Ob inklusive Pflege, schöne Wohnungen für behinderte Menschen für mehr Selbstbestimmung oder spannende Projekte im Quartier: Seit genau 50 Jahren können die Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW viel Gutes bewirken. Diakonie RWL-Vorständin Kirsten Schwenke gratuliert zum Geburtstag – und verrät, welche besondere Förderaktion in diesem Jahr geplant ist.
Die Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW wird 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden bestehende Förderungen überarbeitet und neue Sonderförderungen ausgelobt. Besonders für Kinder- und Jugend-Projekte, Wohnraum für Menschen Behinderung und zur Digitalen Teilhabe gibt es attraktive Förderprogramme.
In den Senioreneinrichtungen der Diakonie Düsseldorf ist Pepper, der kleine Roboter, ein beliebter Gast. Seine Kollegin Rosi, eine Robbe zum Kuscheln, ist in einer Kölner Einrichtung im Einsatz. Pflegefachkräfte können die beiden Roboter nicht ersetzen – sollen sie auch gar nicht. Dafür haben sie andere Talente.
Die evangelische und die katholische Kirche und ihre Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas stellen klar: Die Vergütungen für Beschäftigte in kirchlichen Diensten, einschließlich Diakonie und Caritas, sind zumeist besser als in vergleichbaren privaten und gemeinnützigen säkularen Einrichtungen. Zudem profitieren die kirchlich Beschäftigten von tariflich vereinbarten Vergütungen, einer betrieblichen Altersversorgung und sozialen Zusatzleistungen. Die Kirchen überprüfen ihr Arbeitsrecht stetig. Die jüngsten Reformen führen zu weiteren Verbesserungen.
Düsseldorf, 11. März 2024. Das NRW-Landeskabinett hat Pläne für ein Ausführungsgesetz, das den Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Kinder im Grundschulalter ab dem Schuljahr 2026/27 regeln sollte, auf Eis gelegt. Stattdessen hat die Landesregierung beschlossen, vorerst nur "Fachliche Grundlagen" festzulegen.
Hausaufgabenzeit, Tanz und "Mut tut gut"-Training: Das Internationale Mädchenzentrum Gladbeck stärkt das Selbstbewusstsein von Frauen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte. Denn viele von ihnen können nicht selbstbestimmt aufwachsen. "Das macht mich fassungslos", sagt Leiterin Esther Montzka. Was ihr Zentrum dagegen tut, erzählt sie im Interview.
Bund und Land wollen für Menschen, die einen Asylantrag in Nordrhein-Westfalen stellen, eine Bezahlkarte einführen. Eine solche Karte darf Schutzsuchende nicht entmündigen. Die Umstellung auf ein Bezahlkartensystem ist noch dazu aufwendig und teuer. Doch es gibt viel bessere Lösungen.
Eine Beleidigung, ein blöder Spruch, ein Nachteil im Job oder körperliche Bedrohung: Diskriminierung gibt es überall. Welche Folgen das für Betroffene haben kann, erleben die Mitarbeitenden in den Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit hautnah. Hier berichten sie über krasse Fälle, die für ihre Klient*innen Alltag sind.
Wuppertal, 26. Februar 2024. Die Evangelischen Kirchen und die Diakonie RWL haben am Montag, 26. Februar 2024, in Wuppertal einen gemeinsamen Verbund zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegründet. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten die Leitungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Lippischen Landeskirche und des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL vor Medienvertreter*innen.
Bio und inklusiv: Die VIA Integration zeigt, wie sozial gerechte Landwirtschaft funktioniert. Das Aachener Inklusionsunternehmen ermöglicht Langzeitarbeitslosen, wieder in den Job einzusteigen. In dem Betrieb unter dem Dach der Diakonie arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand – auf allen Ebenen.