Weltweit mangelt es immer mehr Menschen an einer gesunden Ernährung. Die UN-Landwirtschaftsorganisation schätzt, dass in Deutschland drei Millionen Menschen unter Ernährungsarmut leiden. Zum Welttag für soziale Gerechtigkeit sprechen die Gesundheitswissenschaftlerin Kerstin Walther und Diakonie RWL-Armutsexpertin Heike Moerland darüber, wie Hunger bekämpft werden kann.
Die Digitalisierung kann nicht gestoppt werden. Doch für Menschen in besonderen Lebenslagen müssen analoge Zugänge zu Leistungen und sozialer Teilhabe grundsätzlich möglich sein. Wie das gelingen kann, beschreiben Heike Moerland von der Diakonie RWL und Michaela Hofmann vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln in einem Text, den sie gemeinsam verfasst haben.
Mehr als zweieinhalb Jahre nach der Flut im Juli 2021 laufen die umfassenden Einzelfallhilfen der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe weiter. Neben mobilen Fluthilfeteams unterstützen auch Quartiersmanager*innen die Betroffenen – mit dem Ziel, Gemeinschaften zu stärken und auf mögliche künftige Katastrophen vorzubereiten. In Heimerzheim ist nun ein weiteres Quartiersprojekt gestartet.
In Nordrhein-Westfalen ist jeder vierte Mensch älter als 65 Jahre alt, Tendenz steigend. Die offene soziale Altenarbeit spielt in der Kommunal- und Sozialpolitik lediglich eine untergeordnete Rolle. Über Notwendigkeiten und Rahmenbedingungen für eine gelungene Teilhabe im Alter diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Freien Wohlfahrtpflege in NRW zusammen mit der Landespolitik.
Jetzt ist es wissenschaftlich belegt: Wohnungslose werden bei der Wohnungssuche klar diskriminiert. Zu dem Ergebnis kommt die Umfrage "Diskriminierung am Wohnungsmarkt", die Arnd Liesendahl und Michael Müller angeregt haben. Die beiden wissen, wovon sie sprechen – auch aus eigener Erfahrung.
Ein unabhängiges Forscherteam hat am Donnerstag eine Studie über sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche veröffentlicht. Es ist die erste bundesweite Studie dieser Art. Sie wurde vom interdisziplinären Forschungsverbund "ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland" erstellt.
Vom Freiwilligendienst zum Traumberuf: Paul Leinweber entschied sich für eine Ausbildung zum Pflegefachmann bei der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen. "Es ist ein großartiges Gefühl, anderen Menschen zu helfen", sagt er. Seine Studienpläne legte er dafür auf Eis – und bereut den Beschluss keineswegs.
Die Grünen Damen und Herren bringen Menschlichkeit in den oftmals durchgetakteten Krankenhausalltag. Sie nehmen sich Zeit für Gespräche oder begleiten Patientinnen und Patienten. Ein bereicherndes Ehrenamt, berichten viele der Helferinnen und Helfer im grünen Kittel. Ein Besuch im Bonner Johanniter-Krankenhaus.
Hohe Tarifsteigerungen, Arbeitskraftmangel, umkämpfte Staatsfinanzen: 2023 war ein herausforderndes Jahr für viele Menschen – und auch für die Mitglieder der Diakonie RWL. Die Vorstände Kirsten Schwenke und Christian Heine-Göttelmann erklären im Interview, mit welchen Herausforderungen sie in diesem Jahr rechnen. Dabei gilt: Die Diakonie setzt sich für die Menschen ein, die Hilfe bedürfen – auch dann, wenn die politischen Auseinandersetzungen rauer werden.
Die Verzweiflung vieler Menschen mit knappen finanziellen Mitteln wächst. Den Schuldnerberater*innen der Diakonie Köln und Region sind auch in der Zeit rund um Weihnachten viele Sorgen begegnet. Doch nach dem Gespräch erkennen viele Ratsuchende wieder einen Hoffnungsschimmer.