Aktuelles

Stromkosten belasten Betroffene der Flut

Die steigenden Energiepreise belasten Betroffene der Hochwasserkatastrophe aus dem Jahr 2021 zusätzlich. Beim Trocknen der feuchten Häuser sind enorme Mehrkosten entstanden, mit denen viele Menschen heute konfrontiert sind. Die Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt Betroffene  mit finanziellen Mitteln aus einem Härtefall-Fonds und fordert sie zudem auf, Hilfen zum Wiederaufbau in Anspruch zu nehmen.

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Jutta Allmendinger

"Das ist beängstigend!"

Anhand der sechs Kategorien Bildung, Einkommen, Vermögen, Gesundheit, Wohnen und Klimagerechtigkeit stellt Professorin Jutta Allmendinger vom Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung dar, wie massiv die soziale Ungleichheit in unserem Land zugenommen hat. Sie zeigt auch Lösungen auf – und plädiert für eine Kirche und Diakonie, die sich weiterhin deutlich in gesellschaftspolitische Debatten einmischen.

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Jugendliche im Internat des Fritz-von-Waldthausen-Zentrums kommunizieren in Gebärdensprache.

Starthilfe für alle

Ab Januar 2028 soll Jugendhilfe inklusiv sein. Heißt: Für alle Kinder und Jugendlichen – egal, ob mit oder ohne Behinderung – soll es Erziehungshilfen aus einer Hand geben. Im Fritz-von-Waldthausen-Zentrum, das zum Diakoniewerk Essen gehört, wird der inklusive Ansatz schon gelebt: In den verschiedenen Wohngruppen werden junge Menschen mit Hörschädigungen und auch weiteren Einschränkungen aufgenommen.

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Delegierte bei der Hauptversammlung der Diakonie RWL.

Die Stimme erheben

Angriffskrieg in der Ukraine und Sorge vor der Energiekrise – in der Hauptversammlung blickten Mitglieder und Vorstand der Diakonie RWL auf das Jahr 2022 zurück. Josef Neumann, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales im NRW-Landtag, mahnte: "Wir müssen die sozialen Strukturen sichern!"

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Johanna Eifel, Cornelius Günther und Friedhelm Simon in der Stube des Hauses in Kordel.

Weihnachten im eigenen Haus

Die Flut im Juli 2021 hat große Teile des Elternhauses von Johanna Eifel zerstört. Seitdem unterstützt das mobile Team Trier/Hocheifel der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe die 68-Jährige. Die Rentnerin hat bereits Spenden aus den beiden Förderlinien Haushaltsbeihilfen und Wiederaufbauhilfen bekommen. Sie sagt: "Ohne die Diakonie hätte ich das nie geschafft."

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Geldscheine und Energiezähler
Hand hält Geldschein über Gasflamme
Junge Frauen schauen in ihre Smartphones.

Eine App für den Durchblick im Heimalltag

Die Kinderrechte-App "Justy" soll für Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe wohnen, digitaler Wegweiser, Ratgeber und Beschwerdestelle sein – aber auch eine Plattform zum Austausch. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) ist federführend für das fünfjährige Projekt verantwortlich. Die Aktion Mensch Stiftung fördert die Entwicklung der App finanziell.   

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Männerhände und verzweifelte Frau im Hintergrund

"Häusliche Gewalt ist keine Privatsache"

Passend zur Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen ab dem 21. November eröffnet die Frauenberatungsstelle in Soest ganz offiziell. Die Arbeit hat sie schon Ende 2020 aufgenommen – und konnte sich von Anfang an kaum vor Anfragen retten. Mittlerweile hat sie ihren Stellenumfang sogar verdoppelt. Die Nachfrage ist überall groß, doch die Versorgung reicht vielerorts nicht aus.

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Kinderhände halten Miniatur-Holzhaus.

Ein Zuhause auf Zeit

Wenn das Wort Kinderheim fällt, denken die meisten Menschen an große Schlaf- und Speisesäle. Dabei gibt es solche Einrichtungen schon längst nicht mehr. Heute bieten Träger der Jugendhilfe den Kindern stattdessen in familiären Gruppen ein Zuhause auf Zeit. Doch die Rahmenbedingungen dafür werden immer schwieriger: Obwohl der Bedarf wächst, gibt es einen Mangel an Personal.

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