Inflation, hohe Energiepreise und steigende Löhne: Die Diakonie RWL hat ihre Träger zur finanziellen Situation befragt. Die Ergebnisse sind erschütternd: Vier von fünf Trägern rechnen mit einem negativen Jahresergebnis in den abgefragten Geschäftsfeldern, ein Drittel sogar mit einem Liquiditätsengpass noch in 2023. Lesen Sie hier die drei wichtigsten Erkenntnisse der Mitgliederbefragung.
Düsseldorf, 14. August 2023. Inflation, hohe Energiepreise und steigende Löhne: Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. hat seine Träger zur finanziellen Situation befragt. Die Ergebnisse sind erschütternd: Vier von fünf Trägern rechnen mit einem negativen Jahresergebnis in den abgefragten Handlungsfeldern, ein Drittel sogar mit einem Liquiditätsengpass noch in 2023.
Was wäre das "Church" ohne Judith Sporken? Sie leitet das Restaurant im Haus der Evangelischen Kirche in Essen seit vielen Jahren. Das "Church" ist kein gewöhnliches Restaurant: Eine Aufstehhilfe für Gestolperte, ein Chancengeber, Integrationshelfer. Und Judith Sporken ist zugleich Chefin, Ausbilderin, Ansprechpartnerin, Anpackerin, Vermittlerin, Trösterin, Mutterersatz und Freundin.
Die Bundesregierung bringt derzeit ein Gesetz zur kontrollierten Abgabe von Cannabis auf den Weg. Das Thema wird kontrovers diskutiert. Im Interview erklärt Tina Nagel, Diakonie RWL-Referentin im Geschäftsfeld Krankenhaus und Gesundheit, warum und unter welchen Voraussetzungen die Diakonie die Legalisierung begrüßt.
Hinter jeder Puppe steht eine Geschichte: Frauen stellen im Sommerprojekt der kirchlich-diakonischen Flüchtlingsinitiative KOMM in Wuppertal ein Marionettentheater auf die Beine. Sie erzählen damit nicht nur ihre Lebensgeschichten, sondern stärken auch ihr Selbstbewusstsein.
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat erstmals in ihrer Geschichte mehr als 100 Millionen Euro für Hilfsprojekte ausgegeben. Ausschlaggebend waren dafür die Solidarität und Spendenbereitschaft im Zuge des Ukrainekriegs. Die hohe Zahl hungernder Menschen und die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels machten mehr humanitäre Hilfe nötig, betonte DKH-Präsidentin Dagmar Pruin.
Düsseldorf/Berlin, 27. Juli 2023. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat im vorigen Jahr ihre Spendeneinnahmen in Rheinland-Westfalen-Lippe deutlich gesteigert. Insgesamt 19,3 Millionen Euro Spenden gingen auf den Gebieten der evangelischen Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe ein. 2021 waren es noch rund elf Millionen Euro.
Die Diakonie Stiftung Salem hat in kürzester Zeit ein neues Frauenschutzzentrum in Minden eröffnet. Hier bekommen Frauen in akuten Gefahrensituationen Sicherheit und Unterstützung. Ungewöhnlich ist das offene Konzept, nach dem das Haus in die Nachbarschaft und das Quartier eingebunden wird.
Düsseldorf, 21. Juli 2023. Die SPD fordert die Einführung eines Pflichtdienstes. Neu ist das Vorhaben nicht. "Dass die SPD den Pflichtdienst gerade jetzt zum Thema macht, lenkt nur von den massiven Kürzungen bei den Freiwilligendiensten ab, die im Entwurf für den Bundeshaushalt vorgesehen sind", erklärt dazu Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL).
Mit der Flut kam die Zerstörung. Das Haus von Edith Eschweiler aus Stolberg war nach der Katastrophe im Juli 2021 knapp zwei Jahre lang unbewohnbar. Erst Ende Mai konnte sie dort wieder einziehen. Fluthilfeberaterin Franziska Schmitz vom Regionalteam Stolberg der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe hat sie auf dem langen Weg des Wiederaufbaus unterstützt und begleitet.