Aktuelles

Mietvertrag und Kugelschreiber vor roten Aktenordnern.

"Wie ein Sechser im Lotto"

Im fünften Jahr bietet das Diakonische Werk an der Saar das Projekt „Housing First – wohnen zuerst“ an. Es vermittelt Wohnungslose in eigenen Wohnraum und unterstützt sie anschließend dabei, wieder ins Leben zu finden. Dafür werden Menschen mit Wohneigentum gesucht, die bereit sind, ihre Wohnung zu vermieten – so wie Claudia Contarini.

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Kinderhände halten ein Miniatur-Holzhaus.

Geschützter Ort für Jugendliche

Verlässliche Fachkräfte leisten in der stationären Erziehungshilfe wichtige Arbeit – so auch in der Jugendwohngruppe der Evangelischen Jugendhilfe in Wermelskirchen. Aber die Suche nach qualifiziertem Personal gestaltet sich schwierig. Die Diakonie RWL setzt sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für eine gute Kinder- und Jugendhilfe zu verbessern.

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Kind malt einen Regenbogen an ein Fenster. (Foto: Shutterstock)

Kreativität statt Krise

Zur Alfred-Herrhausen-Schule in Düsseldorf gehen besondere Schülerinnen und Schüler. Lehrerschaft und Schulsozialarbeit haben deshalb auch ein besonderes Konzept für die Förderschule. Die Pandemie haben sie gut gemeistert, auch weil sie in den mehr als 20 Jahren gemeinsame Arbeit viele Strukturen für Familien in Not geschaffen haben. Doch dieses Jahr, da sind sich alle sicher, wird die Zahl der Hilfesuchenden wieder steigen.

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Jugendlicher bedroht Jungen im Treppenhaus

Wie straffällige Kinder "die Kurve kriegen"

Sozialarbeiterin Lea Dörwaldt von der Diakonie Michaelshoven begleitet  seit Juli 2022 kriminelle Kinder und Jugendliche im Programm "Kurve kriegen". Ziel ist es, die jungen Menschen von weiteren Straftaten abzuhalten und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Die Initiative wird seit 2011 durch das Innenministerium NRW ermöglicht und ist bereits in 38 Kreispolizeibehörden umgesetzt.

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Diakonie RWL stärkt Ehrenamt in der Straffälligenhilfe

Düsseldorf, 31. März 2023. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) startet das Online-Portal "Ehrenamt in der Straffälligenhilfe". Die neue Website informiert über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements und vermittelt den Kontakt zu Vereinen sowie Trägern in der Freiwilligen Straffälligenhilfe in Nordrhein-Westfalen. www.ehrenamt-straffaelligenhilfe-nrw.de ist Teil der landesweiten Koordinierungsstelle für die ehrenamtliche Arbeit im Justizvollzug, die zum 1. April 2023 ihre Arbeit aufnimmt. Das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt.

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Gefängniswärter schließt Zelle auf.

Zurück ins Leben

Ehemalige Strafgefangene finden oft nur schwer zurück in die Gesellschaft. Soziale Kontakte sind weggebrochen, viele haben weder Wohnung noch Arbeit. Die Straffälligenhilfe ist meist die einzige Brücke in ein geregeltes Leben. Die Diakonie RWL fordert, mehr Beratungsmöglichkeiten zu schaffen, die verlässlich finanziert werden.

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Erzieher in Kita spielt mit Kleinkind.

Traumberuf Erzieher

Immer mehr Männer arbeiten als Erzieher, doch in Kitas sind sie nach wie vor in der Minderheit. Mit welchen Erwartungen und Klischees werden sie im Beruf konfrontiert? Was begeistert sie an ihrem Job? Die Diakonie RWL unterstützt Erzieher in Seminaren dabei, ihre Rolle zu finden. Und sie will auch andere Männer ermutigen, in diesem Bereich zu arbeiten. 

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Koch Kai-Uwe Stachelhaus bei der Essensausgabe in der Vesperkirche Niederberg.

Vesperkirche als Wundertüte

Vesperkirchen haben Strahlkraft in die Quartiere und Sozialräume hinein – und sind wichtige sozialdiakonische Projekte für die Diakonie RWL. Bis zu 8.000 Mahlzeiten gehen pro Aktion über die Theke. In Velbert-Niederberg mit dabei: ein Restaurantchef als überzeugter Wiederholungstäter und Konfirmand*innen, die fürs Leben lernen.

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logo wärmewinter

Gegen soziale Kälte und für mehr Zusammenhalt

Die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie haben in diesem Winter die Aktion #wärmewinter gestartet. Mitfinanziert wurden viele Initiativen durch die zusätzlichen Kirchensteuereinnahmen aus der Energiepreispauschale. Verteilt werden die Gelder auch durch die Diakonie RWL.  

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Würfel mit der Aufschrift Zeitarbeit

"Zeitarbeit ist teuer und schwächt uns"

Mehr Zeitarbeit durch Personalmangel, verbunden mit hohen Kosten für Fremdfirmen – die die Träger wiederum nicht erstattet bekommen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Befragung zur Zeitarbeit, die die Diakonie RWL in ihrer Mitgliedschaft durchgeführt hat. Bei allen Herausforderungen gibt es aber auch Lösungsvorschläge. Bei denen kommt es auf den Gestaltungswillen der Politik an.

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