Die Kinderrechte-App "Justy" soll für Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe wohnen, digitaler Wegweiser, Ratgeber und Beschwerdestelle sein – aber auch eine Plattform zum Austausch. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) ist federführend für das fünfjährige Projekt verantwortlich. Die Aktion Mensch Stiftung fördert die Entwicklung der App finanziell.
Passend zur Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen ab dem 21. November eröffnet die Frauenberatungsstelle in Soest ganz offiziell. Die Arbeit hat sie schon Ende 2020 aufgenommen – und konnte sich von Anfang an kaum vor Anfragen retten. Mittlerweile hat sie ihren Stellenumfang sogar verdoppelt. Die Nachfrage ist überall groß, doch die Versorgung reicht vielerorts nicht aus.
Wenn das Wort Kinderheim fällt, denken die meisten Menschen an große Schlaf- und Speisesäle. Dabei gibt es solche Einrichtungen schon längst nicht mehr. Heute bieten Träger der Jugendhilfe den Kindern stattdessen in familiären Gruppen ein Zuhause auf Zeit. Doch die Rahmenbedingungen dafür werden immer schwieriger: Obwohl der Bedarf wächst, gibt es einen Mangel an Personal.
Wenn Lebensmittel immer teurer werden und Energiekosten steigen, sparen viele Menschen an anderer Stelle – etwa bei der Pflege. Sie verzichten dann möglicherweise auf Hilfeleistungen ambulanter Pflegedienste. Die Folge kann eine Minderversorgung der Pflegebedürftigen sein. Eine fatale Entwicklung, sagen Pflege-Experten der Diakonie RWL und fordern gezielte Entlastung.
Sie sind oft erfolgreich und stehen mitten im Leben: Menschen, die Drogen zur Leistungssteigerung nehmen. Häufig merken sie erst sehr spät, wenn sie abhängig von Drogen, Alkohol oder Medikamenten werden. Welche Hilfen und Präventionsmöglichkeiten es gibt, beleuchtet die Diakonie Düsseldorf beim bundesweiten Aktionstag Suchtberatung am 10. November.
Wie heißen die weiblichen Geschlechtsorgane? Wer hilft bei Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Baby? Wo kann ich abtreiben? Antworten auf diese Fragen suchen viele Frauen vermehrt in den sozialen Netzwerken, beobachten die diakonischen Schwangerenberatungsstellen. Eine Themenreihe auf dem Instagram-Kanal der Diakonie RWL stellt deshalb ihre Arbeit vor.
Düsseldorf, 3. November 2022. Zu den am gestrigen Mittwoch gefassten Beschlüssen von Bund und Ländern sagt Kirsten Schwenke, Vorständin des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL): "Bund und Länder haben viele wichtige Beschlüsse gefasst – von der Gas- und Strompreisbremse werden unsere sozialen Einrichtungen und die rund 200.000 Mitarbeitenden, die wir vertreten, profitieren. Die Zusage des Bundes, Geflüchtete aus der Ukraine stärker zu unterstützen, ist wichtig. Und von der Wohngeldreform werden viel mehr Menschen mit kleinen Einkommen als bisher etwas haben."
Gudrun Wilbert macht einen Freiwilligendienst in einem Koblenzer Krankenhaus, dem Evangelischen Stift St. Martin. Im Interview mit der Diakonie RWL erzählt die 58-Jährige, warum sie das macht und was sie dort erlebt. Ihre Arbeit empfindet sie als so sinnvoll, dass sie sich dort nach ihrem Freiwilligenjahr weiter ehrenamtlich engagieren will.
Die Energiekrise – ausgelöst durch Putins Angriffskrieg auf die Ukraine – betrifft viele Menschen existenziell: Sie stehen vor einem Winter, in dem sie Angst vor Kälte haben und nicht wissen, wie sie die gestiegenen Kosten für Energie und Lebensmittel bezahlen sollen. Die Geschäftsführenden der regionalen Werke in der Diakonie RWL appellieren an Bund, Länder und Kommunen, besonders diejenigen Menschen in den Blick zu nehmen, die bisher nichts von den Entlastungspaketen spüren.