozessen des erlittenen Unrechts die zentralen Personen sein. Das hat der Leiter des Evangelischen Büros, Oberkirchenrat Rüdiger Schuch, unterstrichen. 

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Gerhard Bröker (Mi.) mit zwei Mitarbeitenden in fair produzierter Kleidung.

Faire Arbeitskleidung in diakonischen Einrichtungen

Diakonische Einrichtungen können mit ihrem Einkaufsverhalten ein wichtiges Signal für mehr Nachhaltigkeit senden. Doch das Umstellen auf Textilien, die nach ökologischen und sozialen Kriterien produziert sind, ist eine große Herausforderung. Das Diakonische Werk im Kirchenkreis Recklinghausen hat sie angenommen – und wird dabei von der Diakonie Deutschland unterstützt.

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Junge Eltern mit Kleinkind rechnen besorgt Geld und Rechnungen zusammen.

"Jetzt kommt der Mittelstand"

Pandemie, Energiepreisexplosion und Ukraine-Krieg: Immer mehr Menschen wachsen ihre Schulden über den Kopf: Einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung zufolge berichten 65 Prozent der gemeinnützigen Beratungsstellen von mehr Anfragen. Auch in NRW ist der Bedarf gestiegen, sagt Diakonie RWL-Expertin Petra Köpping.

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Besuch bei ukrainischen Flüchtlingen im Grenzgebiet zwischen Rumänien und der Republik Moldau.

"Gemeinsam können wir viel bewegen"

Die Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) unterstützt mit Spenden sowohl die Bevölkerung in der Ukraine als auch Kriegsgeflüchtete in anderen Ländern. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe fördert als wichtiger Partner der DKH zahlreiche Projekte für Geflüchtete innerhalb seines Verbandsgebiets. „Unsere starken Netzwerke erleichtern diese Arbeit sehr“, sagt Diakonie RWL-Experte Ulrich T. Christenn (Leitung Zentrum Drittmittel und Fundraising).

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Frau bei Demonstration mit Megaphon.

"Hört uns zu!"

Ilse Kramer weiß, wie es ist, mit wenig Geld auszukommen: Ihr Gehalt reichte nicht aus, auch ihre Rente wird jetzt vom Staat aufgestockt. Als Expertin in eigener Sache macht sich die 66-Jährige für sich und andere stark, unter anderem bei Treffen von Menschen mit Armutserfahrung. Zum "Welttag der sozialen Gerechtigkeit" am 20. Februar fordert sie von der Politik: "Hört uns endlich zu!"

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Geldmünzen und ein Stromzähler.

So können Energiehilfen beantragt werden

Im Herbst 2022 haben sich Berufstätige über ein Extra auf dem Konto gefreut: die Energiepauschale. Durch die Einkommensteuer wurde auch Kirchensteuer auf diesen Betrag fällig – die Kirchen wollen diese Mehreinnahmen bedürftigen Menschen zugutekommen lassen. Die Verteilung organisiert unter anderem die Diakonie RWL.

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Nicht auf dem Rücken von Patient*innen und Personal!

Die prognostizierten Auswirkungen der geplanten Krankenhaus-Reform lösen bei den freigemeinnützigen Krankenhäusern von Diakonie und Caritas große Sorge aus. "Wir rechnen mit ernsten und unliebsamen Folgen nicht nur für die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten", sagt Esther van Bebber, Vorstandsvorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn in der Caritas in NRW. "Die Reform darf nicht die Trägervielfalt gefährden", fordert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL.

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Der Nothilfe-Koordinator der Diakonie Katastrophenhilfe für die Ukraine, Mario Göb, bei der Verteilung von Hilfspaketen.

"Wir brauchen einen langen Atem"

Ein Krieg vor der eigenen Haustür: Was lange in Europa undenkbar schien, wurde vor einem Jahr traurige Realität. Knapp ein Jahr nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben Diakonie Katastrophenhilfe, Brot für die Welt und Diakonie Deutschland gemeinsam Bilanz gezogen.

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Hochwasserhilfe Stolberg Eschweiler

Mobile Teams unterstützen weiter

Auch mehr als 18 Monate nach der Flut haben viele Betroffene noch nicht wieder ins Leben zurückgefunden; Häuser sind teils unbewohnbar. Unterstützung finden sie weiterhin bei den mobilen Fluthilfeteams der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL). Mitarbeitende aus den Teams in Stolberg und Eschweiler berichten, wie sie die Zeit nach der Flut erlebt haben und wie sie die Menschen auch künftig unterstützen werden. 

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