Gemeinsam mit ihren Mitgliedern hat die Diakonie RWL die demokratischen Landtagsfraktionen in NRW zu Werkstattbesuchen eingeladen. Zwei Politiker*innen der SPD sind der Einladung gefolgt. Dabei geht es darum, die wertvolle Arbeit in Werkstätten erlebbar zu machen. In den Gesprächen wurde deutlich: Größere Differenzen bei der Frage nach einer Werkstattreform gibt es nicht.
Düsseldorf, 1. Dezember 2023. Zum Abschluss des 175. Jubiläums, das die Diakonie in diesem Jahr unter dem Motto #ausLiebe feiert, haben die Vorstände des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL), Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann, moderne Adventskränze an den NRW-Landtag und die Staatskanzlei überreicht.
Drucker Andrej Grünberg leitet in einer Betriebstagesstätte (BTS) Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im laufenden Betrieb zu möglichen Tätigkeiten an. Die BTS ist ein Angebot der sozialen Teilhabe für Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu besuchen.
Düsseldorf, 29. November 2023. Das Entwicklungswerk Brot für die Welt eröffnet am ersten Adventssonntag, 3. Dezember 2023, seine 65. Spendenaktion auch regional im Rheinland. Im evangelischen Gemeindezentrum in Weyerbusch (Evangelischer Kirchenkreis Altenkirchen) wird unter dem Thema Wandel säen ab 11 Uhr ein Gottesdienst gefeiert.
Im Sauerlandpark Hemer arbeiten zwölf Beschäftigte der Iserlohner Werkstätten zusammen mit den festangestellten Mitarbeitenden. Solche Außenarbeitsplätze können der erste Schritt in ein reguläres Arbeitsverhältnis sein.
Ingo Plaßmeier setzt sich als Werkstattrat in der Diakonie Stiftung Salem in Minden und bei der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in NRW ein – aus Überzeugung. Er möchte Beschäftigten eine Stimme geben. In der Politik wünscht er sich mehr Mitsprache, um die Situation für Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu verbessern.
50 Pflegekräfte haben am Donnerstag das WDR Funkhaus in Düsseldorf besucht. Darunter auch Mitarbeitende aus Einrichtungen, die zur Diakonie RWL gehören. Während des Besuchs hatten sie die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Senders zu schauen. Außerdem tauschten sich die Pflegeprofis mit den Medienschaffenden darüber aus, wie sie die Berichterstattung in Radio und Fernsehen rund ums Thema Pflege wahrnehmen. Grundsätzlich wünschen sie sich mehr positive Beiträge.
Ob Entgelte, Arbeitsbedingungen oder betriebliche Interessensvertretung: Die Debatte über Werkstätten für Menschen mit Behinderungen wird mitunter emotional und mit wenig Kenntnis über die Tatsachen geführt. Die Diakonie RWL und der Evangelische Fachverband für Teilhabe und Rehabilitation wollen die Diskussion versachlichen. Hier die drei wichtigsten Fakten.
Mit dem Helmut-Simon-Preis hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer nun Menschen geehrt, die mit ihrem Engagement für soziale Gerechtigkeit und Diversität, für Integration und Inklusion einstehen. Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der Diakonie RWL, der Diakonie Hessen und der Diakonie Pfalz ausgeschrieben.
In Deutschland arbeiten mehr als 300.000 Menschen mit Behinderungen in Werkstätten. Rund 2.200 von ihnen haben in den Recklinghäuser Diakonie-Werkstätten ihren Arbeitsplatz gefunden. Die Verantwortlichen setzen sich dafür ein, das oft negative Bild in der Öffentlichkeit nachhaltig zu verändern.