Bei der Flut im Juli 2021 haben Wassermassen enorme Schäden angerichtet und viele Menschenleben gekostet. Um auf mögliche künftige Katastrophen besser reagieren zu können, stärkt die Diakonie Katastrophenhilfe RWL soziale Gemeinschaften vor Ort mit Quartiersprojekten. Für die dritten Klassen der Grundschule Parkstraße in Lüdenscheid-Brügge hieß es dabei nun: Auf geht’s zur Wasserexpedition.
Düsseldorf, 23. April 2024. Am 29. April 2024 wird das Freiwillige Soziale Jahr 60 Jahre alt. In diesen sechs Jahrzehnten haben sich hunderttausende junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) für andere Menschen engagiert. Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL, mit rund 2.000 Freiwilligendienstleistenden pro Jahr einer der größten Träger von Freiwilligendiensten bundesweit, dankt Freiwilligen und Einsatzstellen für ihr Engagement – und weist auf die ungewisse Zukunft der Freiwilligendienste hin.
Am 29. April wird das Freiwillige Soziale Jahr 60 Jahre alt. "Ein Erfolgsmodell, das die soziale Arbeit stärkt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt festigt", sagt Mathias Schmitten, Leiter des Zentrums Freiwilligendienste der Diakonie RWL. Im Interview würdigt er das Engagement von Freiwilligen und Einsatzstellen: "Einrichtungen, die mit Freiwilligen arbeiten, machen bessere Arbeit." Nötig sei aber mehr Engagement von Bund und Land.
"Es war nicht immer einfach", beschreibt Helmut Havel die vergangenen 25 Jahre. Dennoch hat der 49-Jährige geschafft, was nur wenigen Langzeitarbeitslosen gelingt. Wie ihn das Team des Diakonie-Projekts "Kooperative Beschäftigung 2.0" dabei unterstützt hat, endlich einen festen Job zu finden.
Menschen mit Behinderungen sind häufig auf Unterstützung angewiesen, damit sie selbstbestimmt am Leben teilhaben können. Aber wie sieht es mit dieser Teilhabe aus, wenn das entsprechende Personal fehlt? Die Evangelische Stiftung Hephata richtet den Blick in die Zukunft und testet mit dem Modellprojekt "Stufe" neue Wege. Die Sozialstiftung NRW, vormals Stiftung Wohlfahrtspflege, fördert das Ganze mit 700.000 Euro.
Die Stiftung Wohlfahrtspflege wird 50. Aus diesem Anlass hat Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke, selbst stellvertretendes Mitglied im Stiftungsrat, mit dem Vorsitzenden des Rates gesprochen, dem CDU-Sozialpolitiker Marco Schmitz: über die Innovationskraft der sozialen Arbeit, wie die Wohlfahrtspflege nachhaltig werden kann – und was die Wünsche für die Zukunft sind.
Schutzsuchende menschenwürdig unterzubringen und zu begleiten. Dafür macht sich der Fachverband Flucht und Migration der Diakonie RWL stark. Ebenso für Integration und Teilhabe und den Kampf gegen Diskriminierung. Doch in der täglichen Arbeit vor Ort könnte vieles besser laufen. Bei ihrem Besuch reagierte Nordrhein-Westfalens Flucht- und Integrationsministerin Josefine Paul auf die Kritik.
Seit dem Jahreswechsel ist Martin Engels der Beauftragte der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung von NRW. Im Interview erzählt der 43-jährige Theologe, was ihm in den ersten Monaten besonders aufgefallen ist, welche Relevanz Kirche und Diakonie in politischen Debatten haben – und mit welchem Pfund sie in ihrer Lobbyarbeit arbeiten können.
Für Familie A. aus Oberhausen ist ein Alptraum wahrgeworden: Wegen einer Räumungsklage standen die Eltern und ihre beiden Töchter plötzlich ohne Wohnung da, die beiden Erwachsenen mussten kurzzeitig sogar in einer Garage leben. Sozialarbeiterinnen des Diakoniewerks Oberhausen halfen ihnen. Doch die Zukunft des Projekts ist ungewiss.
Düsseldorf, 19. März 2024. Seit 50 Jahren können die Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW innovative Projekte voranbringen. Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke schätzt die Stiftung als "verlässliche Partnerin".