Aktuelles

Pflegeversicherung auf den Kopf stellen

In fünfeinhalb Monaten, ab 1. Juli 2023, können stationäre Pflegeeinrichtungen mehr Personal einstellen. Mehr Kolleg*innen sind das, was die Pflegekräfte, denen Deutschland in der Coronazeit applaudiert hat, brauchen. Das ist unumstritten und Gesetz. Über noch offene Fragen der Umsetzung hat die Diakonie RWL mit Politik und Wissenschaft in einem digitalen Politik-Talk diskutiert.

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Politik Talk Diakonie RWL

Nach dem Applaus endlich mehr Kolleg*innen?

Der neue Paragraf 113c im Pflegeversicherungsgesetz ist eine große Chance für die stationäre Langzeitpflege. Doch vor seinem Inkrafttreten im Juli 2023 sind noch viele Fragen zu beantworten. Auf Einladung der Diakonie RWL haben Experten aus Politik, Pflege und Wissenschaft darüber live diskutiert. 

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Eila Chemnitz mit Sozialbegleiter Florian Schumacher.

Von der Couch zurück ins Leben

Eila Chemnitz hat es geschafft! Die 55-Jährige war am Boden zerstört, psychisch und gesundheitlich schwer angeschlagen. Und dann stand plötzlich die Polizei vor der Tür, drei Monate Haft. Heute ist Eila Chemnitz selbstbewusster, motivierter, gesünder. Vor allem aber ist sie "mehr wert als Hartz IV", findet sie und kämpfte sich zurück ins Leben – und auf den ersten Arbeitsmarkt. Nur wenigen Langzeitarbeitslosen gelingt dieser Weg. Eine Geschichte aus dem Leben, die Mut macht. 

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Vitalli Stetsun ist aus der Ukraine geflüchtet und stickt in seiner Freizeit.

Sticken gegen Heimweh

Im Haus Ebenezer in Bielefeld-Bethel leben insgesamt rund 80 geflüchtete ukrainische Kinder, Jugendliche und Männer mit Behinderungen. Viele von ihnen nutzen ein Kreativangebot, das zweimal in der Woche in der Einrichtung stattfindet. Dabei wird vor allem gezeichnet und gemalt. Wer will, kann aber auch ganz anders gestalterisch tätig sein – und zum Beispiel sticken.

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Das neue Jahr startet mit vielen sozialpolitischen Änderungen.

Anker für Zusammenhalt

Krieg in der Ukraine, hohe Energiepreise und steigende Armut: 2022 war ein oft herausforderndes Jahr für viele Menschen – so auch für die Mitglieder der Diakonie RWL. Die Vorstände Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann erklären im Interview, welche Entwicklung sie in diesem Jahr erwarten. Bei allem gilt: Die Diakonie ist ein Garant für Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in stürmischen Zeiten.

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Junge Frau mit Down-Syndrom zeigt, wie stark sie ist.

Was sich ab 1. Januar 2023 ändert

Die Betreuungsrechtsreform, die am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, soll das Vormundschafts- und Betreuungsrecht neu strukturieren. Ziel ist, die Selbstbestimmung betreuter Menschen zu stärken und die Qualität der Betreuung zu verbessern. Die Änderung betrifft nicht nur rund 50 Betreuungsvereine im Verbandsgebiet der Diakonie RWL, sondern im weiteren Sinne auch Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe. Was ändert sich?

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Abschiebungsbeobachtung 2021 veröffentlicht

Mit 2171 vom Flughafen Düsseldorf aus abgeschobenen Menschen im Jahr 2021 hat deren Zahl nach einem pandemiebedingten Rückgang 2020 (1767 Personen) wieder deutlich zugenommen. Darüber – ebenso wie über die Begleitumstände – gibt der 52-seitige, mit Beispielfällen und Grafiken versehene Bericht der unabhängigen Abschiebungsbeobachtung für 2021 Auskunft. Gesundheitliche Probleme bei Menschen, die abgeschoben werden sollen, aber auch Kindeswohlfragen in Abschiebungssituationen bleiben Themenschwerpunkte.

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Flugzeug.

Nicht um jeden Preis abschieben

Menschenrechte wahren, auch bei Abschiebungen: Darauf pochen Dalia Höhne und Judith Fisch von der Diakonie RWL. Die Abschiebungsbeobachterinnen setzen sich dafür ein, dass Betroffene mit Respekt und Würde behandelt werden. Doch das ist nicht immer der Fall: In ihrem aktuellen Jahresbericht stufen sie jede siebte beobachtete Abschiebung als problematisch ein.

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Im Fairhaus an der Fichtenstraße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern steht ein festlich geschmückter Tannenbaum.

Weihnachtszeit im Sozialkaufhaus

Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Corona-Nachwirkungen – auch in den Fair- und Gebrauchtwarenhäusern sind die aktuellen Herausforderungen spürbar: Mehr Menschen nutzen die günstigen Angebote dort und kaufen auch Geschenke fürs Fest. Die Häuser bemühen sich, dem Kundenzuwachs gerecht zu werden – bisher mit Erfolg. 

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Ein Bagger reißt im Ahrtal ein Gebäude ab.

Wichtigste Aufgabe ist der Wiederaufbau

Mitarbeitende der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe (DKH RWL) sind seit der Flut im Juli 2021 in den betroffenen Regionen im Einsatz. Immer noch gibt es dort Menschen, die sich nicht darüber im Klaren sind, dass es für sie umfassende Unterstützung gibt: etwa Hilfen zum Wiederaufbau. 

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