Jeder kann etwas für mehr Klimagerechtigkeit tun. Deshalb haben Brot für die Welt und die Freiwilligendienste der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe im vergangenen Jahr zur Klimachallenge in diakonischen Einrichtungen aufgerufen. Die besten Klimaprojekte wurden nun ausgezeichnet - und neue Ideen sind gefragt. Alle können aktiv werden und mit ihren Projekten konkrete Veränderungen anstoßen.
Die Suchthilfe der Diakonie An Sieg und Rhein unterstützt Ratsuchende mit verschiedenen Angeboten. Im Café Koko in Troisdorf beispielsweise finden sie unbürokratisch Hilfe, es gibt warme Mahlzeiten und Duschgelegenheiten. Im angegliederten Drogenkonsumraum können Langzeitabhängige außerdem sicher und unter hygienischen Bedingungen Opiate oder Kokain konsumieren.
Am 11. September ist der bundesweite Tag der Wohnungslosen. Diesen Menschen fehlen nicht nur die eigenen vier Wände. Auch im Internet sind sie in der Regel nicht zuhause – und verpassen damit viele Chancen. Digitalisierung ist deshalb auch eine Aufgabe für die Wohnungslosenhilfe.
Monate- oder sogar jahrelang in Aufnahmeeinrichtungen leben – das ist für Geflüchtete in NRW die Regel. Die neue Landesregierung will das ändern. Doch Kritiker nennen rechtliche Bedenken als Einwand. Ein aktuelles Gutachten der Diakonie RWL zeigt: Kürzere Unterbringungen der Schutzsuchenden von bis zu sechs Monaten wären juristisch möglich.
Düsseldorf, 8. September 2022. Kürzere Unterbringungen in nordrhein-westfälischen Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete sind möglich und stehen nicht im Widerspruch zum Bundesasylgesetz. Zu diesem Schluss kommt eine neue juristische Einschätzung, die das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) in Auftrag gegeben hat.
Wattwürmer ausbuddeln, Sandburgen bauen und in die Nordsee-Wellen springen – das konnten Anfang August 14 von der Flut betroffene Familien aus dem Ahrtal. Finanziert wurde die einwöchige Familienfreizeit "Inselmomente" mit Spendengeldern der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe und der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.
Düsseldorf, 6. September 2022. Die Evangelische Kirche von Westfalen richtet in der Stabsstelle "Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung" eine eigene Fachstelle für Prävention und Intervention ein. Personell besetzt ist sie mit einem Referenten für allgemeine Präventionsarbeit und einer Referentin für Intervention. Diese nimmt Meldungen von Verdachtsfällen sexualisierter Gewalt entgegen und berät Leitungsverantwortliche in Interventionsfällen.
Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung für Kinder an Grund- und Förderschulen. Doch bis dahin muss noch viel passieren, wenn die Mädchen und Jungen tatsächlich attraktiv, umfassend und qualitativ hochwertig betreut und gebildet werden sollen. Wie das gelingen kann, darüber haben sich am Freitag im NRW-Landtag Vertrer*innen aus Politik und Praxis ausgetauscht.
Düsseldorf/Hannover, 1. September 2022. Diakonie RWL-Krankenhaus-Expertin Elke Grothe-Kühn ist neue Bundesvorsitzende der Evangelischen Kranken- und Altenhilfe (eKH). Die 64-Jährige folgt auf Käte Roos und verantwortet damit den Besuchsdienst der ehrenamtlichen Grünen Damen und Herren. "Wir freuen uns, dass Elke Grothe-Kühn ihr großes Fachwissen für die Evangelische Kranken- und Altenhilfe einbringen kann", sagt Christian Heine-Göttelmann, theologischer Vorstand des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). "Wir gratulieren ihr sehr herzlich zur Wahl und wünschen ihr für dieses wichtige Amt alles Gute und Gottes Segen."
Als im Juli 2021 die Flut kam, stand bei Hans-Jürgen Schmitz in Heimerzheim die dreckig-giftige Wasserbrühe bis unter die Decke des Erdgeschosses. Den ehemaligen Metzger plagte infolgedessen ein Trauma. Heute, mehr als ein Jahr später, hat er viel gelernt − und blickt auch dank der psychosozialen Betreuung des mobilen Fluthilfeteams der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe nach vorne.